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»Bastards«

article_8202_cd_ahkosmos_150.jpg Den netten Bandnamen Ah! Kosmos hat die aus Istanbul stammende Produzentin und Musikerin Başak Günak erfunden. Die junge Dame hat ein großes Herz für Elektroromantik, sie komponiert sonst eher für Tanz- und Theaterstücke, Installationen, Performances etc. Mutmaßlich sphärische Elektroakustik mit einschlägigen Spielereien, womöglich aber auch nicht, who knows. In »Bastards« schlägt sie jedenfalls einen hübschen Haken in Richtung Trance oder Dance ...

»Vantdraught 10«

article_8137_deno_150.jpg Endlich wieder schamlose Minimal Music nach klassischem Schema! So wie damals in den, na, sagen wir, frühen 1980ern, als Leute wie Philip Glass, Steve Reich, Michael Nyman oder John Adams gerade ziemlich angesagt waren, dann aber wahlweise sehr gute Filmmusiken, sehr langweilige Opern, sehr uninspirierte Instrumentalwerke oder ganz einfach belanglosen, verkitschten Schrott am Fließband produzierten. Weswegen sich ein gewisser Mainstream-Minimalis...

»Split«

article_8114_a0348402310_10_150.jpg Les ténèbres frainçaises: das Quartett aus Brest trifft auf Witxes aus Lyon, zwei Tracks, jeweils etwas mehr als zwanzig Minuten lang. Ein cinematischer Dark-Jazz-Trip, inspiriert von Stücken der jeweils anderen Formation. Im Unterschied etwa zur Mount Fuji Doomjazz Corporation, die sich gerne bei Gialli und Sexploitation bedient, schwingt auf dieser CD – vielleicht auch nur in meiner Klischee- vorstellung, weil ja Franzosen – ein Melville, ein T...

»Tiento de las Nieves«

article_8115_thomaskoner_tientodelasni_150.jpg Köner und das Klavier. Aufgeräumte, leere und beizeiten frostige Sound- und Bildlandschaften im vollen Ambient-Schwarz-Weiß-Cinemascope sind ja quasi seine Markenzeichen; siehe etwa bereits »Permafrost« (Barooni, 1993) und so konzise Arbeiten wie »Novaya Zemlya« (Touch, 2012). Ähnlich wie dort ist auch für diese CD eine Langsamkeit angesagt, die beinahe erdrückend wirkt. Köner untersucht auf dem in vier ›Sätze‹ geteilten, 68-minütigen Stück »Tien...

»Acoustic«

article_7813_eyeoftime_150.jpg Man liest das selten so existenziell gewuchtet. Der Künstler habe sich in seinem Debut noch mit kritisch-düsterem Blick in eine unnatürliche Richtung bewegt, nun kehre er zu Cello und Piano zurück, eine Besinnung auf das Elementare, Einfache, um die Natur der Dinge und ihre vitalen Qualitäten herauszufiltern. Für den Künstler auch ein Weg, um das, was ihn am Leben hält, zu intensivieren. Von schweren, wuchtigen Schritten ist hier die Rede, von el...

»Melt Into Nothing«

article_7781_00071893_150.jpg Wenn ich richtig mitgezählt habe, ist »Melt Into Nothing« innerhalb von sechs Jahren die 18. (!) Platte von Brian Pyle, dem Kopf hinter der amerikanischen Band Ensemble Economique. Sagen Sie nicht Dreampop oder Shoegaze dazu! Anzunehmen ist indes, dass Pyle ziemlich sicher die Outputs des Labels 4AD rückwärts auswendig kennt. Und für die Gitarreneffekte des Tracks »Hey Baby« dürften wohl Neil Young beziehungsweise Chris Isaaks »Wicked Game« Pate ...

Europa unter dem Ozean

article_6867_svogelbflute2_150.jpg Eine Rundschau durch Neuerscheinungen aus dem (Dark) Ambient Sektor und schräg dahinter. Von  Hybrids bis Sabine Vogel/Chris Abrahams.

»s/t«

article_6355_bssm_150.jpg »Brother Sun, Sister Moon« bezeichnet das Zusammentreffen von Alicia Merz (auch bekannt als Mitglied der neuseeländischen Band Birds of Passage) und Gareth Munday (seines Zeichens höchst aktiver englischer Elektro-DJ). Gemeinsam dringen die beiden in Bereiche vor, in denen sich Merz auch schon mit ihren Birds ausgebreitet hat. Soll heißen: Pop trifft Shoegaze trifft Ambient trifft Electronica. Oder: My Bloody Valentine covern The Jesus And M...

»Paal«

article_6207_paal_150.jpg »CURT!« hat jemand auf ein Post-it geschrieben und auf die CD-Hülle geklebt. Ich weiß genau, was sie sich gedacht haben, die Jungs aus der Redaktion. »Soll er sich doch etwas einfallen lassen dazu.« Ja, ja, hab' ich schon gefressen, aber dann ?? gar keine Spur von Beschreibungsverlegenheit, denn dieser Soundtrack zu einem vermutlich inexistenten Film (oder er kommt 2017 auf einer norwegischen Bohrinsel »ins Kino«) ist eine durchaus entspannt...

»Métamanoir«

  • Artist: The Dale Cooper Quartet
  • Label: Denovali Records, Diesel Combustible Recordings
  • skug : 90
article_6192_dale_150.jpg Fast schon zu spät ist man dran, jetzt Ende Februar, dem französischen Dale Cooper Quartet zu lauschen. Dieses allerdings war zeitlich goldrichtig, als sie Ende November sein zweites Studioalbum »Métamanoir« auf dem auf träge, beklemmende und experimentelle Musik spezialisierte Label Denovali Records veröffentlichten. Zu diesem Zeitpunkt war's nämlich noch ein wenig dunkler als jetzt. Man macht sich dazu am besten eine Tasse Tee, verkriecht sich ...

»Repetitions«

article_5968_rep200_150.jpg Auf dem Vorgängeralbum »The Fallen Host« haben Blueneck noch versucht, ihre offensichtlichen Vorbilder Mogwai und Godspeed! You Black Emperor links zu überholen (erst verhaltene Klaviertupfer, danach minutenlange Crescendi, bis die Wände ob des Gitarrenlärms wackeln). Auf »Repetitions« geht es das Kollektiv aus Bristol etwas ruhiger und »musikalischer« an. Nicht jedes Stück läuft nach der Standardformel schwelgerischen Post-Rock-Bombasts ab, manc...

»Resurgence«

article_5967_4105201012-1_150.jpg Eric Quach, so heißt der Mann hinter dem Projekt thisquietarmy. Die Musik klingt in etwa so wie der Nachname ihres Schöpfers. Tatsächlich: man stelle sich vor, »quach« wäre ein deutsches Adjektiv, es würde kraft seiner lautmalerischen Qualität für eine one-word-review von »Resurgence« reichen! Natürlich wird bei skug aber Wert auf eine tiefer greifende Auseinandersetzung mit Musik gelegt, und das soll auch für thisquietarmy gelten. »Resurgen...

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