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Noël Akchoté: Mord, Schönheit und Schaffenswut

article_7835_noel_150.jpg Eigentlich warten wir auf ja auf das Buch von skugs own Noël Akchoté, der auf diesen Seiten regelmäßig seine ebenso einzigartigen wie unbestechlichen Gedanken zur Musik und dem Weltgeschehen mitteilt. Das Buch, von dem hier auch schon Auszüge zu lesen waren, wird wohl an die Klarheit des literarischen Teils der Werks von John Fahey, eines anderen einzigartigen Gitarristen herankommen. Aber bis dahin dauert es noch und Akchotés Kraft konzentriert ...

»Rhaspody In Blue«

article_7371_uricaine_150.jpg Dass Uri Caine auf George Gershwin trifft, war längst überfällig, schreibt Labelchef Stefan Winter sinngemäß. Da ist etwas Wahres dran, so wahr, dass es schon fast zu erwartungsgemäß ist. Uri Caine wurde vor über 15 Jahren mit seinen Gustav-Mahler- und Richard-Wagner-Überarbeitungen bekannt. Mahler nicht bloß zu verjazzen, sondern auch noch dessen jüdischen Wurzeln spielerisch nachzugehen (Caine stammt ebenfalls aus einer jüdischen Familie), ihn ...

»Somatic«

article_5947_jim_150.jpg If there's any reference to this beautiful new Jim Black album (the classic piano trio format with double-bass), it's of course the Keith Jarrett's early ones (Charlie Haden, Paul Motian). I can't tell how consciously it has been decided, but to me Jim's playing here often sounds as a personal re-reading of that music. But no parody, no stepping into someone else's shoes at all, a real original actual version, full of amazing moments, directions ...

»Hello Earth: The Music Of Kate Bush«

article_5900_theo_bleckmann_150.jpg Zwei Extreme. Placido Domingo erklettert die Bühne und gibt »Blue Suede Shoes« zum Besten. Geht nicht, oder? Nichts gegen das Tenorkehlchen, aber was gerotzt werden muss, muss gerotzt werden. Was gelebt werden muss, darf nicht deklamiert, nicht bloß vorgetragen werden. Du bist der Song oder du bist es nicht. Umgekehrt: Wenn sich Sonic Youth »Die Entführung aus dem Serail« vorknüpfen würde, könnte man sich das Resultat auch nur als ausschlie&...

Noël revisited

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Monsieur Akchoté schenkte unserem Magazin bereits viel Denkwürdiges. Im Interview gewährt er Einblick in seine universellen Aktivitäten.

Artikel | | 10/2011 mehr lesen

»Siren«

article_5745_uri_cain_trio_150.jpg Wie erkläre ich das meinem Sohn, wenn er mal groß ist? Warum ausgerechnet die neue CD von Uri Caine, der ja ohnehin von allen Musikfeuilletons dieser Welt längst in den Himmel gemobbt wurde, der mit unkonventionellen Klassikerneuinterpretationen von Mahler bis Wagner zigfach Furore gemacht hat? Auf »Siren« hören wir hingegen ein eher unscheinbares Jazztrio, Klavier, Bass, Schlagzeug, so wie wir es von Fats Waller über Art Tatum bis Bill Evan...

»The Windmills Of Your Mind«

article_5495_motian_150.jpg Dinosaurier gibt es ja offiziell nur im Rockbusiness. Dort sind sie seit Jahrzehnten im Geschäft und leiden aufgrund der ständigen Rückbesinnung auf frühere Großtaten unter zu kleinen Gehirnen und damit stagnierender Kreativität. Im Jazz gibt es ein ähnliches Phänomen, es wird nur verschleiert von all dem hochkulturellen Zucker, der mittlerweile über the legacy of jazz verstreut wurde. Es handelt sich dann eben um Stagnation auf hohem Niveau...

»Tango Para Todo El Mundo«

Osvaldo Montes und Anibal Arias sind zwei Traditionalisten im besten Sinn: Hier wird keine musikalische Grenze verschoben oder aufgebrochen, sondern einfach auf höchstem Niveau musiziert. Montes vermag mit seinem virtuosen Bandoneonspiel durchaus Meister Raùl Barboza das Wasser zu reichen und Anibal Arias erweist sich dabei als kongenialer Partner an der Gitarre. Die beiden beschäftigen sich mit dem Tango ihres Heimatlandes Argentinien, aber auch...

»Showboat To China«

Shanghai - die Metropole in China, die stets anders war. Heute wie früher. Diese wie immer bei Winter&Winter - superaufwändig gestaltete CD im Digipack beschäftigt sich mit dem historischen Shanghai. Denn die Stadt am chinesischen Meer hatte seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine besondere, weil etwas freiere Stellung im chinesischen Riesenreich inne: Wer in den 1920, 30er und 40er Jahren in Shanghai an Land ging, brauchte weder Pass noch Visum...

»Shelf-Life«

Since some year already I sort of prophetise the »Return of Fusion music and Jazz-Rock« But it didn't come down on us yet. As I was opening my views to Martin S. in front of a beer the other day he entered a short silence, looking slightly dubious and raised the good point : »But that's very difficult music to play!« Nothing can stop MC Uri »Mastermind« Caine and his two pals from the »Fabulous Bedrock 3-O's« (read three times the l...

