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»Che Bella La Vita«

Im Gespräch ? auszugsweise in der skug-Printausgabe # 79,7?9/2009 nachzulesen ? wird spürbar, dass es trotz Startum möglich ist, bei sich zu bleiben. Indem man einfach so ist, wie man ist.

skug: Eure erste Platte »Das Mädchen mit den erloschenen Augen« hat gleich einmal Gold geholt. Man sagt, ihr habt damit Koch Records gerettet, stimmt das?

Norbert Rier: Die kam 1983 raus und nach eineinhalb Jahren hatte sie Gold. Damals brauchte man noch mehr für Gold. Koch Records waren damals im Aufbau und haben uns einen super Vertrag angeboten. Wir waren froh, dass uns überhaupt jemand nahm.

Ihr macht jedes Jahr eine Platte, ist das vertraglich geregelt?

Es gibt mittlerweile 34 Produktionen mit vielen Special-CDs. Es sollte schon jedes Jahr eine herauskommen. Heuer kommt die reguläre, eine zum 25-jährigen Jubiläum, dann noch eine Deluxe-DVD-Version und eine Weihnachtsedition. Manchmal denke ich, das könnte eigentlich schon zuviel sein ?

Wo produziert ihr?

Seit Anfang an in einem Tonstudio in Lienz, das Koch zuerst gemietet hat und mittlerweile selber betreibt. Ich fahre dann dort hin, um den Gesang aufzunehmen. Da steckt schon viel Arbeit dahinter. Wir haben immer noch den gleichen Produzenten. Der kennt uns gut und wir ihn. Der Tontechniker ist jetzt ein neuer. Der erste ist schon in Pension.

Wann werdet ihr in Pension gehen?

(lacht) Ja, die Frage wird immer öfter gestellt. Wobei, ich bin von der Truppe einer der jüngsten, und werde nächstes Jahr auch schon fünfzig. Das ist schwer zu sagen. Solange es einem noch Freude macht und man voll hinter dem stehen kann was man macht und mit dem Herzen dabei ist ? Also für mich ist es so: Ich stelle mich nicht auf die Bühne, nur damit ich es gemacht habe. Es gibt immer wieder Momente, da muss man sich selber extrem motivieren ? wenn viel zusammenkommt, der ganze Stress, dazu die Landwirtschaft und Haflingerzucht daheim.

Wenn man dann beim Konzert sieht, welche Freude die Leute haben, da geht dann schon was auf. Jeder Auftritt, jedes Konzert ist nach wie vor eine Herausforderung. Wir spielen ja immer alles live. Das war und ist uns immer wichtig.

Wie tun das andere aus der Branche?

Es gibt schon wieder einige, die zum Live-Spielen zurückkommen. Wir mussten hart gegen das Playback-Spielen kämpfen. Auch gegen die Plattenfirma. Ich habe gesagt, wenn ich da nur noch auf der Bühne stehe als Statist, dann höre ich sofort auf. Weil wenn du live spielst, sind halt auch Fehler dabei. Das menschelt dann einfach. Und das ist dann die richtige Live-Atmosphäre.

Gerade an Konzerte, wo nicht alles klappt, erinnern sich die Fans ja besonders.

Ja, vor allem wenn ich den Text vergesse. (lacht)

Kommt das vor?

Ja klar, immer wieder. Dann singe ich einfach »lalalalala«. Ich werde ja auch oft abgelenkt. Etwa wenn dann die Geschenke kommen, und die Blumen.

Bist du noch nervös bevor du raus gehst?

Ja, bei jedem Auftritt, trotz der Routine. Ein bisschen Anspannung soll schon da sein. Das erste Lied ? Na ja, da schaust du halt, ob mit der Anlage alles passt, oder ob man stimmlich da ist. Danach wird es dann schon lockerer.

