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»Aurora«

article_7900_0002592501_10_150.jpg In zwei seiner harschesten früheren Tracks, »We Love You Michael Gira« und »Studies For Michael Gira« hat Ben Frost seine musikalische sowie emotionale Widmung an die Swans bereits zum Ausdruck gebracht. Jetzt sind es die Glocken von Thor Harris, mit denen er schon die schönen und schmerzhaften Momente der Swans zum Glühen gebracht hat, die durch die fast unsichtbaren Tiefen von »Aurora« wandeln. Trotz der sehr unterschiedlichen technischen Heran...

»Taiga«

article_7829_e636a052_150.jpg Die Entstehungsgeschichte von »Taiga« steht im Widerspruch zu einem alten MusikerInnenklischee: Für den Songwritingprozess ihres neuen Albums zog sich Zola Jesus aus dem Stadtleben zurück und verbarrikadierte sich stattdessen in einer abgelegenen Hütte im klirrend kalten Nordwesten der USA. Die unberührte Natur besitze gegenüber dem urbanen Dasein nämlich eine besondere, inspirierende Kraft, so die Sängerin und Klangforscherin. Die Zivilisation s...

»Mole City«

article_7468_quasi_-_mole_city_150.jpg Quasi machen nun schon 20 Jahre und acht Alben lang höchst unterhaltsame Musik, leider immer noch unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit. Zwar findet eigentlich jeder, der die Band kennt, diese auch gut, aber Quasis Mischung aus Noise, Indie, tongue-in-cheek Rock und bis zur Parodie hochgejubeltem Eklektizismus ist dann doch zu krude, als dass sie einen veritablen Hit abwerfen würde. Zumindest in den letzten 20 Jahren. An kleinen Genies...

»Defend Yourself«

article_7352_sebadoh_-_defend_yourself_150.jpg Sieht man von der im letzten Jahr erschienenen »Secret«-EP ab, so ist »Defend Yourself« die erste Sebadoh-CD seit vierzehn Jahren. Fanportale werden jetzt vermutlich schreiben dass die Band »nie wirklich weg war«, aber das ist Blödsinn. Zwar gab es im Lou Barlow'schen Kosmos seit 1999 eine Abschiedsplatte mit The Folk Implosion, zwei Soloalben und freilich auch die Reunion mit Dinosaur Jr., doch an Sebadoh wollte eigentlich niemand mehr glauben. ...

»What The Brothers Sang«

article_7146_dawnbonnie_150.jpg Wenn das eigene Songwriting auf hohem Niveau stagniert und das Spiel mit ständig wechselnden Identitäten und Mitstreitern keinen Mehrwert mehr abwirft, dann ist es Zeit für einen ausgedehnten Urlaub oder für Songs aus fremdem Federn. Will Oldham entschied sich für die zweite Variante, macht gleichzeitig einen Bogen um die Songs von kanonisierten Kollegen wie Dylan und Waits und widmet sich ausschließlich den Songs der Everly Bothers, den Helden s...

»Olympia«

article_7135_olympia_150.jpg Katie Stelmanis ist klassisch ausgebildete Sängerin die gerne die Opernbühnen dieser Welt bereisen möchte. Nun ist das nichts Schlechtes, eher etwas Besonderes im Popalltag und richtig eingesetzt mitnichten unschön. Insofern war Austras Erstling »Feel It Break« ein erfrischend spannendes Album voll süßer Düsterkeit. Nun ist der Nachfolger da. Oder um üble Phrasendrescherei zu betreiben: Das schwierige zweite Album. Die Kanadier scheinen grobe Sch...

»American Twilight«

article_7112_crime_cover_150.jpg Don't you know what you mean to me? Pathos und Schnaps Deluxe. Jede Underground-Meile jeder Weltstadt hat ihn, den alten Indianer, der immer die härteste, steilste Geschichte aus dem großen Land des Weilands über hat, als sich vor fünf Jahrzehnten Genosse Rock mit Kompagnon Roll den Schädel wechselseitig einschlug, der schon vor den seligen 1980erndas beste selbst gezogene Gras und ab und zu ein paar Pillen verklopfte und immer die besten Goth-We...

»Band On Wire«

article_6972_milk+_-_band_on_wire_150.jpg Ich kann mich noch gut an mein erstes Milk+-Konzert erinnern. Die Band hatte ihren Namen als Visual auf die Bühne projiziert. Da das »k« in deren Logo etwas seltsam geformt ist, kann man es mit einem »f« verwechseln, was drei Typen neben mir dazu veranlasste, das ganze Konzert durch über den Namen »Milf+« zu lachen. Ziemlich dumm. Allerdings war das Konzert dann auch in etwa so entbehrlich wie der Scherz meiner Standnachbarn. Milk+ wollten mit ih...

