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skug // review collection

Comunidad Internacional

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VERCKYS (ET L'ORCHESTRE VEVE): »Congolese Funk, Afrobeat & Psychedelic Rumba 1969-1978« (Analog Africa) ist ganz dem kongolesischen Superstar der späten Sechziger und Siebziger gewidmet, ist jedoch nicht ganz jener Stil, den man von ihm gemeinhin erwarten würde, nämlich Rumba, Soukous, Cavacha. Wie der Untertitel ankündigt, wird die Stilpalette gehörig erweitert, die meisten Tracks haben auch nicht die übliche »Überlänge« kongolesischer Songs, von »Ya Nini« (fast 10 Minuten), einem typischen Stück Verckys jener Zeit, abgesehen. Der Afrobeat »Bassala Hot«, der das Album eröffnet, lässt erst einmal nichts Gutes erwarten, klingt nicht voll ausarrangiert. Aber insgesamt hat diese Compilation dann gerade wegen ihrer breiten Stileinflüsse von Funk und Jazz bis Pop und Blues doch einigen Charme. Und hat auch genügend Songs, in denen jene kongolesischen Genres dominieren, in denen Vercky ein Großmeister war.

»Glitterbeat: Dubs & Versions 1« (Glitterbeat/Hoanzl) bringt Remixe von Musikern der afrikanischen Wüste und des Sahel. Klassische Reggae-Dub-Technik trifft malischen »Blues«, wenn Dennis Bovell Samba Touré »dubwize« remixt. Oder die Tuareg-Rocker Tamikrest, was gelegentlich einen spacigen Touch à la frühe Pink Floyd ergibt. Mark Ernestus macht es härter, perkussiver, er führt den Hörer noch weiter von den ursprünglichen Songs weg, wenn er »Danna« von Ben Zabo aus Mali bearbeitet; sein Remix von »Wari Wo« klingt tribal-kriegerisch, bekommt einen Touch Afrobeat-Dub. Aber auch bei ihm kommt viel Dub-Reggae in den Mix. Harmonious Thelonious seinerseits macht aus »Danna« von Zabo einen schnellen, forcierten, aber doch runden, sanften Tribal-House-Mix, »Healing Mix«« nennt er ihn. Zehn tolle Dubs und Versions insgesamt, die die Originale völlig neu gestalten.

Soul Jazz Records haben sich lange immer wieder der authentischen, rituellen, perkussiven Musik der Karibik gewidmet. »Rara In Haiti«, »Drums Of Cuba«, »The Black Caribs Of Belize« heißen einige dieser Alben, die das gelebte afrikanische Erbe der karibischen Bevölkerung dokumentieren. Zugegeben: man muss schon ein Hardcore-Fan dieser Musik sein, um Alben zu hören, die so nahe an Field Recordings sind. »Gwo Ka - Music Of Guadeloupe, West Indies« (Soul Jazz Records/Trost) von Tradisyon Ka ist da ein wenig anders, weil in diesem Fall die melodiösen Gesänge mit ihren Wurzeln sowohl im afrikanischen (»Call and Response«) als auch europäischen Liedgut (Chanson) die Rezeption durch geneigte Hörer eindeutig erleichtern werden. Mich erinnert diese Musik zudem gelegentlich stark an die populäre Afoxe-Musik Brasiliens.

»Ten Cities« (Soundway/Indigo) ist eine Projektarbeit, die Musik aus zehn afrikanischen und europäischen Städten unter der Etikette neue »Club Culture« auf einen gemeinsamen Nenner bringen möchte. Das Ganze ist auch recht ambitioniert aufgezogen, hört sich aber im Ergebnis doch zu konstruiert an. Musik lässt sich halt nicht am Reißbrett planen, sie muss wachsen - und das ist hier hörbar nicht der Fall gewesen.

