Noxagt

Noxagt ist nichts weniger als zu zähflüssiger Musik geronnenes Miasma. Ihre beiden Platten ließen sich die drei Norweger von Billy Anderson (Fantomas, Melvins) mischen, mit Mats Gustafsson devastierten sie diverse Bühnen, letztes Jahr legten sie das Roskilde-Festival akustisch in Schutt und Asche und »The Wire« führte ihre Debütveröffentlichung unter den Top 50 des Jahres 2003. Unvorbereitet werden einem da höchst dramatische Tempi-Wechsel vor den Latz geknallt, alles fiebert einem infernalischen Höhepunkt entgegen, wieder runtergebremst und nur das kratzige Streichen der Geige als eigentliches Lead-Instrument bleibt über, bevor es so richtig zur Sache geht. Noxagt verlangen einiges von ihrem Publikum: Dafür wird es mit einem ultrafetten Metalcore in amerikanischer Tradition entlohnt, irgendwo zwischen Alternative Tentacles und SST. (HD)

Noxagt ist nichts weniger als zu zähflüssiger Musik geronnenes Miasma. Ihre beiden Platten ließen sich die drei Norweger von Billy Anderson (Fantomas, Melvins) mischen, mit Mats Gustafsson devastierten sie diverse Bühnen, letztes Jahr legten sie das Roskilde-Festival akustisch in Schutt und Asche und »The Wire« führte ihre Debütveröffentlichung unter den Top 50 des Jahres 2003. Unvorbereitet werden einem da höchst dramatische Tempi-Wechsel vor den Latz geknallt, alles fiebert einem infernalischen Höhepunkt entgegen, wieder runtergebremst und nur das kratzige Streichen der Geige als eigentliches Lead-Instrument bleibt über, bevor es so richtig zur Sache geht. Noxagt verlangen einiges von ihrem Publikum: Dafür wird es mit einem ultrafetten Metalcore in amerikanischer Tradition entlohnt, irgendwo zwischen Alternative Tentacles und SST. (HD)

www.noxagt.com

Noxagt – Sa. 26. 3. 2005, 24.00 Uhr – Fluc Mensa