»We The Common«

article_6911_thao___the_get_down_stay__150.jpg Outkast, A Tribe Called Quest, Black Sheep, aber auch Paul Simon, Kinks, Neutral Milk Hotel und die Byrds. Das sind einige der Namen, die Thao Nguyen mit ihrem Produzenten John Congleton als Referenz für »We The Common« im Gespräch hatte. Klingt nach wildem Pop-Sammelsurium? Ist es auch. Wenn Platten aus der Domino-Spielhölle im Postkasten landen, dann rechnet man eh immer schon mit Farbreichtum, aber so bunt wie Thao & The Get Down Stay Down...

»Total Loss«

article_6861_totalloss_150.jpg Chill Wave war ja einer der letzten Schreie am Pophimmel. Es gibt, entfernter davon, mit How To Dress Well einen Artist, der 2012 ein beeindruckendes Werk geschaffen hat. Zunächst denk man an eine Liaison von Dream-Pop mit Sounds aus den Untiefen der Bassmusic und Vocals, die eher an House bzw. R&B und Gospel andocken. Soulful housigere, fast schon Gospel-like Tracks wie »& It Was You« sorgen auf How To Dress Wells zweitem Album für Ergri...

Comunidad Internacional

article_6819_fanga_150.jpg Die musikalische Weltreise beginnt mit einer Rumba congolaise. Nach einem Zwischenstopp bei frankophiler Gnawa-Musik aus Marokko landen wir im rockenden Nigeria. Analog Afrika beweist wieder einmal die Grenzenlosigkeit der Musik und schlussendlich entführt uns Harri Stojka nach Indien.

»Swing Lo Magellan«

article_6682_pro_150.jpg Afro-Pop-Gitarren, hysterische Chöre, clubbige Beats, Bongos, Handclaps, Streicher, Bläser, Rockausbrüche und Lagerfeuer-Momente, sogar Flöten und Saxophone: Bei so viel buntem Allerlei könnte leicht etwas durcheinander geraten. Dazu kommt es auf »Swing Lo Magellan« aber zu keiner Zeit. Dirty Projectors Mastermind David Longstreth erreicht durch Reduktion und Konzentration, dass die Songs an keiner Stelle zerfasern. Heraus kommen richtig starke P...

»Centipede HZ«

article_6669_ac_150.jpg Nachdem ihr Vorgängeralbum »Merriweather Post Pavilion« (2009) überraschend zum kommerziellen Erfolg geriet, wird nun, in überholter Indie-Tradition, das neunte Album der experimentellen Underground-Indie-Heroes mancherorts gebasht was das Zeug hält. Zu Recht feiert das zweifellos zur seriöseren Rezeption gehörige britische Magazin »Wire« Animal Collective hingegen als Signatur-Band der Ära ab und bescheinigt »Centipede HZ« Selbstbewusstsein...

»Mr Impossible«

article_6567_mrimpossible_150.jpg Seit den späten Neunzigern zählt das ?berdrüber-Outfit aus Brooklyn zum Favoritenkreis des schrägen avanced Pop, und somit natürlich auch zu den Favoriten des Animal Collective. Ihr nahezu unklassifizierbarer Mix aus Experimental, Noise, Psychedelic, Drones und Electronic birgt durchwegs ?berraschungen. In »Mr Impossible« warten Black Dice jedoch erstmals mit Electro-Pop-Spielereien auf, die etwas beliebig klingen und gewöhnungsbedürftig sind. Ma...

Nachlass - Schindluder

article_6458_joey_ramone_150.jpg Elf Jahre nach Joey Ramones Tod erscheint nun mit »?? Ya Know?« dessen zweites Soloalbum. Es hätte nicht sein müssen.

»Invitation To The Voyage«

article_6388_eugene2_150.jpg Wäre Eugene McGuinness? neues Album eine Diplomarbeit, sie würde wohl »Formen der Popularmusik« oder so ähnlich heißen. Der 26-jährige Londoner, der seit dem Erscheinen seines Debütalbums »Eugene McGuinness« vor vier Jahren die Herzen der Inselbewohner und auch so manche Radiostation des Festlands erobert hat, will mit seinem aktuellen Album »Invitation To The Voyage« wohl den Plattenlädenbetreibern die Kategorisierung erschweren. Da wäre et...

