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Wien im Fluss 2021 – 25 Jahre kulturen in bewegung

27. August 2021, 15:00 - 22:00

Am 27. August von 15 bis 22 Uhr fließt der Wienfluss in die umgekehrte Richtung. Vier Stationen entlang des Gewässers vermitteln im übertragenen Sinn, dass Wien ein Anziehungs- und Ausgangspunkt für künstlerische Initiativen war und ist. Seit 25 Jahren ist kulturen in bewegung ein Teil davon und feiert dies mit kostenlosen Konzerten, Performances, einem Programm für Kinder und einer Parade!

25 Jahre Partizipation auf allen Ebenen

Seit Beginn schreibt sich kulturen in bewegung die globale künstlerische Öffnung auf die Fahnen. Als Teil des Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC) ist sowohl der Kulturaustausch mit den Ländern des sogenannten globalen Südens als auch die Zusammenarbeit mit Künstler*innen, die hier in Österreich ihren Lebensmittelpunkt fanden, von Anfang an Programm. Neben der Organisation von Tourneen, Festivals und künstlerischen Schwerpunkten steht die Vermittlung und Beratung von Künstler*innen im Mittelpunkt der Arbeit. Die aktuellen Projekte Lalala – Konzerte für Kinder, Fem*Friday (Gender, Queer) und Culture X Change (Kulturaustausch) können bei Wien im Fluss geballt erlebt werden.

Programm Wien im Fluss

Unter dem Titel Life in Vienna matters startet das Programm mit „Tausendsassa an der Tuba“ Jon Sass, der mit seinem Destiny-Projekt anlässlich von Black Lives Matter ein musikalisches Zeichen setzte. Bei Wien im Fluss wird er auf der Wientalterrasse aufspielen.

Als roter Faden durch das Programm und als Brücke zum 25-jährigem Jubiläum agiert schließlich die Parade der Ungehorsamen, ein Performance-Projekt des Kollektivs Futuñeras. Das Kollektiv besteht hauptsächlich aus in Wien lebenden Migrant*innen aus Südamerika. Es wurde 2020 gegründet und setzt sich künstlerisch und performativ mit den globalen Ungerechtigkeiten auseinander.

Nach dem Start der Parade bei der Wientalterasse zieht der Zug weiter zur Reinprechtsdorfer Brücke, wo inmitten des tosenden Verkehrs mit performativen Akten ein Raum des Innehaltens eröffnet wird.
Auf der verkehrsberuhigten Nevillebrücke wird in Form Poetry Slams eine neue Sprache für die unaussprechlichen Dinge gefunden, die der Kolonialismus und Rassismus den unterdrückten Minderheiten zugefügt hat. Vivian Crespo Zurita & Topoke stellen unter Beweis, dass Poetry Slam die neue Form der mündlichen Überlieferung ist. Schließlich zieht die Parade der Ungehorsamen im Bruno Kreisky Park ein, wo ab 16 Uhr ein musikalisches und animatives Programm für Kinder läuft. Eine abschließende Zeremonie leitet zum Beginn des Bühnenprogramms über.

Neben der aufstrebenden jungen Formation Kurdophon und den beiden vielversprechenden Fem*Friday- Artists Jungle Jade und Aygyul, ist abschließend die Premiere des Quartetts von Mamadou Diabate und Sigi Finkels African Vibes zu erleben.