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Die atonale Sprache – Imre Kertész †

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Literarische Experimente zum großen Thema des Selbst nach dem Vernichtungslager und die Unmöglichkeit zu schreiben bzw. nicht zu schreiben. Ein Nachruf auf den großen Schriftsteller und Auschwitz-Überlebenden Imre Kertész, der am 31. März 2016 starb.

»Im Zug gibt es keine Kinosessel«

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Ein Leben voller überraschender Schrecken ähnlich einem Horror-Film musste Hans Kohlseisen ertragen, erfüllt von der Sehnsucht nach dem Kino, die sich nur sein Freund Eric Pleskow erfüllen konnte. Schade um die mögliche Filmkunst eines bilderreichen Jungen, der mit dreizehn Jahren vor den Nazis flüchten musste. Jemand sollte einen Film über sein Leben machen. Co-Regisseur: Hans Kohlseisen.

Foto: Margarete Affenzeller

Alte Freunde: Eric Pleskow (links) und Hans Kohlseisen

Ein Weiser erzählt

article_8306_nelson2_160.jpg Willie Nelson hat mit seinen 82 Jahren viel zu erzählen und das hat er nun getan. Er sprach mit David Ritz, der diesen Job u. a. auch schon für Aretha Franklin, B.B. King oder Rick James übernahm, über sein Leben. Ritz und Übersetzer Jörn Ingwersen versuchen den typischen Plauderton von Nelson zu erhalten und schaffen das auch über weite Strecken.

Das Gespräch hat erst begonnen: Stuart Hall

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Stuart Hall gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Cultural Studies. Der von Dagmar Brunow herausgegebene Reader »Stuart Hall. Aktivismus, Pop und Politik« würdigt die Arbeit des 2014 verstorbenen Intellektuellen und politischen Aktivisten in erneuerter Perspektive. Mit Beiträgen u. a. zu Migration, Feminismus und Pop.

Katharina Hausladen | 22.10.2015 mehr lesen

In die Welt horchen: Jochen Bonz

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»Für das Hören existiert auch, was es nicht versteht. Es hält das Ungeordnet-Sein aus«: Diese scheinbar simple Feststellung führt Jochen Bonz in seinem neuen Buch zu komplexen Überlegungen einer sonischen Ethnografie, die anhand klanglicher Phänomene sozial-kulturelle Situationen beschreibbar macht.

Heinrich Deisl | 14.10.2015 mehr lesen

DER KONTERFEI Verlagsportrait

article_8252_1900376_398900873624552_9_160.jpg Der von Robert Jelinek gegründete Verlag DER KONTERFEI aus zwei Perspektiven: 1) Portrait zur Buchserie von Thomas Ballhausen, 2) Interview mit dem Verlagsgründer von Heinrich Deisl. Ein für skug online aus zwei Texten zusammengefasster Artikel aus skug #103, 7-9/2015. 

Männliche Lust am Töten: Klaus Theweleits »Das Lachen der Täter«

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Klaus Theweleit über die Universalität lachender Mörder, die im Namen eines höheren Prinzips handeln. Normalos in gepanzerten Männerkörpern sind zu allem fähig, wenn man sie lässt.

Deutschland - deine Pophelden: »Tocotronic Chroniken«

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An Kraftwerk lässt sich exemplarisch beobachten, wie das konsequente Weitermachen unvermeidlich erst zu Kanonisierung, dann Institutionalisierung und letztendlich gar zu Musealisierung führt. Die Einstürzenden Neubauten haben diesen Prozess, der dabei vom Subkulturspektakel zum Hochkulturevent führte, längst schon und mit beeindruckender Schnelligkeit durchlaufen. Hier geht es nun um jene Band im Triumvirat der Bands im Pantheon der deutschen Gegenwartsmusik, die gerade dabei ist, ins Stadium offizieller Approbation einzutreten – die Ex- Hamburger Diskurs- und mittlerweile Berliner Hauptstadt- rocker-Burschen von Tocotronic.