»Nootropics«

article_6364_lower_dens_-_nootropics_150.jpg Wenn dir zu einer neuen Band 20 vergleichbare Gruppen im Kopf herumschwirren, dir aber diese eine, die du eigentlich suchst, nicht und nicht einfallen will, dann macht besagte Band irgendetwas richtig. Shoegazing, Psychedelic und Krautrock sind Kategorien, die Lower Dens sicher nicht als Beleidigung empfinden würden. Die Leichtigkeit jedoch, mit der sich das Quintett aus Baltimore auf seinem neuen, zweiten Album »Nootropics« zwischen diesen Stile...

»Milk Famous«

article_6311_whiterabbits_150.jpg Die neue Platte der White Rabbits sollte man nicht über den Videoclip der ersten Single »Heavy Metal« kennen lernen. Dieses Kunstuni-Bewerbungsfilmchen (welches Kubrick-Zitat hat sich denn da versteckt?) schreit nach Aufmerksamkeit, was in Anbetracht seiner inhaltlichen und künstlerischen Leere auf keine Kuhhaut geht. Schade drum. Der Song an sich ist nicht schlecht und gibt »Milk Famous« gleich zu Beginn einen spannenden Dreh. Dieser setzt sich ...

»Yours Truly, Cellophane Nose«

article_6249_bethjeans1_150.jpg Gerade noch die sehr gute CD der Schwedin Big Fox rezensiert, nimmt mich schon die nächste Künstlerin gefangen. Beth Jeans Houghton kommt aus dem englischen Newcastle und klingt mir ihren 21 Lenzen und einer großartigen Stimme erfahrener als so manch Alteingesessener der Popmusik. Kaum eine Facette des Weird Folk, die sie nicht parasitär entleert und ihrer Band, den Hooves of Destiny, zur Pop-Neuverarbeitung hinwirft. Das Ergebnis pendelt zw...

»Ssss«

article_6235_vcmg_ssss_150.jpg Hab ich was versäumt oder gibt es die Schublade »Industrial House« noch gar nicht? Das thermonukleare Weißarsch-Feuerwerk, dass die beiden Alt-Synth-Pop-Eminenzen Vince Clarke von Erasure sowie Yazoo und Martin Gore von Depeche Mode hier abballern, sucht in seinem Techno-Furioso seinesgleichen. Nicht nur, dass es easy die letzte Schaffensdekade beider Beteiligten überschattet, inmitten aller Minimal-Debilisierung hat der hart shuffelnde Danc...

»How About I Be Me (And You Be You)«

article_6231_howaboutibeme_150.jpg Mit der Prince-Coverversion »Nothing Compares 2 U« und dem tränentriefenden Video dazu hat die Irin 1990 Popmusikgeschichte geschrieben. Ich kann mich an eine Nacht im Chelsea in der Wiener Piaristengasse erinnern, an dem Peter »Pita« Rehberg das gerade erschienene Stück unzählige Male auflegte und damit bei der überschaubaren Gästeschar nicht nur Begeisterungsstürme auslöste. Aber sowas war einem Pita immer schon egal. Heute schreiben wir 2012 u...

»Tucson Songs«

article_5931_tucson_150.jpg Giant Sand und die Folgen - so könnte man diese Compilation untertiteln. Seit fast dreißig Jahren schafft der umtriebige Howe Gelb im Süden Arizonas mit seinen zahllosen Projekten einen fruchtbaren Nährboden für Musik zwischen Traditionalismus und Weirdo-Tum, zwischen Country, Indierock und freieren Formen des Instrumentequälens. Solch Umtriebigkeit ist ansteckend, und so bildete sich bald mit Calexico ein weiterer Dreh- und Angelpunkt der S...

»Peaking Lights«

article_5916_peak_150.jpg Mitunter ist es ganz angenehm, wenn man erst ein paar Tracks bei einer CD braucht, um herauszufinden, was man da jetzt überhaupt hört. Schubladen, ja, eine Geißel. Hier ist eine: »Peaking Lights« ist das »West Coast Dub-Pop-Duo Aaron Coyes und Indra Dunis«. Ja, richtig, den Dub hört man ein bisschen. Aber so genau nehmen es Coyes und Dunis nicht damit. Vor allem schummeln sich da immer wieder artfremde, eher im Psychedelic-Bluesrock heimelig...