Nachts, wenn die Maschinen schlafen

article_7923_gabriel_saloman_(c)_himse_160.jpg Ambient lebt! Irgendwie zumindest. Ein Rundgang durch aktuelle Genreeinträge unter anderem von Jon Hassell, Brian Eno, Günter Schickert, Pharoah Chromium, Rasmus Fisker, Stefan Németh, Gabriel Saloman, Arandel & Mathias Delplanque.
Curt Cuisine | 13.12.2014 mehr lesen

Mit voller Sternenkraft ins Gestern

article_7904_foxygen_(c)_eric_luyten_160.jpg Ein kurzer Streifzug durch aktuelle Neuerscheinungen im Pop mit Tonträgern von Peaking Lights, Golden Diskó Ship, Mazes, Foxygen, We Were Promised Jetpacks, Bernholz.
Curt Cuisine | 13.11.2014 mehr lesen

Comunidad internacional - Reggae | Soul-, Funk- & Jazz-Reissues

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Soul Jazz hat Sugar Minott schon vor einigen Jahren ein eigenes Album für seine Pionierarbeit bei Clemens Dodd gewidmet, betitelt »Sugar Minott at Studio One« (2005). So ist es entschuldbar, dass er auf dem neuesten Release, »Sudio One Dancehall: Sir Coxsone in the Dance - The Foundation Sound« (Soul Jazz/Trost), nur mit einem Song vertreten ist. Denn es war Sugar Minott, der Coxsone Ende der 1970er darauf hinwies, dass man sich bei Channel One von seinen alten Hits Riddim-mäßig inspirieren ließ. Was in der Folge geschah, nannte Sugar in Interviews einen »Krieg« zwischen den beiden Labels. Alte Hits und Riddims wurden recycled, was das Zeug hielt. Nicht nur Coxsones bester Mann, Sugar, sang und toastete über die guten alten Riddims und Melodies. Das wunderbar sanft fließende »My Conversation« von den Uniques wurde von Wyndall Haye als »Haunted House« neu gesungen; »Movie Star« von Alton Ellis, ebenfalls ein alter Hit, ging fast nahtlos in Doreen Schaffers »I Don' Know Why« über; genauso wie »Still in Love With You« bzw. »I'm Just a Guy«, mit dem zwischenzeitlich Altea und Donna als »Uptown Top Ranking« viel Geld in die Kassen von Produzent Joe Gibbs gespielt hatten, zu »Peace Truce Thing« von DJ Dawn & The Ranking Queens wurde, einer der besten Songs auf »Studio One Dancehall«. Diese Aufnahmen markieren zugleich das Ende der Ära Coxsone Dodd/Studio One in Jamaica, ein letztes großes Fanal, bevor der Mann, der die Hitparaden und Dancehalls über viele, viele Jahre dominiert hatte, der Gewalt auf Jamaica wich und seine Aktivitäten nach Brooklyn/NY verlegte. Die 18 Songs mögen einerseits »Versions« für Hardcore-Fans sein, andererseits aber sind sie auch zeitlos schön und unvergänglich.

BLACK ROOTS, britische Foundation Rockers, hatten sich Anfang der 1990er nach zwölf produktiven Jahren aufgelöst - Jahre, die das Bristol Reggae Archive kürzlich mit einigen Releases dokumentierte. 2012 reformierten sie sich. »Ghetto Feel« (Soulbeats Records/Broken Silence) ist ein perfekt gespieltes und produziertes klassisches Roots-Album, das neben einer routinierten Rhythmus-Sektion exzellente Bläser zum Einsatz bringt und gelegentlich Reggae mit Jazz oder Country & Gospel fusioniert.

Eine Begeisterung für Jazz brachte die Ursprungsbesetzung der kalifornischen Reggae-Band GROUNDATION einst zusammen. »A Miracle« (Soulbeats Records/Broken Silence), ihr achtes Album, ist mehr als die Vorgänger von starken Jazzeinflüssen geprägt, eine gelungene Fusion aus Reggae und jazzig-souligen Keyboards, Bläser-Arrangements bzw. Solos auf Zugposaune und Trompete. Als Sängerinnen konnte man überdies zwei Veteraninnen des Genres gewinnen: Marcia Griffiths und Judy Mowatt.

