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»Galo Negro«

article_8512_mangwana_150.jpg Der Sänger Sam Mangwana kam in Kinshasa zur Welt, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo und Geburtsort der Rumba congolaise, jener Musik, die wie keine zweite zu einem panafrikanischen Stil wurde, getragen von lateinamerikanischen Rhythmen, insbesondere kubanischen. Seine Eltern stammten aus Zimbabwe und Angola, die Musik beider Länder beeinflusste ihn, insbesondere aber jene Angolas. Seine »Lingua materna« prägte seine Alben ab den Neunzi...

»Schdrom«

article_8406_cover_2500_150.jpg »Schdrom« ist das mittlerweile dreizehnte Album von Ernst Molden und nach Jahren einer wahren Veröffentlichungsflut nahm sich Ernst Molden erstmals viel Zeit. Seine Rastlosigkeit war schon fast sprichwörtlich, aber all diese Songs auf der langen Laufbahn vom Einzelgänger mit Gitarre mitten in der elektronischen Musiklandschaft zum anerkannten Songwriter waren ein Weg, um sich und seine Sprache zu finden. »Unser Österreich«, seine Zusammenarbeit m...

»All That Glitters Is Not Gold«

article_8403_alasac_150.jpg Wenn der Tonträgerabsatz in satte Tiefen taucht, dann ist es eigentlich egal, welche Platte man aufnimmt, denn die Chance auf wirkliche Resonanz ist klein. Und weil es so egal ist, aber die Songs geschrieben werden müssen, kann man auch gleich die beste Platte aufnehmen, die man je gemacht hat und die in der Band steckt. ALASAC haben das hier bravourös vorexerziert und  treiben ihre Vorstellung von songorientiertem Pop in lichte Höhen. Wenn ...

Comunidad Internacional #12 – Shades of Africa

article_8401_jardins-migrateurs-019-©_150.jpg Reissues aus den 1970s, zeitgenössische Field Recordings und Fusions allüberall.

»Shame Over«

article_8382_murena_murena_150.jpg Murena Murena haben erst letztes Jahr ihr Debüt »Ghoaster Coaster« veröffentlicht. Ein rohes Stück Swamp Rock, wie es überzeugender nicht mal aus Louisiana hätte kommen können. Die Wurzeln des Rockʼn‘Roll also. Grobkörnig. Düster. Die Art Rockʼn‘Roll, die schon einen Blick ins Jenseits geworfen zu haben scheint. Ein nicht ganz unproblematisches Terrain, weil man sich nur allzu schnell am Tresen wiederfindet, neben dem leidenden, Whiskey trinkende...

»Here‘s To Nemesis«

article_8287_clara_luzia_150.jpg Clara Luzia segelt wieder. In den ersten Jahren schuf Sie das eigene Subgenre des Clara Luzia Songs, dessen Hauptmerkmal eine luftige Schmissigkeit war, die schnell geschriebenen Songs innewohnt. In den 10 Jahren ihrer Solokarriere ist »Here's To Nemesis« das fünfte Album und wer geglaubt hat, dass sie ihre Komfortzone nicht verlassen will oder kann, hat sich bitter getäuscht. Die Songs verlassen die klassisch luftige Form ihrer bekanntesten Arbe...

»Galaktika«

article_7920_4250137241685-0600px-001__150.jpg Ich weiß oft nicht, mit diesem Pop - oder besser, I know it gets old. Review für Review - und auch in dieser Ausgabe - einen Pop einzufordern, der sich als Ausdruck maximaler Jetztheit versteht. Weil ich einen solchen Pop will; weil ich will, dass Pop mit dem Pop-Außerhalb zwischen gerade bevorzugtem Rausch und just abgelehnter Politik im Dialog steht; eben, anders als die große Kunst das immer wollte, nicht die Ewigkeit bespielt, sondern genau d...

