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»Whiskey & Wimmen – John Lee Hookerʼs Finest«

  • Artist: John Lee Hooker
  • Label: Universal, Vee-Jay
article_8585_hooker_150.jpg 100 Jahre John Lee Hooker! Der vermutlich am 22. August 1917 in den Outbacks von Clarksdale/Mississippi geborene und phänomenalste aller Delta-Blues-Gitarristen griff die Themen seiner brachial-genialen Songs mitten aus dem Leben. Zahllose britische Blues-Rock-Bands coverten »Boom Boom« (Sensation Records, Detroit 1948; Remake Chicago 1962), John Lee Hookers Adaption der Rufe einer resoluten Barfrau, die sein wiederholtes Zuspätkommen zum täglich...

Warum Fehlfarben 2017 weiterhin grandios sind

article_8582_ffteaser_150.jpg Ein Gespräch mit Peter Hein anlässlich der bevorstehenden »Monarchie und Alltag«-Konzerte der Fehlfarben. Als »Monarchie und Alltag«, das Debütalbum der Düsseldorfer Punk/Wave-Combo Fehlfarben, 1980 erschien, war Ronald Reagan kurz davor, US-Präsident zu werden. Fehlfarben spielten darauf an. So hieß es in »Ein Jahr (Es geht voran)«: »Graue B-Film-Helden regieren bald die Welt«. Inzwischen schreiben wir das Jahr 2017: Mit Donald Trump ist ein ...

»Blue & Lonesome«

article_8538_rs_150.jpg Lediglich als aufgemotzte Alt-Rock’n’Roller verkleidete, neoliberalistische Kotzbrocken, nichts weiter als das sind die Rolling Stones mittlerweile? Was kann an einem neuen Album der Rolling Stones schon interessant sein, schallte einem der diesmal voreilige Tenor vieler MusikkritikerInnen im Vorfeld entgegen. Die laut Denkmalpflege ein für alle Mal beste Rock’n’Roll-Band der Welt füllt live zwar noch immer Stadien, verzaubert mitunter ganze Land...

»The Musical Mojo of Dr. John: A Celebration of Mac & His Music«

article_8531_drjohn_150.jpg Dr. John, geboren 1940 als Malcolm John Rebennack Jr. in New Orleans, führt seinen Bühnennamen auf einen afroamerikanischen Voodoo-Priester des frühen 19. Jahrhunderts zurück, der in derselben Stadt praktizierte und schon zu Lebzeiten eine Legende war. Auch Mac J. Rebennack wurde relativ jung zu einer New-Orleans-Legende, mit seinen ersten Alben, insbesondere »Cris-Cris« (1968) und »Remedies« (1970), kreierte er einen speziellen, aus allen gängig...

»Aim«

article_8503_mia_150.jpg Der Schriftzug »MIA Uniting People Since 2003« umkreist auf dem Backcover die Weltkugel, auf der groß die Insignien der Musikerin/Künstlerin, die in London sozialisiert wurde, prangen. Großspurig? Keineswegs, denn M.I.A. macht es kaum jemand nach, musikalisch wie politisch Radau zu schlagen. Etwa in »Fly Pirate«, das mit seinen Repetitionen und nach Maultrommel klingendem Sample Footwork zitiert. Dieser verspielte Track lässt gleich an das Video ...

»Genius of Time«

article_8424_larry_levan_150.jpg The Peech Boys (1980–84) war die grandiose Band von New Yorks Disco-Visionär Larry Levan, dem Sänger und Multiinstrumentalisten Bernard Fowler (Background Vocals für die Rolling Stones; Tackhead, Little Axe), und bekannten Mitgliedern wie Keyboarder Michael De Benedictus. »Life Is Something Special«, der Opener dieser prächtigen Compilation, beginnt laid-back. Slow-tempo Linn-Drum-Handclaps, ein reduzierter, ständig repetierter Klavieranschlag, u...

Einmal Selbstverinnerlichung und retour

article_8412_cd_popcc_1a_150.jpg Aktuelle Neuerscheinungen zwischen politisch konturierter Popmusik, in sich versponnenen Soundwelten und sinnentleertem Rock’n‘Roll. Mit aktuellen CDs von Anohni, P. J. Harvey, Radiohead, Sonnier, Tenniscoats und White Denim.