LUTAN FYAH trat mit der zweiten Roots-Welle jamaikanischer Bobo Ashanti nach Sizzla, Luciano oder Capleton Mitte der nuller Jahre prominent in Erscheinung. Er gehörte zu den wesentlichsten Singjays des One-Drop-Reggae. Mit »Life of a King« (Sound of Reggae/Hoanzl) bringt er ein ruhiges, gelegentlich meditativ anmutendes Album heraus, das ihn auf der besseren Hälfte der Songs mit Band präsentiert. Es ist ein Album mit eher zurückgenommenen Riddims, auf dem sogar die schnelleren Songs relaxed und getragen wirken. Das stört weiter nicht, da das Album hervorragend produziert ist. Mit Dub-, Dubstep- und Ragga-inspirierten Passagen bietet es genug Abwechslung für seine 40 Minuten Länge.

Das nie endende Ska-Revival ist um eine Band reicher: THE DELEGATORS aus London bringen mit ihrem Albumdebut »All Aboard« (Brainlab Groove) eine neue Farbe in das Ska-Panoptikum: Starke Einflüsse von 1960er-Soul, Rocksteady und TwoTone ergeben ein hohes Potenzial an Good-Vibes-Musik. Mit Janet Kumah hat die Band eine herausragende Sängerin, Covers alter Chartbusters wie dem Motown-Hit »Nowhere To Run« von Martha & the Vandellas stehen neben soliden Eigenkompositionen.

Soul-, Funk- & Jazz-Reissues


Man hört die ersten Takte von DAN MASTROIANNIs »Tears And Whispers« (bbe/Hoanzl) und weiß sofort, das hier ist Musik, wie sie auf den beiden »Americana«-Compilations von Zafsmusic zu finden ist, die sich weißen amerikanischen, Soul-orientierten Mainstream-Rockbands widmen. Und tatsächlich ist Mastroianni auf Nr. 2 vertreten, aber nicht mit dem Eröffnungs-Track dieses Reissues, sondern mit dem uptempo rockenden »Just One Touch«. Alle Songs dieses superraren Albums von 1984 (aus Discogs gibt's z.B. genau kein Angebot) haben diesen Faserschmeichler-Touch, der einerseits auf Sax und Flöte zurückzuführen sein mag, aber andererseits auch dann da ist, wenn sie mit schrillen Keyboards und hämmernden Drums überfrachtet sind. Das muss an der durchgängig stimmigen Produktion und den Vocals der beiden Sänger liegen. In jenen Tagen war so etwas wie ein roter Faden durch ein Album noch selbstverständlich. Mir ist klar, dass das Musik für Liebhaber, um nicht zu sagen: etwas schräge Vögel ist, aber man betrachte es als Auszeichnung, dazuzugehören.

NANA LOVE: »Disco Documentary - Full of Funk« (bbe/Hoanzl) ist ein sensationelles Album-Rerelease aus der Blütezeit des Disco 1978. Es ist jazzig, funkig, elektronisch und - zeitunabhängig - avantgardistisch. Es kann in seiner Art mit den besten 70er-Alben von Weather Report oder Osibisa mithalten. Außer dem hohen Anteil an Afrofunk-Disco kamen Reggae und andere karibische Beats mit in den Mix. Die hohe Kopfstimme von Nana Love windet sich durch die dichten Rhythmusgeflechte aus Afro-Drums, die funkigen Gitarren und Bläsersätze. Die Band war einmalig, ihr gehörten neben Harry Mosco Mitglieder von Boney M. an. Vergleichbares wurde in der letzten Zeit nur von Kiki Gyan oder William Onyeabor wiederveröffentlicht.