»A Fistful Of Desert Blues«

article_7906_lydia-lunch-cover-fistful_150.jpg Unser aller liebstes unersättliches Raubtier wetzt unablässig »Tiraden gegen die ihrer Auffassung nach männlich dominierte Gesellschaft«, so Hubert Selby Jr. in seiner »Einführung« zu Lunchs Buch »Paradoxie« (mirandA-Verlag). Bloß der Männer wegen sei sie »verkorkst«, also rücksichtslos, überheblich, starrsinnig, gefühlskalt und grausam (O-Ton Lunch). Sei's drum. Die Knallharte befindet sich spätestens seit ihrer Arbeit mit Mitgliedern von Gallon...

Comunidad internacional - Reggae | Soul-, Funk- & Jazz-Reissues

article_7880_sunra_150.jpg Soul Jazz hat Sugar Minott schon vor einigen Jahren ein eigenes Album für seine Pionierarbeit bei Clemens Dodd gewidmet, betitelt »Sugar Minott at Studio One« (2005). So ist es entschuldbar, dass er auf dem neuesten Release, »Sudio One Dancehall: Sir Coxsone in the Dance - The Foundation Sound« (Soul Jazz/Trost), nur mit einem Song vertreten ist. Denn es war Sugar Minott, der Coxsone Ende der 1970er darauf hinwies, dass man sich bei Channel One v...

The Beat Goes On ...

article_7867_megajaws_150.jpg Es gibt so ein Vorurteil gegen HipHop, das besagt, aus dieser Ecke würde eh nichts Anständiges mehr kommen. Stimmt leider sehr oft, aber eben nicht immer.

»History Sugar Dream«

article_7734_rusconi-music-2014-_150.jpg In der Schweiz gibt es alles. Zumindest was Jazz bzw. Impro anbelangt. Da habe ich schon traurige Wiedergänger und durchgeknallte Avantgardisten gehört, perfekt austarierte Grenzgänger und spröde Verweigerer. Es sollte also gar nicht wundern, dass es in der Schweiz auch eine Band gibt, die den Spagat zwischen Jazz, ein bisserl Pop und einer Unze Noise gar so spielerisch hinkriegt, dass man sich fragt: Ja, warum denn nicht öfters? Rusconi heißen d...

»Honky Tonkin'«

article_7627_landler_150.jpg Honky Tonk ist eine verschärft raue Gangart von Country und »Honky Tonkin'« bedeutet übersetzt ins Bayrische »ins Wirtshaus gehen, wo eine Kapelle aufspielt, sich betrinken, tanzen«. G. Rag und Relle Büst (Parasyte Woman) singen megafonverstärkt den gleichnamigen Song von Hank Williams im Duett und verleihen zu seinem 90er auch »Kaw Liga« transatlantischen Glanz und Gloria. Mit deftiger Blasmusik, rostiger Gitarre und Banjo fährt die Musik höllis...

»-EP«

article_7617_dusti_150.jpg Auf das Debutalbum »2011« des Kölner Duos Dus-Ti folgten nun vier neue Tracks in Form einer EP, diesmal auf dem eigenen, frisch gegründeten Label Ti-Records. Die schlicht und einfach »-EP« benannte Platte beginnt düster und abstrakt, »The Wind« spielt mit Dissonanz, Atonalität, hie und da wenden sich die eindringlichen Trompetenparts zu melancholisch-jazzigen Melodien. Bei »Jak To?« und dem darauffolgenden »Answer Me« ist es schon nicht mehr mögl...

»Aquanaut«

article_7025_aquanaut_150.jpg In einigen der bisherigen Rezensionen zum Debüt dieses 2008 gegründeten Leipziger Trios wunderte man sich über den Jazz darin. Dabei hat Karlrecords mit Veröffentlichungen des Kammerflimmer Kollektifs oder von Bill Laswell ja ganz eindeutig die Peilsender in Richtung Jazz aus der Echokammer eingestellt. Isabel Fischer, Lars Oertel und Thomas Bär kreieren auf »Aquanaut« aus Saxophon, Bass und Drums fein ziselierte Stimmungen beziehungsweise Konver...