Athletischer im Ruin

article_8386_iggy_cutting_himself_cred_150.jpg Iggy Pop erleidet mit Josh Homme eine etwas verkorkste »Post Pop Depression«. Das neue Album wird der radikalen Unabhängigkeit nicht gerecht, die Iggy Pop in Live-Performances ausstrahlt und die er jüngst in seinen luziden Lectures bewies.

»Das rote Album«

article_8206_das-rote-album_150.jpg Ein Album über die Liebe sei das elfte Tocotronic-Album. Sagt die Band. Und sagen alle anderen – oft nur zu gern, um die Band damit endlich in ihre rein ästhetizistische Weltanschauung einzugliedern. Es stimmt auch. Aber nicht nur. Denn das offiziell namenlose, inoffiziell »rotes« genannte Album handelt zwar in jedem Song mehr oder weniger explizit von der Liebe. Aber auch mehr oder weniger explizit von anderen roten Sachen: von Solidarität und W...

»Die Vergessenen«

article_8204_rockomirage_150.jpg Er konnte also doch nicht widerstehen: Nach dem als Abschiedsalbum tituliertem »Rocko Schamoni & Little Machine« und darauffolgenden acht Jahren Rückzug bzw. Vorpreschen ins Popliteraten- (»Fünf Löcher im Himmel«) und Mockumentary-Dasein (alias Dickie Schubert von Fraktus) und jeder Menge Ärger als Golden-Pudel-Club-Miteigentümer gibt es jetzt doch wieder ein Rocko-Schamoni-Album. Wenn auch nur mit zwei neuen Eigenkompositionen. Denn »Die Ver...

Mundstückchen und Kunststückchen

article_7769_bernhard_lang_(c)_ramin_m_150.jpg Ein Wagnis: Wir begeben uns in die Höhle des klassisch geschulten Löwen mit avantgardistischen Avancen - ein kleiner Rundgang durch aktuelle Veröffentlichungen zeitgenössischer Musik mit Erin Gee, dem elole-Klaviertrio, dem Trio Catch, Philip Corner, Peter Ablinger und Richard Reed Parry.

»s/t«

article_7619_vincent_150.jpg »Oh, what an ordinary day, take out the garbage, masturbate« (»Birth In Reverse«). Zum Masturbieren wird Annie Erin Clark aka St. Vincent in letzter Zeit wohl nicht täglich gekommen sein, liefert sie doch mit ihrem vierten Album ein sehr aufwändiges Werk ab, das garantiert viel Zeit und Energie beanspruchte. Der Satisfaction-Verzicht scheint sich hierfür aber wirklich gelohnt zu haben: im Moment ist St. Vincent der große Renner der Indie-Rock- Po...

»Close To The Glass«

article_7606_the_notwist_-_close_to_th_150.jpg Das in der Presseaussendung geäußerte Versprechen (oder die Drohung?), dass The Notwist »keinerlei Veränderung« wollen, kann nicht ganz ernst gemeint sein. Schon »Signals«, der Eröffnungssong, vereint Glitch, Minimal und sogar entfernte Anklänge an Dubstep in für The Notwist ungewohnt energischer Manier. Das folgende, titelgebende »Close To The Glass« schlägt eine ebenso außergewöhnliche Richtung ein. Wilde Tribal-Drums wecken Erinnerungen an Bri...

Paperlapop oder Vom Lob des ewig Gleichen

article_7572_kevindrew_400300_150.jpg Alles wie gehabt am Planeten Pop - und das ist gut so. Neuerscheinungen von Kevin Drew, Midlake, Maximo Park, Broken Bells & Wild Beasts

»Sun Ship. The Complete Session«, »Afro Blue Impressions«

article_7421_coltrane_150.jpg »One Down, One Up«, so heißt eine bekannte Nummer von 1965, die das wuchtige Spiel des klassischen John Coltrane-Quartetts eindrucksvoll demonstriert. Der Titel könnte auch gut als Motto herhalten zur schier unendlichen und äußerst ambivalenten Veröffentlichungsgeschichte der Musik Coltranes. Das kürzlich erschienene 2-CD-Set »Sun Ship. The Complete Session« bringt die wiederentdeckte komplette Studioaufnahme von August 1965, die in jenem kosmisc...