Beim Spatzenfest ist es schon mal passiert, dass beim Soundcheck alles gepasst hat und dann beim Konzert irgendwas nicht hingehaut hat. Da ist es halt wichtig, dass man da ruhig bleibt und nicht von der Bühne runter den Tontechniker zusammenschei&szligt. Das hat der Hans (Werkmeister, gebürtiger Kastelruther und Tontechniker; Anm. der Red.) schon alles miterlebt und gesehen. Das sind halt oft irgendwelche Umstände ? Kabel liegt irgendwo blöd herum, oder aus Versehen wurde etwas ausgeschaltet.

Das Spatzenfest ist ja auch ein Tourismusfaktor. Wie ist denn das Verhältnis mit den Verantwortlichen?

Wir sind ja nicht nur für Kastelruth ein Tourismusfaktor, sondern für ganz Südtirol. Natürlich gibt es Hoteliers, die lieber die Golfspieler hätten als die Spatzenfans. Aber im Endeffekt haben sie eingesehen, dass wir sehr disziplinierte Fans haben. Klar, wenn man mit Freunden unterwegs ist, geht es schon mal hoch her. Aber, aber, die bringen ja auch Geld.

Und nebenbei ist das eine Werbung, die anders nicht zu zahlen wäre. Jeder wei&szlig, was ein paar Sekunden Werbung im Fernsehen kosten und was da unnötigerweise auch an öffentlichen Geldern rausgeworfen wird dafür.

Wir haben halt unsere Videos, für die wir schon für bestimmte Aufnahmen vom Südtirolmarketing unterstützt worden sind. Flugaufnahmen vor allem. Aber sonst ist das alles selber erarbeitet.

Anfangs war es so, dass der Prophet im eigenen Land nix wert ist. Mittlerweile wird das eingesehen, egal wie die Leute zur Musik stehen.

Euer Publikum ist ja schon eher alt. Habt ihr auch junge Hörer?

Ja, aber es gibt viele Junge, die sich auch nicht getraut haben, zuzugeben, dass sie diese Musik hören. Mittlerweile sagen sie, dass sie uns bärig finden. Wohl auch wegen unserer Texte und Themen. Speziell mit dem Lied »Ich schwöre« haben wir wohl einige junge Hörer gekriegt. Wir haben beim Aufnehmen schon überlegt, »oschtia« (italienischer Fluch, die Hostie betreffend, südtirolerisch ausgesprochen; Anm. d. Red). In dem Sinne, ob das nicht zu modern ist oder zu schwierig. Aber das hat genau gepasst.

Auch beim Spatzenfest sind nun Einheimische, die früher, wenn ihnen die Gäste davon erzählt und vorgeschwärmt haben, gesagt haben: »Ma, wie kann man nur die Spatzen hören«. Einige Kastelruther sind dann selber nach München, zum Tourneeabschluss, gefahren.

Wir versuchen die Leute nicht mit unserer Musik zu vergewaltigen, sondern sie zu unterhalten. Und wenn man kritisiert wird, ist das auch ein gutes Zeichen, nämlich dass jemand auf einen aufmerksam ist. Man sagt ja auch »Neid musst du dir hart erarbeiten, Mitleid kriegst du geschenkt«.

Ich möchte, dass die Leute sich zurücklehnen und abschalten können. So wie wenn man ins Kino geht,
wo man kurz mal die eigene Welt vergessen kann.

Dabei habt ihr ja auch schwierige Texte und Themen. Wer schreibt denn die?

Das ist unterschiedlich. Früher haben wir alles selber geschrieben, »Das Mädchen mit den erloschene Augen« hab ich selber komponiert. Ansonsten macht das jetzt hauptsächlich Albin. Wir kriegen auch viel Material von guten Komponisten. Man filtert da sehr genau aus und muss aufpassen, dass die Texte nicht zu extrem, zu provokant werden, nicht unter die Gürtellinie gehen oder gar irgendwelche persönlichen Extreme vertreten.

Muss man eine Distanz zum eigenen Leben haben?

Das sowieso! Ein Lied dauert ungefähr drei Minuten und man kann da keine komplette Handlung erzählen. Man kann nur Ansto&szlig zum Nachdenken geben. Das verpacken wir halt mit Melodien die leicht ins Ohr gehen. Für mich ist das die Grundvoraussetzung: Musik soll unterhalten, Musik soll beruhigen.