»Preto Colorido«

article_6919_preto_150.jpg Vor Jahren habe ich auf einem Pfarrflohmarkt Teile einer skurrilen Plattensammlung eingekauft, die ich aus Platzgründen irgendwann weggeworfen habe, nachdem ich einige Stücke davon digitalisiert habe. Es waren Perlen der brasilianischen Pop- und Volksmusik, der »Música Popular Brasileira«, darunter etwa »Meu Piao« von Zé do Norte, allerdings in einer umwerfend reschen Version, nicht die Ethnokuschelversion, die man auf YouTube findet. Überhaupt w...

»Post Breakup Coffee«

article_6853_pbc_150.jpg Der Samthandschuh ist sicher nicht das Lieblingskleidungsstück des Musikkritikers. Ab und an erscheinen allerdings Alben, die einen eher behutsamen Zugang erforderlich machen. »Post Breakup Coffee« von Bernhard Eder ist so ein Album, handelt es sich dabei doch um eine waschechte Trennungsplatte. Es sei dem Oberösterreicher allerdings gedankt, dass er die Kritik gar nicht erst in die Gewissensfalle treibt, schließlich ist ihm »Post Breakup Co...

»Bulbureal«

article_6847_der_nino_aus_wien_bulbure_150.jpg Unterwegs im Taxi vom rhiz nach Hause zieht der Nino neben dem Fahrer sitzend seine Sonnenbrille heraus und erweckt den Eindruck, in eine Rockstarpose verfallen zu wollen: Hallo Prater, hier kommt Nino, du kennst mich schon, aber um halb sechs in der Früh kannst du mich in meinem Versteck hinter meiner Nachtbrille nicht sehen. Oder zumindest genügt das Gefühl, eine im Morgenflug adäquate Abgehobenheit an den Tag gelegt zu haben. Sichtbar, aber un...
Reviews | Pico Be | 02/2013 mehr lesen

The Real McCoy - Music in Black and White

article_6823_sb_150.jpg Zuerst zwei Empfehlungen aus dem reichhaltigen Angebot von Ace Records, beide im Crossover zum gepflegten weißen Popmarkt: »Rolling with the Punches. The ALLEN TOUSSAINT Songbook« kompiliert (etwa fifty-fifty) schwarze und weiße Interpreten der Songs von Musiker- und Produzentenlegende Allen Toussaint - zwei Dutzend Klassiker: z. B. Boz Scaggs mit »Hercules«, Z.Z. Hill mit »Whoever's Thrilling You (Is Killing Me)«, Maria Muldaur mit »Brickyard Bl...

Zungenschlag

article_6712_liedermacher_2003_brauer__150.jpg Der Dialekt im Pop ist nicht umzubringen. Und das ist gut so. Aktuelles von Arik Brauer, Hauk, Amerling, Wilfried Scheutz und Rotzpipn.

»Postsexuell«

  • Artist: Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen
  • Label: Broken Silence
  • skug : 92
article_6675_zahn_150.jpg Also ganz ehrlich, eine Truppe von nicht mehr ganz jungen Männern aus Kiel macht eine Art Punkrock/Wave/Electro/Indie-Album in deutscher Sprache. Das ist nicht gerade der Stoff dem ich mit ungebremster Vorfreude begegne. Mit Deutschland-Abneigung der kleinen Üsis hat das gar nichts zu tun. Doch die Band mit dem ganz schön langen Namen hat eine Chance verdient, lustig ist jedenfalls schon mal das Cover, eine comicartige Zeichnung. Man sieht e...

»Après«

article_6659_iggy_150.jpg Les chansons d'amour d'Iggy Pop. Wenn der Grandseigneur des Punk und erklärtes Vorbild der Neigungsgruppe zum »Erhalt von Figur & Körper im Alter« schmachtende Psalme der Liebe neu vertont, so wird der geneigte Rezensent vorsichtig wie hellhörig zugleich. Wo sein letztes, durchaus gelungenes Album »Préliminaires« nach eigenen Angaben noch das Vorspiel zur Romantik repräsentierte, so findet »Après« nun im Anschluss daran statt. Aha, das mag fr...