»Independent Jazz Sounds from the Seventies & Eighties« ist eine der Vorgaben für Kev Beadle, Londoner DJ in diesem bei uns ein wenig unhippen Genre. Soul und Funk - klar, aber Jazz war das, was ihn immer schon wirklich begeisterte, merkte er am Cover der ersten Compilation an. Auf »KEV BEADLE Presents Private Collection Vol. 2« (bbe/Hoanzl) bringt er wieder eine Auswahl von ein wenig aus der Mode gekommenen, nichtsdestotrotz sehr schönen Jazz-Songs, darunter auch »Mozambique« von Archie Shepp, das man durchaus als Klassiker bezeichnen darf. Doch die Palette ist weit gestreut: Ruhige und meditative Songs - und um Songs handelt es sich häufig - wie Janet Lawsons »Dreams Can Be«, das einen Touch Bossa hat, Kathryn Moses' »Music In My Heart« oder Appendix' »Autumn Song« wechseln sich mit geradlinigem Jazz wie Chico Freemans Version von Cecil McBees »Wilpan's Walk« oder dem funkigen Latinjazz Rhythmus »Carnaval« von Cortijo & His Timemachine ab. Weniger raren als ungerechterweise aus der Mode geratenen Jazz für Leute, die so was nicht unhip finden, holt Kev Beadle aus seinem Regal.

Zum 100. Geburtstag: SUN RA & HIS ARKESTRA »In the Orbit of Ra« (Strut/Hoanzl), zwanzig Songs, Kompositionen, ausgewählt von Marshall Allen, einem seiner Mitstreiter. Es mag sein, dass Sun Ra zeitlebens mit seinen seltsamen kosmischen Connections und strangen Kostümen in Jazzkreisen an öffentlicher Credibility verlor. Schade, denn das hier ist eine Form von zeitloser Avantgarde, witzig, brillant und teils abgefahren, wie es sie meines Wissens heute nicht mehr gibt. Ein Guide in einen eigenen musikalischen Kosmos.


