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»Ruthless Sperm«

article_7461_his_electro_blue_voice_-__150.jpg »Ruthless Sperm« ist wieder mal ein knalliger Albumtitel. Ich hatte schon befürchtet, es mit dem klebrigen Abhub alter Grindcore-Masttröge zu tun zu haben und mich auf Fäkalspaß der Marke Rectal Smegma gefasst gemacht. Gottseidank haben die Italiener His Electro Blue Voice dann doch ein Herz für Audiophile, auch wenn Songtitel wie »Spit Dirt« oder »Tumor« und Textzeilen wie »Hello death girl, suck this dick and go away« schon einen eindeutigen Ei...

»End Of Daze«

  • Artist: Dum Dum Girls
  • Label: Sub Pop
  • skug : 93
article_6667_dum_dum_girls_-_end_of_da_150.jpg Die sehr charmante kalifornische Band Dum Dum Girls hat ?bung im Wartezeit auf das Album verkürzen durch Veröffentlichung von EPs. »End Of Daze« ist bereits deren vierte solche innerhalb von fünf Jahren. Ob das Zeug gekauft wird kann ich nicht sagen, wenn die Band das Format der Extended Play allerdings dazu nutzt, die manchmal etwas dämlichen Songs auszusparen, die sich durch ihre bisherigen Alben zogen, so kann das nur begrüßt werden. Und ...

»The Tarnished Gold«

  • Artist: Beachwood Sparks
  • Label: Sub Pop
  • skug : 92
article_6497_beachwood_150.jpg Neulich lacht mir aus dem Stapel an neuen Platten doch tatsächlich »The Last Waltz«, die Abschieds-LP von The Band entgegen. Anfangs dachte ich noch an einen Re-Release zu Ehren des im April verstorbenen Gründungsmitglieds Levon Helm. Erst beim zweiten Hinsehen gibt sich das Album als die neue Veröffentlichung von Beachwood Sparks zu erkennen. Die frappierende optische Ähnlichkeit ist mit Sicherheit beabsichtigt. Freilich, der Release von »T...

»King Tuff«

article_6490_king_tuff_-_king_tuff_150.jpg Wenn die Cramps die große Pop-Geste gekonnt, Dinosaur Jr. die Melodieseligkeit von Supergrass gehabt, BRMC jemals ihre schwarze Kleidung abgelegt, oder Echo & The Bunnymen eine radikale Lo-Fi-Rosskur durchgemacht hätten, dann bräuchte wohl keiner das selbstbetitelte neue Album von King Tuff. Songs wie »Stranger«, »Unusual World« oder »Stupid Superstar« erweisen sich diesbezüglich aber als missing links. Und dann ist das immer noch nicht ...

»Forever So«

article_6489_husky_-_forever_so_150.jpg U2 mit Gastsänger Gotye am Newport Folk Festival. Was zum Fürchten klingt, ist auf »Forever So« gelebte Realität. Und dennoch hörenswert! Wahrscheinlich weil es nur eine Facette dieser sehr facettenreichen Band beschreibt. Wer sich auch nur im Entferntesten für folkinformierte Popmusik erwärmen kann, wird an dieser Platte etwas finden. Zum einen wären da die eher puristischen Husky, die für »Hunter« und den Titelsong nicht viel mehr als Akustikgi...

»EXPO86«

article_5726_wolfparade_150.jpg Gute Freunde gehen durch dick und dünn, und solche, die das schon seit Kindheitstagen sind, geben das Räuber-und-Gendarm-Spiel lang nicht auf: Spencer und Dan werden solche Freunde gewesen sein: zusammengerauft, weil es niemand anderen in der selben Straße gab, und in Kontakt geblieben, weil folglich niemand die verschwörerischen Codes von früher verstand.  Das würde auch erklären, dass die Writing Credits so brav im Booklet angegeben s...