»Incorrigible«

article_6672_hf_150.jpg »And now a little something for all those of you who live in the past. And that?s about 99% of you idiots out there.« Das schleudert James Chance seinen Zuschauern entgegen, bevor er ihnen einen dekonstruierten, widerborstigen »Jailhouse Rock« vor die Füße wirft. Zu hören auf seinem ersten Album »Buy« aus dem Jahr 1979. Mittlerweile ist Chance also selbst ein Teil der Geschichte. Nun hat die kurze Phase des No Wave, den James Chance mit sein...

Comunidad Internacional II

article_6565_bunnym_150.jpg Bunny Marrett, Dan Ratchet, Bucky Leo & Black Egypt! Bristol Archive Records (Broken Silence) machen weiter Verschollenes aus Bristols Reggae-Szene der Siebziger und Achtziger zugänglich, dieses Mal zwei Alben, von denen eines 1986 erschienen ist, das andere in eben jenem Jahr hätte erscheinen sollen:

Comunidad Internacional I

article_6561_onb01_150.png Paris heißt für mich jedes Mal auch Barbes. Das ist jener Stadtteil unweit vom Zentrum, der stark von nord- und schwarzafrikanischen Zuwanderern geprägt ist. Es ist kein besonders lauschiges Viertel - trotz Markt und guter, einfacher Küche. Und das Freitagsgebet der Hunderten von Moslems aller Herren Länder hier, zum Teil auf offener Straße, ist dem Front National ein Ärger. Weltmusik-Aficionados kommen hierher, um ihren aktuellen ...

»Lucen«

article_6265_afarone_150.jpg Wäre ich Dokumentarfilmer, würde ich sofort auf dieses düstere Scheinen (im doppelten Wortsinn) zurückgreifen. Was der spanische Komponist/Pianist Stefano Ruggeri aka afarOne hier schafft, klingt wie ein Soundtrack aus dem wahren Leben, und lässt sich nicht nur als Melodram auf die sinnlosen, leerstehenden Mega-Bauten aus der Ära des korrupten, iberischen Finanzblasentums »lesen«. Noch dazu hat die Meute der Konservativen Spaniens besten Ric...

Christy & Emily, fluc

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Ein schlecht besuchtes Konzert, das weitaus mehr verdient hätte ...

Artikel | Lukas Lottersberger | 03/2012 mehr lesen

Christy & Emily - Punk vs. Sophisticated, Folk vs. Jazz, Songwriting vs. Klangflächen = avancierte Kammermusik.

article_6160_christyandemilybandfotone_150.jpg Das Duo aus Brooklyn verspricht eine spannende, in Verzückung versetzende Live-Umsetzung. Etwa am Mi., 22. 2. 2012 in der Wiener Fluc-Wanne.

»[old school] Karlheinz Stockhausen«

article_6000_zeitkra_150.jpg Nachdem in der [old school]-Serie des Berliner Ensembles Einspielungen von John Cage, James Tenney und Alvin Lucier stattgefunden hatten, war Stockhausen mehr als naheliegend. In der CD-Besprechung über Cage hatte ich geschrieben: »Zeitkratzer als Geschichtsbeschleuniger«. Das trifft auch auf diese VÜ zu. Sicher spannend wäre gewesen, wie sich Zeitkratzer dem »Übervater« der Elektronik genähert hätten, wären sie Elektronikmusiker. Für diese CD ha...

»Shoot Me«

article_5969_konkord055_kmet_150.jpg Die erste Begegnung mit einem Album geschieht in den meisten Fällen über dessen Cover. Ganz ehrlich: macht sich Florian Kmet also keine Sorgen über seine Absatzzahlen, oder rechnet er mit Mitleidskäufen? Auf »Shoot Me« sehen wir ihn, wie er in weißer Kleidung vor weißem Hintergrund eine übergroße Kaugummiblase bläst. Bei Robert Redford im Film »The Candidate« kam das irgendwie lässiger rüber. Oder hält Kmet etwa doch nur einen gro&...

