Pluramon feat. Julee Cruise, the voice of »Twin Peaks«

»It’s a beautiful time for a lie …« tönt es aus der Anlage, eine Stimme, die wohlige Schauer durch die Blutbahnen pumpt, dazu ein Wall of Sound aus Gitarren, wie sie My Bloody Valentine nicht besser hätten sich ausdenken können. Aber halt: Dieser feinziselierte Noise-Rock, auf dessen Spitze diese Stimme balanciert … Diese Stimme … Julee Cruise ist diese Stimme und zusammen mit dem Multinstrumentalisten Marcus Schmickler sind sie Pluramon.

»It’s a beautiful time for a lie …« tönt es aus der Anlage, eine Stimme, die wohlige Schauer durch die Blutbahnen pumpt, dazu ein Wall of Sound aus Gitarren, wie sie My Bloody Valentine nicht besser hätten sich ausdenken können. Aber halt: Dieser feinziselierte Noise-Rock, auf dessen Spitze diese Stimme balanciert … Diese Stimme … Julee Cruise ist diese Stimme und zusammen mit dem Multinstrumentalisten Marcus Schmickler sind sie Pluramon. Dem tiefen emotionalen Bar-Sumpf gelebter Americana verlieh Ms. Cruise in der erfolgreichsten TV-Serie »Twin Peaks« ihre Stimme, von Angelo Badalementi und dann von David Lynch war sie für »Blue Velvet« als Schauspielerin und Sängerin verpflichtet worden. Diese »Mysterious Love« ließ sie lange nicht los, als Antidot praktisch machte sie eine Tour der B52s mit. Aber erst mit Marcus Schmickler fand die als manische Perfektionistin bekannte Cruise einen »soulmate«. Wie geht die experimentell gehaltene Rock-Electronica Schmicklers, dem A-Musik-Veteran, der als Param oder Wabi Sabi mit Mimeo, Thomas Brinkmann oder Jan St. Werner aufgeigt, mit dieser Stimme zusammen? So als wäre es das einfachste der Welt. Diese charmant-toxische Melange ist so tröstlich wie gutgereifter Whiskey …

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