Deswegen schau ich schon bei den Aufnahmen, dass da nicht zuviel Unruhe ist. Es soll nicht zu anstrengend sein für die Hörer. Ich sag immer, jede Art von Musik ist gut, wenn sie gut gemacht ist ? also auch technisch nicht zu extrem.

Was hörst du persönlich?

Ich bin Countryfan, schon von ganz früher her. Wildwestfilme, Winnetou und das Zeug (lacht). Die Musik hat diese Naturliebe, dieses Lockere, dieses Coole.

Wär das was für dich, so wie Johnny Cash, ganz was anderes zu machen? Der hatte sich ja mit den »American Recordings« ein Riesenpublikum erschlossen, weil er roher wurde.

Ja, logisch, der hat ja damals schon eine Ära ausgelöst. Man kann gerade mit Musik und einfachen Sachen die Leute begeistern. Das Naabtal Duo hat mit ihrem »Patrona Bavariae« ja eine Welle ausgelöst. Zuerst haben aber alle darüber nur gelacht. Oder nimm DJ Ützi mit seinem »Anton aus Tirol«: Das Lied ist zehn Jahre im Archiv gelegen. Oft passt halt etwas zu einem bestimmten Zeitpunkt, oder eben nicht. Die Amigos tingeln seit 30 Jahren in der Gegend herum und plötzlich sind sie in den Charts.

Ihr kennt die ja alle und trefft euch bei den Fernsehshows regelmä&szligig. Wie ist der Umgang miteinander?

Von unserer Seite aus gut. Speziell bei den Echo-Verleihungen merkst du halt schon, dass die, die echt Stars sind, sehr nette normale Menschen sind. Heuer kamen welche auf uns zu ? ich hab die gar nicht gekannt ? und stellten sich als die Gruppe Rammstein vor. Die wollten Fotos mit uns machen. Und sind eben ganz normale Leute. Dasselbe mit den Toten Hosen. Vor allem die Fantastischen Vier sind ganz coole Jungs. Im Gegenzug sind andere, die halt jung sind und von null auf hundert hochgejubelt werden schon etwas anders drauf. Wir haben so viele kommen und gehen gesehen. In einem Jahr sind die halt der Mittelpunkt, und ein Jahr später werden sie nicht mal mehr erwähnt. Da sieht man eben wie das Showgeschäft ist. Wichtig ist, einen eigenen Stil aufzubauen, einen eigenen Wiedererkennungswert. Wenn das erreicht ist, ist schon viel getan. Den Weg muss man dann halt halbwegs ruhig und solide gehen.

Welches Konzert hast du als letztes gesehen?

Ich war bei Joe Cocker mit einem sehr guten Freund. Das war sehr toll. Die Flippers hab ich gesehen, die find ich alleweil noch echt gut. Die gibt es über 40 Jahre, obwohl über sie viel geschimpft worden ist. Die haben mehr die Urlaubslieder mit Strand und Meer. Wir singen halt mehr über die Bergwelt. Eben darüber wo wir zuhause sind. (lacht)

Ich war auch bei Claudia Jung, die kann super singen. Dann noch die Kelly Family und James Last. Ich hab? halt auch wenig Gelegenheiten, Konzerte zu besuchen

Wie ist denn für dich selber Heimat? Weil du bist ja ständig unterwegs.

Wenn man halt in der Gegend aufgewachsen ist, gibt es da schon eine starke Verbundenheit. Es ist halt unterschiedlich. Ich könnte mir nicht vorstellen, in der Stadt zu leben. Es mag sein, dass für jemanden, der in den Bergen aufgewachsen ist, das mal zu eng wird. Aber im Endeffekt kriegen alle, speziell Leute die länger weg waren, im Alter immer mehr Heimweh (lacht).

Heimat ist für mich was ganz Wichtiges. Es gibt sicher auch Weltenbummler, die überall zuhause sind. Aber jeder wünscht sich ja irgendwo Geborgenheit und Nestwärme. Teil unseres Erfolges ist sicher auch, dass die Leute das spüren. Und durch unsere Tracht ist da natürlich auch eine Heimatverbundenheit gegeben.