»These Are the Arms«

article_5877_ira_these_cover_1200_150.jpg »Live sind sie aber super! « Eine von Fans gern verwendete Phrase, wenn ihre Lieblinge wieder mal ein schlechtes Album rausbringen. Die deutschen Post Rocker Ira müssten live eine Sensation sein, um die Bedeutungslosigkeit ihres neuen Albums »These Are the Arms« wiedergutzumachen. Freilich, zuweilen sind im Post Rock Abweichungen von bewährten Mustern nicht gern gesehen. Arbeitet man sich aber so wie Ira derart apologetisch an einem genreeigenen ...

Comunidad Internacional

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feat. »Raw Sound of Burkina Faso«, »Luso Noir«, Wendo Kolosoy, Mamady Keita, Fatoumata Diawara ??

Foto: Wendo Kolosoy © unknown

»s/t«

article_5716_usrails_150.jpg Dass man aus mittelmäßigen Fussballern durchaus gute Mannschaften formen kann, ist kein Geheimnis. Dass das auch mit Songwritern funktionieren kann, ist aber definitiv eine neue Erkenntnis. Langdienende Kräfte in den oberen Regonalligen des Songwriting wie Joseph Parsons, Tom Gillam, Ben Arnold und Scott Bricklin werfen ihre besten Songs in die Schlacht und wenn sich vier kreative Singer/Songwriter zusammentun wandeln sie natürlich auf den S...

»s/t«

article_5683_red2_150.jpg Ernst Molden und Rainer Krispel haben nach Jahren des Suchens endlich das Ei des Kolumbus für ihre herzzerreißende Krawallkombo gefunden: Das Trio wurde um Marlene Lacherstorfers Bass erweitert und auf einmal greift ein Rad ins andere. Ein Song wie »Story Of A Heart«, den Kris Kristofferson gern geschrieben hätte, strahlt auf einmal noch prächtiger und Rainer Krispels Stimme erlebt neue Höhenflüge. »Hard Boys«, das Epos über das Tourleben mi...

»The Lonely Bird«

article_5638_bird_150.jpg Finnen sind bekanntlich immer für eine ?berraschung gut und wenn es Ihnen an einer Eigenschaft sicher nicht mangelt, dann ist das die hemmungslose Hingabe an die eigene Melancholie. Und wer seinen Premierenauftritt in einem Ort mit dem Namen »Gobi Desert Canoe Club« in Tampere begeht, der kann eigentlich nur in die finnische Weite hinausschauen und sich texanische Temperaturen herbeisehnen. Die Sehnsucht des Countryrock eines Gram Parsons schwing...

»Ungeduld«

article_5524_eleganterest_150.jpg Das dritte Studioalbum der deutschen Indie-Schlager-Anti-Helden rund um den mit Gabriel Baryllis? Augenpartie ausgestatteten, gerne schmachtenden Jörg Wolschina ist erschreckend blutarm. Die Energie ist auf Momentaufnahmen beschränkt, verfliegt rasch wieder. Refrains sind nicht immer gelungen, musikalisch wird es bald öde. In welche Richtung es mit dem Sound gehen soll wusste ich schon auf »Nebel auf dem Kontinent« (2010) nicht immer. Es klingt i...

»Megaflow«

article_5480_za_150.jpg This is unique, different, from another pace and light, from Madrid, Spain. It's beautifully evolving, holding, dancing. It's no else style than their own, resonating of thousand colors, sounds and textures. Reminding sometime of Tom Zé, Arto Lindsay and other early Caetano Veloso productions. I cannot describe the music but tell you how warm, full of love and intense it is at the same time than surrounding you like someone offering you a good me...

»We Say Disco You Say Maybe«

article_5462_bob_150.jpg »Oh, it's so good, it's so good - Oh, I'm in love, I'm in love - Oh, I feel love, I feel love ...«. Robot-Rock, a musical sub-genre within planet ranges, sometime even just couple districts beyond. So common and let's do the »Bob« thing ?? open your filters, fix your vocoder, turn all your modulators and ?? rock. This is another version of the same, but one you'll probably enjoy more than other ones, as it sounds somewhere real and personal. Slig...