Comunidad internacional - Latin & Afrika

article_7876_atlas_austria_express_160.jpg Wenn man heute einen Musiker mit dem Afro-Latin-Stil verbindet, dann ist das RICARDO LEMVO. Nach einigen Jahren Pause - das letzte Studioalbum ist sieben Jahre her - ist nun »La Rumba SoYo« (Cumbancha/ Hoanzl) erschienen. Es ist im Wesentlichen ein perfekter Mix aus diversen Latin-Stilen, kongolesischer Rumba und starken angolanischen Einflüssen - von der Perfektion der Performance her sein stärkstes Album bis jetzt. Die Übergänge zwischen Afrika und der Neuen Welt finden derart mühelos und elegant statt, dass man sie oft gar nicht wahrnimmt. Eine multiethnische Band, Makina Loca, inzwischen zu einer kleinen Bigband angewachsen, begleitet den in L.A. lebenden Ricardo Lemvo auf dieser Reise kreuz und quer über den Atlantik, eine Band, mit der sich derzeit kaum eine andere im Metier messen kann.
»Peru Bravo: Funk, Soul & Psych from Peru's Radical Decade« (Strut/Hoanzl) nennt sich eine Compilation mit Bands aus dem Peru - respektive Lima - der späten 1960er, frühen 1970er. Denn das ist Metropolenmusik. Boogaloo aus einem Andenland und nicht aus New York und auf gleicher Augenhöhe mit den Besten des Big Apple. Latinrock und Latinsoul à la Santana oder War treffen Merseybeat und Pop, aber Copycats waren diese kurzlebigen Bands beileibe nicht. Die unbändige Energie und das Aufbruchsgefühl der Sixties sind auf dieser außergewöhnlichen Retrospektive rundum spürbar.
Afrika: Noch ein Afrobeat-Aufguss? Ja, aber was für einer! ORLANDO JULIUS & THE HELIOCENTRICS machen mit »Jaiyede Afro« (Strut/Hoanzl) eines der besten Afrobeat-Alben ever. Gleich mit dem ersten Track schöpfen sie klangmäßig aus dem Vollen. Es werden instrumental und studiotechnisch alle Register gezogen, die Keyboards lassen den Hörer in eine hypnotische Klangwelt eintauchen. Die Arrangements sind vielschichtig und überraschend. Julius und die Heliocentrics verschenken keinen Ton, keine Phrase. Und sie spielen, vor allem in der zweiten Hälfte der CD, nahe am Jazz. Das tut der Musik gut, holt sie aus der bekannten Afrobeat-Routine.
FOFOULAH (Glitterbeat/Hoanzl) nennt sich eine britische Band - und sie spielt Mbalax, als käme sie aus dem Senegal. Unwillkürlich denkt man beim Eröffnungssong an Youssou N'Dour, aber da ist mehr Pop-Appeal und eine Experimentierfreude, die ich bei jenem schon lange vermisse. Gelegentlich klingt das hier, als spielte N'Dour mit Weather Report, jazzig, elektronisch, frisch und unbeschwert. Harte Gitarrenriffs und dröhnende Bassläufe direkt aus dem Senegal und ein Saxofon wie von Wayne Shorter. Das Um und Auf dieser Musik sind aber die essenziellen Sabar-Drums, und die werden von einem Senegalesen gespielt. Und die Sänger, die für dieses Albumdebut eingeladen wurden, kommen aus dem Senegal, Gambia oder Algerien.
»Modern Ghanians« hieß das erste CD-Album von KING AYISOBA, das diesen in Ghana gefeierten Musiker vor zwei Jahren auch außerhalb Afrikas bekannt machte. Wie der Titel andeutete, ging die Musik stark in Richtung moderner westlicher Stile wie R'n'B oder HipHop. »Wicked Leaders« (Makkun Records) widmet sich nun ausschließlich der traditionellen Musik Nord-Ghanas, gespielt auf traditionellen Instrumenten, allerdings vorgetragen mit einem Engagement, einer Kraft, ja Härte, wie wir sie von solcher Musik kaum kennen. Damit einher gehen politisch explizite Texte. Und wie bei solchen Alben oft der Fall, ist auch dieses nicht so leicht zu konsumieren.
Gnawa ist eine rituelle Meditationsmusik aus Marokko, die stark von repetitiven Trommeln, Perkussion und Oud getragen wird, und - auch spirituell - eine Ähnlichkeit mit Sufimusik hat. Sie wurzelt in den Traditionen der ehemaligen Sklaven aus Schwarzafrika, wenn auch arabische und berberische Elemente deutlich mitklingen. Musiker von Brian Jones über Pharoah Sanders bis Bill Laswell haben mit Gnawa-Musikern gejammt. ATLAS AUSTRIAN EXPRESS besteht vor allem aus Marokkanern, aber auch zwei, drei Europäern - der Österreicher Emil Gross (Drums) ist mit von der Partie. Wie der Bandname besagt, residieren sie u. a. in Österreich und treten auch regelmäßig hier auf. Auf ihrem erstklassigem Album »Basma Houze« (121 Records Austria) erweitern sie die klassische Form noch um Rock-, Flamenco- und Soul-Elemente: Funky Gnawa-Trance!

