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»Pom Pom«

article_8003_pom_pom_150.jpg Ich bin zu versext. Das neue Album von Ariel Pink hört auf den Namen »Pom Pom«, mit »Pom« wie in »Pombären«. Doch jedes Mal, wenn mir der Titel unterkommt, identifiziere ich ihn fälschlich als »Porn Porn«. (Jetzt verrate ich Ihnen mal ein schmutziges Geheimnis: meine Freundin liest bei den laktosefreien Milchprodukten im Supermarkt auch immer »free porn« statt »free from« und ich - seit sie mir unumwunden diese von mir als Zeichen sexueller Sehns...

»Turning«

article_7967_screen-shot-2014-10-06-at_150.png Neue Platten und zu früh gezogene Schlüsse: Ohne vorher die »Turning« beigelegte Presseaussendung gelesen zu haben, lege ich das neue Live-Album von Antony Hegarty auf und bin gleich zu Beginn bass erstaunt, welch grandiose Erhabenheit den Sänger und Pianisten mit seiner Band The Johnsons mittlerweile umgibt. Gesanglich scheint er auf der Höhe seiner Ausdruckskraft und auch die breit aufgestellte Band bindet herrlich sprießende Klangbouquets. Ers...

»Luminous«

article_7812_the_horrors_-_luminous_150.jpg Die Geschichte der Horrors besteht bekanntlich aus zwei Kapiteln. Das erste, 2007 eröffnet und auf den Namen »Strange House« hörend, erzählte von schnellem Psych-Punk und Freakbeat, der einem das Gefühl gab, auf der Toilette des CBGB eingesperrt zu sein und vollgekotzt zu werden. Mit dem zweiten Album, »Primary Colours« betitelt, begann für The Horrors 2009 schließlich ein neuer, ätherisch-majestätischer Abschnitt. Die Songs sind seither eher sec...

»...Like Clockwork«

article_7127_queens_of_the_stone_age_-_150.jpg In der Rockmusik gibt es neben Dave Grohl wohl nur einen weiteren Herren im mittleren Alter der das weit verbreitete Bedürfnis nach hemdsärmeligem Arschkick-Rock bedient und den man trotzdem nicht peinlich finden muss. Es handelt sich um Josh Homme mit seiner Band Queens Of The Stone Age. Dass diese seit sechs Jahren kein Album veröffentlicht hat kümmert niemand: sobald Homme die Presse mit Neuigkeiten füttert, krähen alle Hähne plötzlich wieder ...

»If You Leave«

article_7087_daughter_-_if_you_leave_150.jpg Der Rückblick verzerrt immer. Um ein linear-kausales Narrativ zu suggerieren, wird alles, das dem pophistorischen Ideal nicht entspricht, verkleinert oder ignoriert. So gab es zum Beispiel 1977 nicht nur Punk und No Future, sondern eben auch millionenfach verkaufte, teils sogar sehr gute Alben der »Dinosaurier« der 1970er. Doch dank des »master narrative« wird 1977 für immer das Jahr bleiben, in dem Punk das Althergebrachte zerschmetterte. Wenn w...

»Trouble Will Find Me«

article_7082_the_national_-_trouble_wi_150.jpg Zugegeben, The National haben mich noch nie wirklich interessiert; nicht einmal durch den Erfolg ihres letzten Albums, »High Violet«, sah ich mich geneigt in das doch recht umfangreiche Oeuvre der Band mal reinzuhören. Ich gehe also sehr uninformiert an »Trouble Will Find Me« heran und, nun ja, der Titel bewahrheitet sich auf seine eigene Weise. Vielleicht haben mich The National, frei nach »Fight Club«, auch einfach nur in einer seltsamen Phase ...

»Silence Yourself«

article_7081_savages_-_silence_yoursel_150.jpg Wenn Genres in Farbtönen gedacht würden, dann könnte Post Punk schwarzweiß für sich beanspruchen. Die Introversion, die Kälte verfallender Industriestädte, das alles hat einfach keine bunten Farben verdient, woran sicher auch Anton Corbijn ein bisschen mit Schuld trägt. Das Cover von »Silence Yourself«, dem Debütalbum der von der Musikpresse hochgelobten Noise-Post-Punks Savages aus London, ist dementsprechend auch schwarzweiß gehalten, was vorer...