»Spielwiese 2«

article_5415_bill_150.jpg Aus den Initialen von vier Musikern, die erstmals 2010 beim Klangbad Festival gemeinsam auftraten, setzt sich der Bandname zusammen. Der als Sideman von Jah Wobble, David Sylvian, Jeff Beck oder Bill Laswell bekannte Clive Bell (Flöten, Mundorgeln, Ney, Shakuhachi), Hausherr Hans Joachim Irmler (org, keys), Masterdrummer Jaki Liebezeit und To Rococo Rots Ronald Lippok (g, el) erschließen sich im Kollektiv ihr ureigenes Universum, in dem Span...

»s/t«

article_5365_rutman_150.jpg Bob Rutman, 80-jähriger Klangerfinder und Musiker, leitet sein Steel Cello Ensemble seit 1975, bekannt wurde er durch ein von ihm produziertes Instrument, das wahrscheinlich das größte Streichinstrument ist, das jemals hergestellt wurde. Mit seinem Stahlcello war Rutman 1998 Supportact der Amerikatournee der Einstürzenden Neubauten. Für diese im Studio von Faust aufgenommene Produktion hat sich Rutman mit Fausts Hans Joachim Irmler, Mike Hen...

»Electronics«: K. Haino, T. Thaemlitz, C. Nicolai/»Volksmusik«

article_5206_haino_150.jpg Zeitkratzer total: Das 1997 gegründete Ensemble bringt in einem formschönen Schuber die Kollaborationen mit dem japanischen Gitarristen Keiji Haino, dem amerikanischen House-Musiker Terre Thaemlitz und dem deutschen Elektroniker Carsten Nicolai heraus. Dabei wird die ganze musikalische Bandbreite dieser Berliner Formation recht anschaulich umrissen. War es auch schon bei anderen Zusammenarbeiten wie z. B. mit John Duncan oder Lou Reed darum gegan...

»[electronics] Whitehouse«/»[old school] Alvin Lucier«

article_5204_zeitkratzer_150.jpg Material, wie es unterschiedlicher nicht sein könnte. Ich muss immer wieder betonen, wie sehr ich die grenz- und genreübergreifenden Arbeiten dieses Berliner Ensembles um Reinhold Friedl schätze. Mögen die Resultate auch manchmal nicht ganz zu überzeugen, Zeitkratzers Gespür für lustvolle Musikgeschichtsaneignung zwischen arrivierter Avantgarde und Underground macht Derartiges ganz locker wieder wett. Zeitkratzer haben sich mit dieser Kollaborat...

[old school] James Tenney/John Cage

article_4890_zkr0009front_150.jpg Das Berliner Ensemble einmal mehr als veritabler Geschichtsbeschleuniger. Zeitkratzer haben ein untrügliches Gespür für die Verbindung von Kunstmusik und deren avancierten Popstrategien; siehe »Metal Machine Music«, ihre Aktualisierungen von Xenakis oder die Zusammenarbeit mit William Bennett (Whitehouse) und Keiji Haino. Dass zwei Protagonisten amerikanischer Neuer Musik - Tenney und klarerweise Cage - irgendwann ins P...

»Es wird nur noch geatmet«

article_4798_komplizen_cover_front400_150.jpg Wieder eine dieser Never-heard-Bands. Gerne lässt man sich als Rezensent positiv überraschen, wenn man solche CDs in den Player legt. Wissend, dass eine positive ?berraschung nur in etwa einem von fünfzehn Fällen gelingt. Um es gleich vorweg zu nehmen: Komplizen der Spielregeln haben es leider nur bis ins Mittelfeld geschafft. Wie hat einst Kicker Berti Vogts philosophiert: »Die Breite an der Spitze ist dichter geworden.« Folglich lässt sich unte...

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Sat 01.04.2017 20:30: foxing | chelsea | vienna

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