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Der Spielmacher

article_8431_der_spielmacher_cover_150.jpg Es ist also noch immer Männerfußballeuropameisterschaft, dieses kleine Stiefkind der WM mit dem Glamour eines Staubsaugervertreters. Vielleicht gerade darum (und natürlich trotzdem auch der Fahnenschwenkerei wegen, die dieser Tage noch einmal unangenehmeren Beigeschmack hat als eh schon) ein guter Anlass für die Nationen-ja-auch-nicht-so-gut-Finder von Staatsakt, ihren schicken Polit-Indie-Diskurs mit linker Fußballkritik zu paaren und den dabei ...

»Die Vergessenen«

article_8204_rockomirage_150.jpg Er konnte also doch nicht widerstehen: Nach dem als Abschiedsalbum tituliertem »Rocko Schamoni & Little Machine« und darauffolgenden acht Jahren Rückzug bzw. Vorpreschen ins Popliteraten- (»Fünf Löcher im Himmel«) und Mockumentary-Dasein (alias Dickie Schubert von Fraktus) und jeder Menge Ärger als Golden-Pudel-Club-Miteigentümer gibt es jetzt doch wieder ein Rocko-Schamoni-Album. Wenn auch nur mit zwei neuen Eigenkompositionen. Denn »Die Ver...

Die Neue Verkrampfung - Deutscher Diskursrock

article_7875_t2_150.jpg Wehleidig, glatt, einverstanden: Indie-Rock aus Deutschland war in den letzten Jahren oft eine wenig spannende Angelegenheit. Seit einiger Zeit aber machen wieder mehr und mehr Bands Sound mit Message und deutlichen Kanten. Gruppen wie Die Nerven, Messer, Candelilla, Trümmer und Zucker knüpfen damit an den lautstarken Antigemütlichkeits-Diskursrock der 1990er an.

Ja, Pyrates!

article_7799_japanik_150.jpg Viva Libertatia!
Auf der Pirateninsel mit Captain Misson, Bey, Burroughs und Ja, Panik.

»Libertatia«

article_7514_ja-panik-libertatia_150.jpg Ja, Panik hatten's mit Album Nummer fünf nicht gerade leicht: Spätestens mit »DMD KIU LIDT« waren die Exil-Österreicher zu so etwas wie den Blumfeld des neuen Jahrzehnts geworden. Der Diskursrock-Staffelstab war endlich weitergegeben, die Pop-Kritik beschwörte noch einmal die Kraft des politischen Popsongs. Der ganz große Impact blieb allerdings aus. Verlangen die anderen Zeiten etwa doch nach anderen Strategien als denen von 1994? Aber wer fragt...

»Monterey«

article_7480_die_heiterkeit_-_monterey_150.jpg Ich würde echt gerne mal zu einem Konzert von Die Heiterkeit gehen. Nicht weil mich die Band interessiert (ganz im Gegenteil, ich würde mich fürchterlich langweilen), sondern einfach um in Erfahrung zu bringen, welcher Typ Mensch derartige Musik gut findet. Vielleicht könnte mir dann ja jemand erklären, warum man diesen drögen Bullshit nicht einfach als solchen bezeichnen sollte. Nach dem superlangweiligen Debütalbum »Herz aus Gold« im Sommer 201...

»The Great Hans Unstern Swindle«

article_6736_the-great-hans-unstern-sw_150.jpg Jetzt hat er mich am falschen Fuß erwischt, der Hans Unstern. Ich hab' gerade den Wochenendeinkauf erledigt, 50 % überflüssigen Naschmüll gekauft (während alle paar Sekunden ein Kind verhungert), am Rückweg noch zwei Zeitungen geklaut, und nun die Heliumstimme von Unstern mit »Ich schäme mich« aus den Lautsprechern. Dieser versichert, von Tuba, einer Art synthetischer Maultrommel und einem absurden »Yeah« skandierenden Chor unterstützt, mit ...

»Herz aus Gold«

article_6670_dieheiterkeit_150.jpg Egal ob Revolte oder seelischer Schmerz: Jungs scheinen immer schreien zu müssen, mit Haut und Haar und mit der Gitarre. Ob die nun früher einmal Tocotronic hießen oder heute 1000 Robota. Ganz anders die drei Frauen von die Heiterkeit. Hier regiert nämlich, anders als der Name es vermuten lässt, extreme Abgeklärtheit und Gelassenheit. Beispielhaft dafür und für das ganze Album ist gleich der erste Song, »Alles ist so neu und aufregend«. Der ...