Offshore Freq

  • Artist: Art Vega, Dan Lodig, Dextro, Dj Glow, Matti Turunen, Microthol, Planet 43
  • Label: Birdkids, Digital, Franz Ganz, Global A, Irradiation, Pomelo, Temp~, Tin Man, Trust
  • skug : 100
article_7874_microthol_160.jpg Die gemeinsame Liebe zu Detroit Techno und exotischen Früchten - so die Website - veranlasste DAN LODIG, ART VEGA und DEXTRO vor zwanzig Jahren, Pomelo Records aus der Taufe zu heben. Den Jahrestag nützt das Label für einen Showcase der Wiener Szene. Diese war in den 1990er-Jahren von einem regen Austausch mit Berlin geprägt, der aber irgendwann doch recht einseitig wurde, als ein Artist nach dem anderen seinen Wohnsitz wechselte.
Chris Hessle | 12.10.2014 mehr lesen

The Beat Goes On ...

article_7867_megajaws_160.jpg Es gibt so ein Vorurteil gegen HipHop, das besagt, aus dieser Ecke würde eh nichts Anständiges mehr kommen. Stimmt leider sehr oft, aber eben nicht immer.

Neulich in Elektrostadt

article_7863_wiemann_800_160.jpg Ein Rundgang durch neue Veröffentlichungen zwischen experimentellen Dancefloor und purer Elektronik-Avantgarde. Mit CDs von Nicola Ratti, Eaux, Wieman (Ex-Zèbra), A winged victory for the sullen, Sawako, HHY & The Macumbas, Paul Baran, Tarab.
Curt Cuisine | 08.10.2014 mehr lesen

Noël Akchoté: Mord, Schönheit und Schaffenswut

article_7835_noel_160.jpg Eigentlich warten wir auf ja auf das Buch von skugs own Noël Akchoté, der auf diesen Seiten regelmäßig seine ebenso einzigartigen wie unbestechlichen Gedanken zur Musik und dem Weltgeschehen mitteilt. Das Buch, von dem hier auch schon Auszüge zu lesen waren, wird wohl an die Klarheit des literarischen Teils der Werks von John Fahey, eines anderen einzigartigen Gitarristen herankommen. Aber bis dahin dauert es noch und Akchotés Kraft konzentriert sich derzeit auf Arbeiten mit seinem angestammten Arbeitsgerät.

Die Freuden am einsamen Instrument

article_7831_hilde_160.jpg Das Soloinstrument zwischen unbeirrbarer Virtuosität und Wohlklangverweigerung. Eine Sichtung aktueller CDs von Hilde Sofie Tafjord, Stine Janvin Motland, Morton J. Olsen, Flo Stoffner, Achim Escher.
Curt Cuisine | 25.09.2014 mehr lesen

Sand im Gesicht

article_7815_vanhuffel1_160.jpg Im Sauseschritt durch aktuelle Jazzneuerscheinungen. Mit CDs von Christoph Grab, Der Wawawa, Mats-up, Lee Konitz, John Escreet, Peter Van Huffel's Gorilla Mask, Andreas Schaerer & Lucas Niggl.
Curt Cuisine | 09.09.2014 mehr lesen

Oh, wie nett!

article_7796_olivia_600_160.jpg Ein Rundgang durch aktuelle Neuerscheinungen im Sektor Pop. Mit CDs von Fink, Grant Nicholas, James Yorkston, Fredda, Stefanie Boltz, Xenia Kriisin, Olivia Louvel, Devonté Hynes
Curt Cuisine | 21.08.2014 mehr lesen

Mundstückchen und Kunststückchen

article_7769_bernhard_lang_(c)_ramin_m_160.jpg Ein Wagnis: Wir begeben uns in die Höhle des klassisch geschulten Löwen mit avantgardistischen Avancen - ein kleiner Rundgang durch aktuelle Veröffentlichungen zeitgenössischer Musik mit Erin Gee, dem elole-Klaviertrio, dem Trio Catch, Philip Corner, Peter Ablinger und Richard Reed Parry.
Curt Cuisine | 31.07.2014 mehr lesen

Norwegian Moods

article_7753_hubromoskus_160.jpg Woanders gibt es immer die geilere Musik. Zum Beispiel in Norwegen. Zum Beispiel beim Label hubro. Nur witzig, dass sich das die Norweger genauso denken. Ein Labelportrait mit Bly de Blyant, Håkon Stene, Building Instrument, Space Monkey, 1982, Stein Urheim, Moskus.
Curt Cuisine | 18.07.2014 mehr lesen

Anrufung des großen Rezensenten

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Als Opfergänge noch geholfen haben, die Verkaufszahlen hochzuschrauben. Eine durchgeknallte Sammelreview mit CDs von EMA, Wye Oak, Sebastien Teller, Yann Tiersen, The Little Band from Gingerland, Owen Pallett und Sylvan Esso.

