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Ensemble Klesmer Wien und die Max Klezmer Band

Die evangelische Kirche Am Tabor ist ein schlichter Bau aus den 1970er Jahren – Charme: Marke Bahnhofshalle. Umso freundlicher ist der persönliche Kontakt zu BesucherInnen bei Festivals, bei denen Friedl Preisl involviert ist: Der Organisator selbst reißt die Karten ab und begrüßt nahezu jedE BesucherIn persönlich.
Auch das Ensemble Klesmer Wien tat sein Bestes, um die triste Räumlichkeit mit Leben zu erfüllen: Das seit mehr als 15 Jahren bestehende Ensemble punktete mit traditionellen jüdischen Liedern, insbesondere mit Hochzeits- und Festmusik aus dem Osten Europas. Für die Überraschung des Abends sorgte Peter Rosmanith mit einem differenzierten Stück, das er auf einem Metallkessel aus der Schweiz gab!

Klezmer und Jazz aus Krakau

Da war es für die zweite Band an diesem Abend ziemlich schwierig, noch einen musikalischen Höhepunkt drauf zu setzen. Wenngleich: Die Voraussetzung dafür waren gegeben, denn die international besetzte Band aus Krakau spielt einen Crossover zwischen Karibik, Latino, Jazz und eben Klesmer. Vielleicht lag es am nicht ganz optimalen Sound, vielleicht an der fortgeschrittenen Stunde, dass so manchE BesucherIn vorzeitig die Kirche verließ: Eine Besucherin brachte es beim Hinausgehen auf den Punkt: »Ich mag Klesmer und ich mag Jazz. Aber das?«

Das KlezMORE Festival läuft noch bis 8. Juli 2007 in Wien:
>> Programm Klezmore-Vienna

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Text
Jürgen Plank

Veröffentlichung
05.07.2007

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