»All But Bored, Weak And Old« | »ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ«

article_6225_mitterkil2_150.jpg Hach, Germanien, Heimland der possierlich popo-poppenden Bubi-Windbeutel! Berliner Schule Now klingt auch tatsächlich schwer nach Hamburg Anno Dazu: Feuilleton-Schlager trifft Post-Indie-Hemdsärmel-Gerocke und das Pudel-Baden im House-delischen Elektronik-Zuber. Ich will keinen Mindestlohn, ich will nur Mindest-Liebe. Die aus dem Münsterland zugereisten Türen harken den kopfschwer gewitzten Teutonen-Soul aus der Direkt-Gefolgschaft von Blumfeld b...

Zen-Blues für Couchpotatoes

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Gibt es den Blues in Israel? Ja, den gibt es! Das dynamische Duo TV Buddhas bestätigt das mit voller Wucht.
(erschienen in skug#81 /12.2009)

TV Buddha tourt vom 17.10.2011 bis zum 10.12.2011 durch die Garagen halb Europas » details

»Hello To Loneliness/Just Another Day In My Head«

article_5729_tvbuddhas_150.jpg Leicht hat man's nicht, als israelische Garagenrockband mit einem Tourplan, der sich gewaschen hat, und einer Geschichte, die voller Niederlagen glänzt: die erste US Tour der drei war derart desaströs, dass das dabei entstandene filmische Tagebuch »Band In The Modern World« eher als therapeutische Traumabewältigung wirkt, denn als eine fröhliche »The Beginning Of«-Dokumentation. Am zu hohen Anspruch wird's nicht gelegen haben, das Ehepaar Mickey ...

»Songs Of L. And Hate«

  • Artist: Christiane Rösinger
  • Label: Staatsakt
  • skug : 84
article_5687_roesinger_150.jpg Auf dem Cover des Bob-Dylan-Albums »Bringing It All Back home« sitzt Dylan vor einem alten Kamin, umgeben von Platten, Büchern und Zeitschriften und blickt zornig in die Kamera, während sich im Hintergrund eine junge, Zigaretten schmauchende Dame im roten Kleid auf einer Couch räkelt. Christiane Rösinger stellt die Szene auf ihrem ersten Soloalbum detailgetreu nach. Die Rolle der Dame in Rot darf Ja, Panik-Mastermind Andreas Spechtl einnehmen, de...

»Walrus«

article_5668_jollygoodwalrus_150.jpg Woher die beiden Schwestern, die das Duo Jolly Goods bilden, kommen, spielt letztlich keine Rolle: aus London, New York, Melbourne, einer deutschen Kleinstadt ... Diese Musik könnte überall entstehen - und sie scheint einen großen Haufen auf Attribute wie Originalität, Eigenständigkeit oder Innovativität zu scheißen. Jolly Goods bedienen sich einfach der Mittel, die sie am Straßenrand ihres (Musik-) Lebens finden. Jedes einzelne St...

Popdeutschland halt's Maul, Teil XCIII (ein Selbstversuch)

  • Artist: Chuckamuck, Click Click Decker, Francesco Wilking, Samba, The Sleep Twitch
  • Label: Audiolith, Staatsakt, Tapete Records, Tree Graden Rec./Hoanzl
article_5337_haltsmaulnation_150.jpg Die Redaktion betrachtet mich offensichtlich als Entsorgungsmöglichkeit für Deutschpop-Promo-Sondermüll. Sehr schmeichelhaft, danke! Folgendes wurde mir nämlich bei meinem letzten Wienbesuch aufgenötigt: Samba fielen erstmals 1995 unangenehm auf als der (nicht direkt notwendige) Beweis, dass Majorplattenfirmen eh nix kapieren (v. a. nicht »die Hamburger Schule«). Mit »Die Ekstase der Möwen« sind sie endlich in der schwarz-rot-goldenen Kuschelrock...

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Tue 14.03.2017 20:00: [~29.4.] frotzler-fragmente | schauspielhaus | vienna

Thu 27.04.2017 : 15 jahre fluc fest | fluc | vienna

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Fri 28.04.2017 : [~30.04.] ulrichsberger kaleidophon 2017 | jazzatelier | ulrichsberg

Sat 29.04.2017 21:00: gürtelconnection | diverse @ wien |


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