Ihr haltet den Begriff ja eher offen. Und kommt ja aus einem zweisprachigen Land. Habt ihr auch italienische Lieder im Programm?

Wir sind eben Südtiroler, also italienische Staatsbürger deutscher Muttersprache. Anfangs sind wir oft darauf angesprochen worden. Mir ist halt wichtig, dass die Mentalität und die Bräuche erhalten werden. Und es geht bei uns mit der Autonomie ziemlich gut. Da können wir recht zufrieden sein. Ich hab mit meiner Tochter ein Lied gesungen ? »Che bella la vita«. Da sind ein paar italienische Worte drinnen. Das hat ziemlich viel Staub aufgewirbelt.

In Südtirol?

Ja bei uns, nicht unter den Fans. Es ging halt darum, dass wir ein musikalischer Botschafter seien, und daher deutsch singen müssten. Ich war in vielen Diskussionsrunden, um das zu rechtfertigen! Ich meine, Musik kennt eben keine Grenzen. Ich hab jemanden mit sehr extremen Positionen gefragt »Wär dir lieber, wir würden Englisch singen?«. Darauf sagt er: »Ja das wäre besser als italienisch«! Da ist es nicht leicht, ruhig zu bleiben.

Was mich dann gefreut hat, ist, das ich vor zwei Jahren das Ehrenkreuz des Landes Tirol für besondere Verdienste bekommen habe. Das kriegt man eigentlich erst ab 50, für mich haben sie das Alter heruntergesetzt. (grinst)

Gibt es in eurem Musikgenre eigentlich illegale Downloads? Im Pop ist das ja ein gro&szliges Thema.

Ja, den Plattenfirmen entgeht da schon was. Bei uns gibt es das zum Teil. Einmal gab es eine Neuproduktion, bevor sie bei uns auf dem Markt kam, schon in Polen zu kaufen.

Wir haben dann eine Produktion mit Kopierschutz gemacht, der dann aber so empfindlich war, dass die CD grö&szligtenteils
nicht funktioniert hat. Das haben wir dann wieder gelassen.

Habt ihr die Marke »Kastelruther Spatzen« geschützt? Weil unter dem Namen läuft ja viel.

Den Ortsnamen kann man nicht schützen, aber den Schriftzug haben wir schützen lassen. Das ist ein irrer Aufwand und kostet viel. Absurd eigentlich. Aber so wichtig ist das nicht.

Könntest du dir eine Kooperation vorstellen, so wie Bushido mit Karel Gott?

Möglich ist alles, geredet wurde darüber, aber es gibt halt Terminschwierigkeiten und man muss schauen, dass man den Fans gegenüber nicht unglaubwürdig wird.

Ideal wäre jemand, den man gut kennt, den man mag und dessen Musik einem gefällt. Der Mensch ist halt immer auf der Suche nach etwas Neuem.

Zu wievielt seid ihr auf Tour unterwegs?

In der Gruppe sind wir sieben. Auf der Jubiläumstournee zum 25-jährigen Bestehen waren wir mit mindestens 16 Leuten unterwegs. Es ist eben ein richtiges Unternehmen, in das man auch investiert. Und es ist eben nicht alles Gold was glänzt. Die Leute fangen gleich an zu rechnen, wenn sie hören, wir haben 15 Millionen verkaufte Tonträger. Aber reich sind wir an Erfahrung, sag ich immer.

Ihr seid ja komplett skandalfrei, oder?

Eigentlich schon. Aber man muss bei jeder Veröffentlichung aufpassen. Die Plattenfirma ist im Hintergrund immer auf alles aus, was Promotion bringt.

Glaubst du, dass die Plattenfirma Skandale will?