Uwe Schütte | 06.08.2015 mehr lesen

Den Kapitalismus kartographieren mit Alberto Toscana und Jeff Kinkle

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Statt unterschwellige Ängste auf eine herbeiphantasierte Islamisierung Europas zu projizieren, sollten die wahren ökonomischen und sozialen Gründe dieser Ängste thematisiert werden. In einer solchen aufklärerischen Rolle jedenfalls sehen Alberto Toscana und Jeff Kinkle die Hoch- wie Popkultur – und geben mit »Cartographies of the Absolute« zahlreiche Exempel.

Hardy Funk | 18.06.2015 mehr lesen

Klassenkampf von oben: Tom Holert über Kunst

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Die soeben erschienene Textsammlung »Übergriffe. Zustände und Zuständigkeiten der Gegenwartskunst« des Berliner Kunstkritikers, Kulturtheoretikers und Künstlers Tom Holert dokumentiert die Verwicklungen und Abhängigkeiten ästhetischer Interventionsversuche. skug traf ihn zum Interview.

Pascal Jurt | 12.11.2014 mehr lesen

Gescheiterte Trauer um die Vergangenheit: »Ghosts of My Life«

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»Ghosts of My Life« des englischen Kulturtheoretikers und Musikjournalisten Mark Fisher ist eines der meistdisku-tierten Bücher zurzeit. Seda Nigbolu hat es mit Ballard, Derridas »Hauntology« und Toffler quergelesen. Was ist heutzutage musikalisch innovativ, wenn Kraftwerk immer noch futuristisch klingen? Retro, Zukunftsschock, Geister-stimmen, digitale Depression, ent-erotisierte Kultur: Erwähnungen gegen das Dazugehören-sollen.

Bild: Crack Magazine

Seda Nigbolu | 14.10.2014 mehr lesen

Drogenrausch, Film, Text, Erleuchtung: Gordon Ball

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Der Schriftsteller, Fotograf, Filmemacher und Professor Gordon Ball erzählt im skug-Gespräch über seine New Yorker Zeit Mitte der wilden Sechziger, sein Leben auf Allen Ginsbergs Dichterfarm und die Suche nach Bedeutung. Anlass: die Einladung der Wiener Schule für Dichtung Ende Juni.

Manon Steiner | 12.07.2014 mehr lesen

Weltmusik, ganz anders. Natur-Soundscapes von Bernie Krause

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Nachahmung bzw. Beschäftigung mit den Klängen der Natur hat in der Musik eine gewisse Tradition. Gleich den ganzen Globus als Klangraum, die Meere inklusive, breitet der US-amerikanische Klangforscher Bernie Krause in seiner aktuellen Monografie »Das große Orchester der Tiere. Vom Ursprung der Musik in der Natur« vor uns aus.

Erschienen in skug #98/readable, Frühling 2014.

Stefan Kraus | 13.06.2014 mehr lesen

DIY als Mikrogeschichten: »16 Zwanzixstl + 1«

article_7534_cover_16_zwanzixtl_1_160.jpg Das Jahr 2013 war für reflexive Anstöße zur heimischen Popkultur eines der produktivsten seit überhaupt, siehe die Bücher »Wienpop«, »Im Puls der Nacht« und nun »16 Zwanzixstl + 1« von Stefan Parnreiter-Mathys. Hier werden die Vorbedingungen und die zwanzigjährige Geschichte des Open Air Festivals im oberösterreichischen Ottensheim nahe Linz nachgezeichnet.
Heinrich Deisl | 18.02.2014 mehr lesen

»Being Human Being«

  • Artist: Enki Bilal, Erik Truffaz
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TRUFFAZ MURCOF BILAL live