»Sonny II - The Music of Sonny Sharrock«

article_3372_noel_sonny_150.jpg Mit dem eifrigen Aufsammeln von Gitarrenplättchen-Bruchstücken während eines Konzertes Ende der 80er hat die Leidenschaft Akchotés für Sonny Sharrock begonnen. Fast zwanzig Jahre später hat er nun solo dieses sehr persönliche Tribut eingespielt. Persönlich zum Einen, weil nur gut eine Hälfte der versammelten Stücke aus der Feder Sharrocks stammen, und zum anderen weil Akchoté dessen Musik eher als Ausgangspunkt/Inspiration verwendet, seine eigene...

»A Night At The Magic Mirror Tent«

»Die beste Musik dieses Planeten wird in Küchen gespielt, in Wohnzimmern, manchmal auf einer Bühne, aber sicher nie in einem Aufnahmestudio.« Dieser wahre Satz stammt nicht von mir, sondern von Bob Neuwirth und dieses Schlachtross der Songwriterszene und Freund von Bob Dylan, D.A. Pennebaker u.v.m. muss es wissen. Hier erleben wir einen der raren Momente, wo auf einer Bühne Großes passiert. Wie erschafft man mit allen künstlerischen Möglich...

The Heart Of The Andes

Des großen Mannes zweiter Streich am Schweizer Renommierlabel. 22 Stücke lange glänzt der frühere Mitspieler vieler NY Downtown Avantgardisten wie John Zorn, Fred Frith, Laurie Anderson und anderer. Glänzen, ohne dabei mit übertriebener Virtuosität zu blenden. Improvisiert wird vielleicht anderswo, im Herz der Anden sicher nicht. Nebst eigenen Kompositionen sind unter anderem Stücke von Dave Douglas (Variety) oder Dmitri Shostakovich (Auszü...

Digital Wildlife

Was bin ich froh, dass ich den Infozettel verlegt habe. Da stand eine derart entnervend komplizierte Geschichte der versammelten Aufnahmen zu lesen, dass die Lust auf die Musik im Nu verflogen war. Es kann doch nur scheißegal sein, wer welche Tracks wann und wo und mit welcher Software zusammengeschustert hat. Das erinnert alles an Zappa: Live eingespielt, dann in Echtzeit manipuliert und schließlich de-constructed und re-assembled. U...

Orient Express

Frühsommer 1905, ein Pariser Morgen. Der »train de luxe Paris - Constantinople« verlässt zu beschwingten Akkordeonklängen den Bahnhof. Im Zug erwartet uns sogleich gedämpftes Piano, zum Frühstück im Speisewagen wird Johann Strauss interpretiert. In München dann großer Bahnhof mit einem, na ned, Bayrischen Marsch. In 23 Stücken wird so die Reise mit dem Orientexpress akustisch geschildert, immer unterlegt von Umweltgeräuschen wie dem Rattern...

Accordance

Man höre und staune, was sich hier alles abspielt! Es führt kein Weg vorbei an diesen eindringlichen - jedoch nicht unangenehmen oder gar lästigen - Akkordeonklängen. Guy Klucevsek und Alan Bern müssen mit unglaublichem Ideenreichtum und Kreativität gesegnet sein: eine wunderbare Collage mit Elementen und Zitaten aus Tango, Blues, Volksmusik, Polka und Ragtime, Stücke voll Melancholie und Humor, und ab und zu vermeint man Orgel- und Dudelsackklän...

Farmers Market

Prägung durch osteuropäische Vorfahren, Roma- und russische Musik. Norwegische Jazzer um Stian Carstensen (acc, g, banjo, tamboura) wagen ein Hybrid mit bulgarischer Musik. Die Rechnung geht auf, wenngleich manchmal zu viele Zutaten den Brei verderben. Mit Bandmitglied Trifon Trifonov (sax) und Gastmusikern aus Bulgarien und Indien rast das Quintett durch Traditionals und auch ein bisschen die Jazz- und Pophistorie streifende Eigenkompositionen, ...

»Rien«

article_146_noel_rien_150.jpg Konzeptuelle Freuden: Der französische E-Gitarrist Noël Akchoté preist »Rien« als Roadmovie wie auch als Soundtrack an. Mit Erik Minkkinen (computer) und Andrew Sharpley (sampler, turntable) entfernt er sich weit von Jazzkonventionen. Einmal mehr entsteht an der Schnittstelle zwischen elektronischer und analoger Musik Zukunftsträchtiges. Und tatsächlich funktioniert »Rien« als imaginärer Klangtrip bestens. Wobei die sonor schwebenden Elementartei...

Gustav Mahler In Toblach

Als Uri Caine den Auftrag erhielt, zu Franz Winters Filmdokumentation über die Lebensstationen Gustav Mahlers einen Score zu schreiben, versenkte sich der Pianist Uri Caine ein Jahr lang in Mahlers Partituren. Mit großem Gespür legte Caine in »Urlicht« die jüdischen Wurzeln in Mahlers Musik bloß, beispielsweise den morbiden Trauermasch aus der »Fünften Symphonie«. Dies führte in der Jury des auf traditionelle Mahler-Interpretationen a...

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