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Les Negresses Vertes

Le grand déballage

Virgin

Les Negresses Vertes legen ein Best-of-Album vor. Idealer Einstieg für NeuhörerInnen, das kann wohl gesagt werden. Das Album betont vor allem die Frühphase der Band, i.e. den Beginn der 90er, spannt den Bogen herauf bis 2002 und gewährleistet so die Nachvollziehbarkeit des musikalischen Weges, den sie ging. Als Les Negresses Vertes zu Beginn der 90er mit ihrer originären Mixtur aus Pop, französischen Texten, Chanson, Flamenco, Rock, Punk und Folk hervortraten, konnte man einige Hits verbuchen, Remixes von Massive Attack, Howie B., Gang Starr und anderen folgten und festigten die Reputation, sich um Genre-Grenzen einen feuchten Kehricht zu scheren. Mittlerweile hat man die Implementierung elektronischer Musik selbst übernommen und, der musikalischen Aufgeschlossenheit verpflichtet, zuletzt ein Album eingespielt, das alte Nummern in ein neues Akustik-Gewand steckt, das mit den inflationären Unplugged-Sessions allerdings wenig zu tun hat. Dass es um Les Negresses Vertes in letzter Zeit etwas ruhiger geworden ist, verwundert ob des Frankreich-Booms ein wenig, an der Musik jedenfalls kann’s nicht liegen.

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