»Several Shades Of Why«

article_5343_j-mascis-several-shades-o_150.jpg Was bei Bob Dylan und Neil Young leicht gelingt, bleibt bei J Mascis unmöglich: ein schlechtes Album in der Diskographie zu orten. Zur Abwechslung habe ich hier nach Negativaspekten gesucht - ohne Erfolg. Sogar der Einsatz einer Flöte geht in Ordnung, immerhin bläst Suzanne Thorpe rein. Es gibt vielleicht eine penetrante E-Gitarrenfigur in »Where Are You«, aber selbst die erscheint im Gesamtkontext der zehn Songs schlüssig. Aus Respekt vor Lou un...

»s/t«

  • Artist: Avi Buffalo
  • Label: Sub Pop
article_5088_avibuffalo_150.jpg Avi Zahner-Isenberg ist möglicherweise ein Wunderkind. Zehn in Hippie-Romantik getränkte Songs lassen dies jedenfalls vermuten. Das selbstbetitelte Debüt von Avi Buffalo fährt von Beginn an über noch zweifelnde ZuhörerInnen hinweg. Wenn die ersten Zeilen auf »Truth Sets In« gesungen sind wird bereits die Stärke der Songs Zahner-Eisenbergs deutlich. Sanft, aber mit einer breiten Instrumentation, bleiben nahezu alle Stücke die Spielzeit über auf d...

»Cansei De Ser Sexy«

article_4058_css_150.jpg Wilder Elektrorock aus Sao Paulo. Fünf Frauen und ein eindeutig männlicher Schnauzbartträger sind in der Combo - mal was anderes. Sex ist Thema Nummer Eins, das könnte als Konzept aufgehen und ein paar Leute neugierig machen. Als Musik ist es nicht wahnsinnig aufregend. Sympathischer Electroclash-Rock halt, mit teilweise handelsüblichen Diskobeats und melodisch unaufregenden, aber herzhaft skandierten Refrains. Garage-Punk-Gitarren und ein komple...

»The Woods«

article_3287_sleater_150.jpg Bisher unterschieden sich die Alben des Trios aus Portland/Oregon musikalisch eher in Nuancen, und auch wenn der Vorgänger »One Beat« mit einigen überraschenden Wendungen aufwarteten konnte, war wohl kaum jemand auf das, was mit »The Woods« nun vorliegt, vorbereitet. Nie zuvor traten auf einer Sleater-Kinney-Platte die einzelnen Musikerinnen dermaßen in den Vordergrund - ohne dass dabei das dichte Bandgefüge wirklich jemals aufgebroch...

»Howling ... It Grows And Grows!!!« | »Fuckin A«

  • Artist: The Catheters | The Thermals
  • Label: Sub Pop, Trost
  • skug : 59
article_2408_igag_150.jpeg Ein Sub-Pop-Doppler, der so fein schmeckt, als wäre er schon Ende der 80er entkorkt werden. Ich weiß, das ist schon mein dritter Suffix in dieser Ausgabe: mir fehlt das Zeug! Beide Bands sind super, wie mir scheint hat das Label gerade einen guten Lauf. The Catheters aus Seattle beziehen sich mit ihrem Punk-Rock??n??Roll voll auf die Wurzel Mudhoney, auf deren Konzerten sie wahrscheinlich aufgewachsen sind und stinken ihre Hosen ähnlich voll...

»The Sea & The Rhythm«

article_2381_iw_150.jpg Das Meer hat klein beigegeben. Keine durch Sturmwinde gezirbelten Schaumkronen, kein hoher Wellengang, der sich an Riffs bricht - der Rhythmus auf der EP ist tatsächlich ein langsamer, dafür stetiger, der die fünf Songs behutsam ans Ufer schaukelt. Wellen schleifen den Sand ins Meer wie Iron & Wine die Ecken und Kanten aus seinem Programm schleift, bis jeglicher Widerstand gegen die Klangtheraphie unterspült und gebrochen ist. Sam Beam ist Ir...

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