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Bock auf Kultur: Lausch + PÆNDA+ Onk Lou Solo + Die Buben im Pelz

6. Dezember 2018, 20:00

Bock auf Kultur Abschlussevent im WUK

Eine Mischung aus klassischem 90ies Rock, Post Rock und Progressive, genau das zeichnet das Wiener Rocktrio Lausch aus. Ihr mitreißender Alternative Sound erinnert aufgrund seiner Vielfältigkeit mal an die sphärischen Instrumentalwerke von „Long Distance Calling“ und mal an den hymnischen Rock von „Biffy Clyro“.
Seit 2005 haben Lausch fünf Studioalben veröffentlicht. Knurrende Bässe, pumpendes Mid-Tempo-Schlagzeug und genuiner Gitarrensound bieten die Grundlage für textliche Tiefe, die durch den ungekünstelten stimmlichen Ausdruck untermalt wird. Der Themenbogen auf „Quiet Men“ spannt sich von solidem zwischenmenschlichen Vertrauen, über oberflächliche Begegnungen, bis hin zu Menschen, die sich stets selbst im Weg stehen. Im Sinne ihres Selbstverständnisses, sich Lausch mit ihren Songs kurz und bündig [„keep it simple, hold your horses“] und schaffen es dabei, einige unerwartete Drehungen und Wendungen einzubauen, frei nach dem Motto „Reden ist Silber, Schweigen ist Lausch.

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PÆNDA ist Pop. PÆNDA ist EDM mit Ecken und Kanten. PÆNDA ist eine gekonnte Gratwanderung zwischen Hörerlebnis und Tanzbarkeit.
Die Musik der in Wien lebenden Sängerin, Songwriterin und Produzentin ist so bunt, so anders und so vielfältig wie ihre Haarpracht. Mal emotional, mal voll nach vorne, mal eher schräg und rau, dann wieder weich und melodiös. In ihren Sound lässt sie Pop mit Elementen aus allen Spielarten elektronischer Musik zusammenfließen – Future Bass, HipHop, Trap und fette Synths werden geschickt miteinander verwoben. Die einzig geltende Regel: Nie verkopft den typischen PÆNDA-Pop-Appeal aus den Augen verlieren.
Für das Live-Setup wurde eine Mischung aus DJing, live Vocals, Synths und Bass entwickelt, das mit einer all-girl Liveband besetzt wurde.
Am 2.2.2018 ist ihr Debutalbum EVOLUTION I erschienen und eines ist jetzt schon sicher: PÆNDA liefert damit den passenden Soundtrack für den Großstadtdschungel des 21. Jahrhunderts.

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Ein kleiner bärtiger Mann betritt die Bühne, stimmt seine Gitarre, blickt prüfend in der Raum und beginnt mit seinem ersten Song. Der Raum verstummt und lauscht ihm gebannt. Er klingt, als hätte man Casper eine Stimmrange von Justin Timberlake verpasst und mit den Gitarrenskills von Andy McKee ausgestattet. Am Ende, tosender Applaus und zahlreiche Onk Lou Fans mehr.
Aber wer ist dieser Onk Lou überhaupt? Er stammt aus einem kleinen Kaff namens Ollersdorf in Niederösterreich und war in den letzten Jahren in ganz Europa als Straßenmusiker unterwegs. Er hat auf Songwriterfestivals in Dänemark genauso gespielt, wie in Russendiskos in Moskau, auf Wohnungsparties in Berlin oder auf der Straße in Italien. Teilweise knapp 100 Konzerte pro Jahr. Der Künstler hat eine unheimlich offene Art, die ihm das musizieren für Hutgeld beigebracht hat und ihn wahnsinnig sympathisch macht. Ganz zu schweigen vom Songwriting, das abwechslungsreich, spannend und gleichzeitig musikalisch hochwertig ist.

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The Buben-Beat goes on. Nach ihrem Debütalbum auf den wienerischen Spuren von Velvet Underground (das für „Die Welt“ ein Album des Jahres 2015 war und vom deutschen Feuilleton und der Musikpresse hymnisch gefeiert wurde) kommen jetzt 11 selbstkomponierte Songs. Lieder über die Liebe und das Leben in Wien in den kommenden Apokalypse-Jahren. Dystopischer Dialekt-Rock’n’Roll und fragile Balladen über eine Zeit, in der sich alle einsperren, weil es draußen leider feindlich ist. Und man drinnen so gemütlich mit den Katzerln kuscheln kann.
Weil Christian Fuchs und David Pfister, die Sänger der inzwischen vielköpfigen Buben im Pelz, gerne auch Pathos mögen, halten sie fest: Katzenfestung ist auch ein Album über die Unmöglichkeit der Welt. Über die Unmöglichkeit von Beziehungen, Politik oder anhaltendem Glück. Aber mitten in der Unmöglichkeit tun sich dann doch immer wieder Möglichkeiten auf. Öffnen sich Risse in der Mauer. Dringt spärliches Licht in die häusliche Zimmer-Kuchl-Kabinett-Festung. Geht es, vor allem den Buben im Pelz, um Momente der Lebensgier in den, ja, Trümmern des Hier und Jetzt. All you need is love, eh kloa.
Die Buben im Pelz sind: Christian Fuchs, David Pfister, Christof Baumgartner, Ralph Wakolbinger

Details

Datum:
6. Dezember 2018
Zeit:
20:00

Veranstaltungsort

WUK