»Coastal Grooves«

article_5825_bloodorange_150.jpg The perfect soundtrack to some Thaï Massage obscure after hour location on any Ring or Gürtel in the world (preferably not in your own town). Karaoke tips returned into original album production (amazing 8 bars guitar solos, straight from the desk). A bit of Falco, some Furio, a touch of 1980's one hit and never again, hairy fluo bands long forgotten, buried somewhere since, or recycled in local fitness centers. It's so rare today to get records ...

»Extra Playful«

article_5742_cale_150.jpg Der Veteran startet auf dem Sublabel von Domino mit fünf Songs. Wunderdinger kann man keine mehr erwarten, längst ist die Aggression dem Armani-Anzug gewichen und aus der Wildheit wurde Kunsthandwerk. Trotzdem würde so etwas wie abgeklärter Zynismus seinem Alterswerk gut tun. Leider klingen die neuen Songs so, als ob sie in einem Ferienlager erarbeitet wurden und dem Star ziemlich egal sind. Gegen die Wiederverwertung eigener Ideen aus den späte...

»Grinderman 2«

article_5635_grinderman_150.jpg Well, I was lying there with just my brother. We could hear someone rattling the locks.  I was lying there with just my brother.  He said do you think that might be the cops? And we sucked her and we sucked her and we sucked her dry?? I was Mickey Mouse! He was the big bad wolf! Ultra-sexualisiertes Bump and Grind als Rotzchor der Viagra-Knochen. Who's got the Boner in the House of Blues? Nick Caves Bad Seeds-Parallel-Projekt platzt vor...

»Today«|»On Fire«|»This Is Our Music«

article_5629_500_150.jpg Engelsspiel der historischen Indie-Szene. Rechtzeitig zu den neuen Erleidern, der fallsüchtigen Generation Y rundum Arcade Fire, Black Heart Procession und unbekannteren Perlen wie Dark Dark Dark, wird königliches wieder entdeckt: Das Boston-Trio Galaxie 500 rundum Gitarrist Dean Wareham, Bassist Naomi Yang und Drummer Damon Krukowski, bildete die spartanisch-knurrige Speerspitze der romantischen US-Introvertierten Ende der 80er, die die Kleinlau...

Bildende Musik

article_5621_kai_althoff1_150.jpg Ambivalenz war lange Zeit ein Begriff, an dem (pop-)theoretische Erlösungshoffnung klebte und damit der uralte bürgerliche Wunsch, sich mit den richtigen Medien endlich auch die Revolution ersparen zu können. Wenn erst die Uneindeutigkeit an die Macht geputscht wäre, würde alles gut. Verdammt noch mal! Nicht nur die Queer Studies redeten manchmal derart protestantisch daher. Dabei ist die Ambivalenz selbst ein ambivalenter Zustand. Davon erzählen...

»Smother«

article_5516_wild-beasts-smother-album_150.jpg Nach »Limbo, Panto« und »Two Dancers« legen die Briten den nächsten Longplayer in ihrer noch jungen Bandgeschichte vor. »Smother« ist um einiges nachdenklicher und zurückgezogener als die beiden Vorgänger, musikalisch reduzierter und auf ein leicht verstärktes, elektronisches Fundament gebaut. Hayden Thorpes anfangs fast verstörender Falsettgesang wirkt mittlerweile angenehm vertraut in seiner Ergänzung mit Bariton-Counterpart Tom Flemming. Tiefe...

»Gloss Drop«

article_5485_battlesglossdrop_150.jpg Eine Supergroup sind die Battles schon seit ihrer Gründung 2002. Die seit ihrem Debüt als »beste Band der Welt« gehandelte Truppe vereint auch wirklich kongenial Post-Hardcore, tonalen Minimalismus, Neo-Klassik, Techno und Postrock gleichermaßen. Nun das schwierige zweite Album, nach Weggang von Gitarrist Tyondai Braxton. Man tat sich schwer, die fast fertiggestellte Einspielung mit Neuem zu füllen und merkte bald, dass jetzt mehr Raum vorha...

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Tue 14.03.2017 20:00: [~29.4.] frotzler-fragmente | schauspielhaus | vienna

Tue 25.04.2017 20:00: fabian rucker 5 | porgy&bess | vienna

Tue 25.04.2017 20:00: rova saxophone quartet, burkhard stangl, christof kurzmann | martinschloessl | vienna

Tue 25.04.2017 20:00: manu delago | stadtsaal | vienna

Tue 25.04.2017 21:00: xiu xiu | chelsea | vienna


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