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»DIALEKTIK DER HURE. ÜBER DIE (Un-)VERFÜGBARKEIT VON PROSTITUTION UND SEXARBEIT«

12. März, 20:00

Als ökonomisches und politisches Problem betrifft
›Verfügbarkeit‹ heute nicht mehr nur die Bereitstellung
basaler Ressourcen im Sinne von Gesundheit, Bildung oder
Ernährung. Die Verfügbarmachung von allem und jedem
scheint zur Leitlinie des Regierens geworden. Denn als
entscheidend gilt nunmehr der ungehinderte Zugriff auf
Rohstoffe, die prompte Lieferung von Waren, die bequeme
Erreichbarkeit von Orten, die dauernde Zugänglichkeit von
Information

und die Disposition über Personen, über ihre
Arbeitskraft ebenso wie ihre Wünsche.
Doch ist es nicht gerade Unverfügbarkeit, an der sich
Autonomie, vor allem aber das Politische zu bewähren
hat? Und das Nicht-Disponible, worauf letztlich die Wert-
bildung und vor allem das Wünschen zielt? Die Vienna
Mosse Lectures erkunden im Sommer 2026 die Frage
der (Un-)Verfügbarkeit mit Blick auf unterschiedlichste
Schauplätze: auf das umkämpfte Feld der Prostitution
und Sexarbeit; auf die Arena politischer Teilhabe in der
heutigen ›Plattform-Demokratie‹; auf die Sphäre einer
Kunst, die sich zusehends autoritärer Zugriffe zu erwehren
hat; und auf jene fiktionale Wirklichkeit, die zur Domäne
künstlicher Intelligenz zu werden droht.

Donnerstag, 12. März, 20 Uhr

Theodora Becker:

»DIALEKTIK DER HURE. ÜBER DIE (Un-)VERFÜGBARKEIT VON

PROSTITUTION UND SEXARBEIT«

Anschließendes Gespräch mit Undine de Rivière

Einführung: Burkhardt Wolf

Details

  • Datum: 12. März
  • Zeit:
    20:00

Veranstaltungsort

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