Curt Cuisine | 01.06.2014 mehr lesen

In der Wüste von Sonora: Ambient und Artverwandtes

article_7664_redsun_big_160.jpg Literarisch bepackt wagen wir uns in die sphärische Soundwüste, um aktuelle Ambient-CDs und Artverwandtes auf deren Substanz abzuklopfen. Mit Releases von France Jobin, Hollywood Dream Trip, Limpe Fuchs, Tomek Mirt, No. Inc., Irena Tomažin, Christof Kurzmann, Tattered Kaylor, Kasia Glowicka & Malgorzata Walentynowicz.
Curt Cuisine | 20.05.2014 mehr lesen

Morgen wird gestern gewesen sein

article_7657_ccjj_160.jpg Eine Rundschau durch aktuelle Jazz-CDs, denen bei der Gelegenheit kräftig die Ohren lang gezogen werden. Aber ja, es wird auch reichlich gelobt, über den grünen und den ewigen gestrigen Klee. Mit Michael Keul & Superfocus, Oliver Strauch's Trio Duende, Reflections, Brass Mask, dem Kindred-Fonda-Gross Blues Trio und Die Hochstapler.
Curt Cuisine | 08.05.2014 mehr lesen

Paperlapop oder Vom Lob des ewig Gleichen

article_7572_kevindrew_400300_160.jpg Alles wie gehabt am Planeten Pop - und das ist gut so. Neuerscheinungen von Kevin Drew, Midlake, Maximo Park, Broken Bells & Wild Beasts
Curt Cuisine | 20.03.2014 mehr lesen

Spielzeugpianos, Orgeln und dampfplaudernde Stromgitarren

  • Artist: Bryce Dessner, David Philip Hefti, Isabel Ettenauer, Jolana Havelková, Jonny Greenwood, Karlheinz Essl, Lucie Vitková, Marko Nikodijevic, Michael Heisch, Tobias Gerber, Ulrich Alexander Kreppeien
  • Label: Aufabwegen, Col Legno , Creative Works Records, Deutsche Grammophon, Edition Eirelav
article_7545_havelkova_vitkova_lom_160.jpg Ein Rundgang durch aktuelle Neuerscheinungen der zeitgenössischen Moderne mit Karl-Heinz Essl, Jolana Havelková, Lucie Vitková, Stock11, Tobias Gerber, Michael Heisch, Ulrich Alexander Kreppeien, Marko Nikodijevic, David Philip Hefti, Bryce Dessner & Jonny Greenwood.
Curt Cuisine | 01.03.2014 mehr lesen

»Poison Will Be Hidden« / »Who's To Blame« / »Untitled«

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Heinrich Deisl | 19.02.2014 mehr lesen

Viermal kräftiger Armumfang

  • Artist: Jim Denley, Kim Myhr, Le GGRIL, Philippe Lauzier, Pierre-Yves Martel
  • Label: Tour de Bras
article_7515_rrms14_160.jpg Tour de Bras und seine hauseigenene Improvisationsschmiede Le GGRIL. Ein Kurzbesuch beim kanadischen Label.
Curt Cuisine | 10.02.2014 mehr lesen

No Chmafu at all

article_7467_manon_winter_1_160.jpg Das Grazer Label chmafu nocords veröffentlichte dieses Jahr drei CDs von Elisabeth Schimana, Manon-Liu Winter und Max Brand. Ein kurzer Review-Ausflug zu den Sternen und retour.
Curt Cuisine | 30.12.2013 mehr lesen