»Wash The Sins Not Only The Face«

article_7021_e_lp_esbenandthewitch_13_150.jpg Im Herbst 2010 veröffentlichte das talentierte Damenkränzchen Warpaint, das mittlerweile zu viel Wert auf sein Aussehen legt, mit »The Fool« ein bemerkenswertes Debüt inklusive dem Dauerbrenner »Undertow« und ebnete damit im Nachhinein auch den Weg für dieses verschrobene Trio, das auf den Namen eines Brüder Grimm- oder 1001 Nacht-Märchens inklusive Happy End und ein paar Toten hört. Wo auf »Violet Cries« noch einigermaßen Fantasie nötig war, um...

»Amok«

article_6976_pigmag-atoms-for-peace_150.jpg Entgegen der medial gerne verwendeten Bezeichnung »Supergroup« sind Atoms For Peace eher Thom Yorkes »Mensch-Maschine«. Im Reaktor des Radiohead-Frontmanns oszilliert die analog-digitale Kernschmelze seit dem Meisterwerk »Kid A« (mal besser wie schlechter) zwischen »halb Wesen und halb Überding« (wie es in Kraftwerks »Die Mensch-Maschine« ja heißt). »Amok« ist jedenfalls ein weiteres Kapitel Yorke'scher Atomphysik zwischen wummernden Beatspielere...

»Machineries Of Joy«

article_6941_british_sea_power_-_machi_150.jpg Vielleicht mögen British Sea Power (BSP) in ihrem Auftreten eher bescheiden wirken. Schon der Eröffnungs-/Titelsong zeigt aber, dass das Sextett aus Brighton gerne mal das Breitwandformat bemüht. Geigenschichten, ein fast poetischer Vortrag und jede Menge Post-Rock-Gitarren machen in etwa sechs Minuten das Mission Statement von BSP klar. Ähnlich verhält es sich mit anderen Songmonolithen, darunter das ebenfalls sechsminütige »What You Need The Mo...

»Confess«

article_6616_ts_150.jpg Nach dem allseits gefeierten »Forget« vor zwei Jahren legt George Lewis Jr. alias Twin Shadow mit »Confess« sein zweites Album vor. Böse Zungen mögen behaupten, es genüge heutzutage schon New York seinen Wohnsitz zu nennen und der Erfolg werde sich von allein einstellen. Und auf den ersten Blick wirkt vieles auf »Confess« tatsächlich wie nach Masterplan designt. Optisch glatt, musikalisch pitchfork-gerecht. Das Album hat aber durchaus einen ernst...

»Boys & Girls«

article_6373_alabama2_150.jpg Nach ihrer feinen Four-Track-EP im Vorjahr (hier nachzulesen) wartet die an Janis Joplin gemahnende Frontfrau Brittany Howard nun mit dem Debütalbum ihrer Alabama Shakes auf. Kürzlich bezeichnete das renommierte britische Musikmagazin »NME« Alabama Shakes sogar als the World?s Greatest New Band, was natürlich nur dann stimmt, wenn man in den Sixties hängen geblieben ist oder Amy Winehouse als State of Pop missversteht. Obwohl Alabama Shakes wiede...

»Blunderbuss«

article_6356_jack-white-blunderbuss-60_150.jpg »I got some words for your ass, you better find somebody else up the street.« (»Trash Tongue«). Dem als Egomaniac verschrieenen Jack White sind mit der Drummerin Meg White also Ehefrau und The White Stripes flöten gegangen. Verwunden hat er das noch nicht, im Gegenteil, sein erstes Soloalbum widmet er praktisch den maliziösen, hinterhältigen Frauen - was vom künstlerischen Standpunkt aus ja nicht das allerschlechteste sein muss. Während man ...

»Blues Funeral«

article_6222_bluesfuneral_150.jpg Man könnte viele Geschichten erzählen über diesen Mark William Lanegan. Der einstige Frontmann der Screaming Trees hat in den letzten Jahren hauptsächlich mit Kollaborationen und Nebenprojekten auf sich aufmerksam gemacht. Von den Altlasten des Grunge mittlerweile größtenteils befreit, wurden mit illustrer Begleitschaft wie etwa Isobel Campbell (Ex-Belle & Sebastian) oder dem britischen Produzentenduo Soulsavers zunehmend Einflüsse aus A...

»Between The Times And The Tides«

article_6217_leeranaldo_150.jpg Jede Rockband hat ihre Zeit. Die Zukunft seiner Stammformation Sonic Youth ist nun ungewiss, da sich das Traumpaar, Kim Gordon (58) und Thurston Moore (53), nach siebenundzwanzig Ehejahren im vergangenen Oktober getrennt hat. Nun legt der sogenannte andere Gitarrist von Sonic Youth, Lee Ranaldo (sein avantgardistischer Ansatz inspirierte einst Kurt Cobain) mit seinem ersten Popalbum nach. Experimentelles und avantgardistisches spart Ranaldo hier ...

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