Ja. Sie streiten es immer wieder ab, aber unschuldig sind die nicht. Ein Skandal verkauft halt mehr. Aber wir haben, und das ist auch eine Seltenheit in der Branche, zum Glück kaum Wechsel in der Gruppe gehabt. Natürlich wird immer nach Frauengeschichten gefragt. Ich bin seit 26 Jahren mit der gleichen Frauen verheiratet und habe vier Kinder. Ich sag halt immer, jeder muss wissen, was er tut. Es ist schon auch so, dass man Vorbild für viele ist und natürlich glauben auch viele durch die Lieder, man ist ein Engel, Ich bin aber auch nur ein Mensch. Mit Fehlern. Sicher gibt es viele Frauen, die gerade den Sänger verehren.

Ich habe jetzt eine Stalkerin in Wien, deswegen war ich auch gerade bei der Polizei. Sie redet sich halt ein, dass wir zusammengehören. Man wei&szlig halt nie, was in so einem Menschen vorgeht. Sie reist uns halt überallhin nach. Ich wei&szlig nicht, wie sich die finanziert. Die kommt dann auch nach Kastelruth und steht vor dem Stall, wenn ich dort um sechs hingehe. Damit muss man halt leben. Man wird schon abgehärtet, aber man wei&szlig auch nie, ob nicht wer ausrastet.

Dennoch bin ich gerne unter Leuten. Und es soll einem einfach bewusst sein, was die Fans, und die braucht man in der Showbranche wie die Luft zu atmen, auf sich nehmen, um zu uns kommen. Bei mir daheim geht es oft zu wie in einem Wallfahrtsort, wo die Leute busweise kommen und gehen. Die meisten wollen eh nur ein Foto und einen Händedruck. Und da denk? ich: Na gut, damit ist ihr Urlaub gerettet, dann mach ich?s eben.

Ich hab gelesen, du konntest gar nicht Schlagzeug spielen, als du bei den Spatzen angefangen hast.

Ich hab?s überhaupt nicht gekonnt. Ich kann immer noch keine Noten. (lacht)

Ich hab halt versucht, den Rhythmus zu halten. Ich hab innerhalb eines Monats Schlagzeug und singen lernen müssen. Dann war der erste Auftritt und es galt: Hauptsache, die Leute können tanzen. Wir haben früher hauptsächlich Tanzmusik gemacht. Die Leute haben sich dann immer mehr beschwert, sich gefragt, wo denn der ist, der da singt. Also wurde ich dann nach vorne gestellt. Ich hab mich da anfangs sehr dagegen gewehrt, weil wenn man da so in der Mitte vorne steht, das ist als »wär an ois ogezogen« (»als wäre einem alles ausgezogen«). Ich hab nicht gewusst was ich mit den Händen anfangen soll! Im nachhinein war?s eine gute Entscheidung.

Und wie geht es mit den anderen Mitgliedern?

In der Gruppe ist das Kollegiale am wichtigsten. Jeder muss wissen, dass man sich aufeinander verlassen kann. Es muss Vertrauen geben. Und klar ist es dazu auch wichtig, nicht ständig beieinander zu sein. Wie in jeder Beziehung.

Aber das ist ja dann wirklich wie eine Familie?

Sicher. Das ist Teil deines Lebens. Denn man verbringt einen gro&szligen Teil davon mit den Kollegen. Man braucht halt dann im Hotel schon auch den Abstand. Jeder hat sein Zimmer und tut was er möchte …

Wie viele Konzerte macht ihr im Jahr?

So ungefähr 100 plus Sonderauftritte. Mein Ziel wär weniger ist mehr, aber andere wollen mehr. Da muss man halt Kompromisse finden.

Das ist ja jeden dritten Tag ein Konzert?

Ja. Wir sind nie mehr als vier Tage unterwegs. Am letzten fahren wir dann nach Hause. So ist man auch bei sich daheim.

Hast du so ein »Rampensau«-Gefühl, dass du dann wieder gerne auf die Bühne möchtst?

Ja, man muss sich halt immer umgewöhnen. Zwischen daheim und Tour. Wenn man dann länger nicht mehr zuhause war, muss man sich erst wieder auf die Familie einstellen. Dann ist man angekommen, und muss wieder weg.

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Text
Alice Gruber

Veröffentlichung
31.07.2009

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