Slow Motion Music

article_7464_ravishardija400300_1_160.jpg Wieder einmal ist es Zeit, sich durch einen Stapel von Meditationsmusik für gehobene Gemüter zu wühlen. Mit CDs von Gintas K, dem Marsen Jules Trio, Seaworthy, dem Trio Marteau Rouge, Yannick Franck & Craig Hilton, Marc Behrens, Simon Whetham und RaviShardja.
Curt Cuisine | 21.12.2013 mehr lesen

Death of Impro

article_7417_mars_williams_160.jpg Eine kurze Rundreise durch Neuerscheinungen aus der Impro-Music, natürlich ohne Regeln und ohne Gewähr. Mit CDs von Paranoiz, Ingrid Schmoliner, Christoph Erb, Barrel, Mars Williams, Ingebrigt Håker-Flaten, dem Ftarr-Label und der About Group
Curt Cuisine | 22.11.2013 mehr lesen

Fass, EP! Fass!

article_7397_camilla1_160.jpg Eine kleine EP-Rundschau quer durch den Gemüsegarten, feat. Erik Friedlander/Scott Solter, Amiina, Tschok, Marcus Fjellström, FKA twigs & Camilla Sparksss.
Curt Cuisine | 05.11.2013 mehr lesen

Ungeordnete Hörverhältnisse

article_7350_img_6579_mittel_160.jpg Erlesene Neuerscheinungen auf Vinyl (und einmal CD) für Freunde schriller und anspruchsvoller Sounds. Feat. Frederik Schikowski, Hontatedori, »Innere Blutungen«, Sun Papa.
Curt Cuisine | 11.10.2013 mehr lesen

Beatmutationen und Muskelzucken: Hyperdub

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Londons Label Hyperdub kommt aktuell mit vier Releases: »Xingfu Lu« von Kode9, Terror Danjah & Champions »Sons of Anarchy« und von Walton die 12" »Baby« sowie sein Fulltime-Album »Beyond«. Hyperdub ist hier nicht auf Entschleunigung unterwegs sondern zieht Bahnen rund um UK Funky, Grime und Trap: Beat(de-)konstruktionen und -mutationen, Dancefloor quer zum Kopfkino.

Heinrich Deisl | 28.09.2013 mehr lesen

Jazzterdays!

article_7279_the_k_square_160.jpg Eine Rundschau in den aktuellen Jazz ist immer auch ein Rückblick in die Vergangenheit. Darum haben wir dieses Mal drei Jazzlegenden als gelangweilte Co-Kritiker eingeladen. skug präsentiert neue Jazz-CD von Frederik Köster, The K Square, Underkarl, Bruno Heinen, Rise und Bleu bzw. Lorenz Raab.
Curt Cuisine | 24.08.2013 mehr lesen

The Erlesene World Of Schrill

article_7160_karen_geyer_160.jpg Sommerzeit, Geschenkezeit! skug präsentiert skurrile und schrille, vor allem aber erlesene Neuerscheinungen auf Vinyl und CD, die wahlweise dem besten Freund oder Feind geschenkt werden dürfen. Feat. Grauton, Betacicadae, Pascal Dusapin, Phantom Horse, Tomutonttu & Fang den Berg.
Curt Cuisine | 10.07.2013 mehr lesen

The Real McCoy

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Thu 27.04.2017 : 15 jahre fluc fest | fluc | vienna

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Fri 28.04.2017 : [~30.04.] ulrichsberger kaleidophon 2017 | jazzatelier | ulrichsberg

Mon 01.05.2017 14:00: 1. mai fest im 7*stern | 7*stern | vienna

Mon 01.05.2017 15:00: 1. mai fest: musikarbeiterinnenkapelle | dj-line | rhiz | vienna


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