6. 2. 2014, @ Palac Akropolis, Prag


Enki Bilal ist einer der schillerndsten Kulturexporte Frankreichs. Seine Comicbücher sind Bestseller, im Louvre präsentierte er 2013 drei Monate lang seine »Phantome«. Und im Pariser Kunst und Gewerbemuseum Musee des Arts et Metiers wird eine längst überfällige Personale gezeigt. »Mecanhumanimal« wurde unlängst bis zum 2. März 2014 verlängert. Diese ist auch als »work in progress« zu verstehen. Da ist sein Multimediafilmprojekt »Cinemonstre« (eine Art Multimediamix seiner bisherigen drei Spielfilme mit Live-Konsolen- Intervention) mit seinem langjährigen musikalischen Partner Goran Vejvoda (er schrieb die Musik zu zwei Filmen von Bilal und zur CD »Le sommeil du monstre«) - möglicherweise zum letzten Mal zu sehen. Aus Aktualitätsgründen und Anreiz wurden in den letzten Wochen Originalseiten seines im März erscheinenden Buches »La couleur de l'air« (Casterman) in die Ausstellung als Preview eingefügt.

Erik Truffaz ist nicht nur eingefleischten Jazz-Fans ein Begriff (in Österreich war er zuletzt in Salzburg und Wien zu sehen), seine musikalischen Grenzgänge verbinden HipHop, Weltmusik und Elektronik, beispielsweise mit dem mexikanischen Klanggenie Murcof (CD »Mexico«, Blue Note).

»Being Human Being« ist eine musikalische Kollaboration und Improvisation zu Bilals Leinwandprojektionen aus verschiedensten Werkzyklen, vom »Schlaf des Monsters«, über »Animal'z« bis hin zu »Oxymore«. Und in Prag bislang erstmalig außerhalb des französischsprachigen Sprachraumes zu erleben - eine große Empfehlung! 
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»Being Human Being«
TRUFFAZ MURCOF BILAL live!

Donnerstag, 6. 2. 2014, 19.30 Uhr
Palac Akropolis
Kubelikova 1548/27
130 00 Praha 3



Kataloghinweise zu den Bilal-Ausstellungen:

Im Louvre (19. 12. 2012 - 18. 3. 2013)
»Les fantômes du Louvre«, Futuropolis 2012, 235 mm x 290 mm, EUR 25, ISBN: 9782754808194
»Les fantômes du Louvre«, Édition luxe, Futuropolis 2012, limitiert auf 700 Exemplare, 320 mm x 400 mm, EUR 165, ISBN: 9782754808989
»Les fantômes du Louvre«, Nouvelle édition grand format, Futuropolis 2013, 270 mm x 370 mm, EUR 50, ISBN: 9782754810197

Zur großen »Mécanhumanimal«-Ausstellung im Musée des Arts et Métiers (4. 6. 2013 - 2. 3. 2014)
»Mécanhumanimal«, Casterman 2013, 278 mm x 290 mm, EUR 27, ISBN: 9782203074668

Überzeugungstäter: Berthold Seliger

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Der Berliner Konzertveranstalter Berthold Seliger schließt nach fünfundzwanzig Jahren seine Agentur. Warum er nicht mehr Teil des Musikbusiness sein will, erklärt er in seinem eben erschienen Buch.

Joann Sfar: Mehr als bebilderte Literatur

  • Artist: Joann Sfar
article_7134_klezmer1_160.jpg Anlässlich des Erscheinens des Sekundärwerks »Gerahmter Diskurs« von Jonas Engelsmann über »Gesellschaftsbilder im Independent-Comic« sei erneut auf das großartige Aquarell-Epos »Klezmer« von Joann Sfar hingewiesen.
Curt Cuisine | 26.06.2013 mehr lesen

Der 360° UnS-Exzess

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Mark Z. Danielewskis »Only Revolutions« entführt den Leser in ein Road-Movie der anderen Art, wo er in einer ewigen Kette von Verweisen - inhaltlicher und typographischer Natur - der Geschichte der Teenager Sam und Hailey folgt, die von zwei Seiten beginnt, um sich dann in der Mitte zu treffen.

Raffaela Rogy | 30.11.2012 mehr lesen

»Time's a goon«

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Mit »Der größere Teil der Welt« liefert die US-amerikanische Autorin und Pulitzerpreisträgerin Jennifer Egan einen vielschichtigen Episodenroman in dreizehn Stimmen.

»Retromania« oder »Pop-Revolution No. 3«?

  • skug : 92
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Zur deutschen Ausgabe des viel diskutierten Wälzers von Simon Reynolds.

»English version

Walter Pontis | 17.10.2012 mehr lesen

Verschlungen

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Réjean Ducharmes epochaler Roman »L'avalée des avalés«, eines der zentralen Werke der frankokanadischen Literatur, liegt endlich in deutscher ?bersetzung vor. Nicht zuletzt wegen seiner wenig zufälligen Erwähnung in Jean-Claude Lauzons Spielfilm »Léolo« auch hierzulande (zumindest dem Titel nach) bekannt, besteht nun die Möglichkeit, unvermittelt in die schräge Welt von Ducharmes Antiheldin Bérénice Einberg einzutauchen.

Textbasiertes Nachvollzugsangebot

article_6537_textatulln4_160.jpg Auf Initiative des Milena Verlags legen die fünf HipHop-Urgesteine aus Linz ein Kompendium ihrer gesammelten Lyrik vor.

Federn lassen

  • skug : 90
article_6492_bigquestions_cover_134_160.jpg Eine Reflexion über die Absurdität des Lebens: »Big Questions« des amerikanischen Comic-Künstler Anders Nilsen liegt jetzt in einer monumentalen Gesamtausgabe vor. 

Das Mädchen auf dem Mond

article_6472_konrad_mondwandler_cmyk_(_160.jpg Michaela Konrad ist eine der wenigen Comic-Artistinnen Üsterreichs. Mit »Mondwandler« entführt sie zum zweiten Mal in das große weite All. 
Thomas Ballhausen, Lisa Leitenmüller | 27.07.2012 mehr lesen

Oral History einer Subkultur

article_6450_hamburgerschule_cover34_160.jpg  »Und es ging um Spaß haben und draufhauen, scheißegal und nicht so reflektieren und so PC sein.« Jochen Bonz, Juliane Rytz und Johannes Springer beleuchten die  »Hamburger Schule« aus Sicht der Frauen.

Dem Wahn Sinn geben

article_6435_herzog_cover_134_160.jpg Ein Sammelband widmet sich Werner Herzog - Deutschlands verlorenem Filmemacher. 
Günter Krenn | 03.07.2012 mehr lesen

Kursbuch der Illusionen

article_6424_kursbuch_cover_134_160.jpg Henning Marmulla auf den Spuren der deutschen Linken, Hans Magnus Enzensberger und seiner Zeitschrift »Kursbuch«.

Mathias Illigen: »Ich oder Ich«. Ein Buch - zwei Stimmen

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Mit der wahren Geschichte eines Mannes, der seinen Vater getötet hat, sorgte Mathias Illigen für Aufregung und Verstörung, fand aber auch empathische Fürsprecher seiner gnadenlos offenen Selbstreflexion. »Ich oder Ich« - ein Buch, zwei Stimmen. 

 

»Ich fessle dich. Gefesselt bist du frei.«

article_6385_notschek_cover_134_160.jpg Ohnmacht und der Verzicht auf Selbstbestimmung charakterisieren die Stimmung in Jonas-Philipp Dallmanns Debütroman »Notschek«.
Raffaela Rogy | 10.06.2012 mehr lesen

Neurosen der Nullerjahre

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Kultautor Douglas Coupland verpackt in seinem neuesten Roman »Jpod« seine Gesellschaftskritik der Generation Google in eine wahnwitzige und formal aufwendige Story rund um sechs Computerprogrammierer. 

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