»Places«

article_7258_lou-doillon-places-cover_150.jpg Könnte dies nicht gut und gerne das Abbild unserer Euro-Göttin par excellence sein?! - Die europäische Kulturpolitik möge doch endlich einmal von greiser Politikerherrschaft und leidigem Totenkult à la »Nichts ist europäischer als die Oper« (Salzburger-Festspiele-Beilage in den Salzburger Nachrichten, Sa. 20. Juli 2013) absehen und ein ansehnlicheres Bild von Europa zeigen.Wenn sich hierfür die Estin Maria Minerva, ob ihrer sophisticated Grooves,...

»Tales of a Grass Widow«

article_7073_tales+of+a+grass+widow+ta_150.png Mystische Elegie ist auch eine Antwort. Eine Dekade ist vergangen, seitdem die exzentrischen Songwriter-Schwestern mit »Maison de mon Reve« nach langsamem Start zu Kult, Klassiker und Meilenstein der Nuller-Jahre mutierten. Das neue Leise, Freak Folk und Indietronica fanden in ihren weltmunter verhaltensgestörten Anti-Songs den stil-animierenden Common Denominator. Björk für die Generation Cyber-Hippie, den Wollmützen-Laptop in der Hand. Heute is...

»Zum letzen Mal live«

article_7027_hirsch_150.jpg Die erste Veröffentlichung nach dem Tod eines Künstlers ist immer mehr als sensibel. Und in vielen Fällen sind schnell zusammengestellte Outtake-Kompilationen nichts anderes als eine willkommene Erhöhung des Erbes, die natürlich gern angenommen wird. Es ist schön zu sehen, dass es gerade bei einem, dessen Songs im Lauf der Jahrzehnte ins österreichische Bewusstsein eingeflossen sind, mit sehr viel Sorgfalt und Liebe gearbeitet wurde. Die Dokument...

»Wonderful, Glorious«

article_6951_eels-wonderful-glorious_150.jpg Mark Oliver Everett ließ uns oft an seinem Leben teilhaben. Stand das letzte Album im Zeichen der Möglichkeit, dass sich auch vermeintlich alte Grantler noch verlieben können, so greift er thematisch in die Wundertüte und offeriert hier ein geradezu klassisches Zwischenwerk, das zur Gänze in seinem neuen Studio aufgenommen wurde. Anscheinend hatte er so viel Freude mit seinem neuen Spielzeug, dass die Songs eher nebensächlich wurden. Alle typisch...

»The Flaming Lips and Heady Fwends«

article_6684_the-flaming-lips_150.jpg Pling Plonk Pardauz! Ein Haus, ein kunterbuntes Haus des klang-orgiastischen ?berbordens, das, was da Wayne Coyne und seine Mannen nun fast drei Jahrzehnte durch das kosmische Pop-All schippern. Indie-Rock hat selten so lang so gut eine LSD-?berdosis ausgehalten. Und überlebte Gastauftritte bei der TV-Serie »Beverly Hills 90210« (1993 als Grunge en vogue war), vier parallel abzuspielende Platten (Zaireeka, 1997) und eine besoffen-absurde Komplett...

»Babel«

article_6555_babel_150.jpg Acht Millionen verkaufte Tonträger? Damit sind Mumford & Sons natürlich eine Band, die skug kaum kratzen darf. Mainstream ist das, Hitparadenpop, die Kommerzhölle! Trotzdem gab es kaum jemand, der über die erste CD von Mumford & Sons groß gemeckert hat. Zu effizient, zu vereinnahmend war das eigenwillige Retrokonzept im Zeichen von Hymne und Banjo. Kaum ein Song, der nicht mit mehrstimmigem Gesang im Zeichen finaler Romantik begonnen...

»Endless Flowers«

article_6421_croco_150.jpg »Eins, zwei, drei, vier«, akzentfrei zählt die Schlagzeugerin der (schon wieder eine tolle Band) aus San Diego stammenden rockenden LoFi-Indie-Popper Crocodiles den Song »Sunday (Psychic Conversation #9)« ein, und demonstriert damit, dass sogar die deutsche Sprache für Popsongs kein Tabu sein muss - den Volks-Rock'n'Rollern soll sie ja doch nicht überantwortet werden, oder? Nicht nur besagte erste Single des dritten Albums erinnert an legendären ...

»Tonight«//»The Sound Of Sehnsucht«

article_6423_flor_150.jpg Nach der Revolution ist vor der Revolution. Üsterreich war schon immer ein Land der Traditionspflege. Das macht keineswegs vorm Alternative Pop halt. Der steirisch-wienerische und mittlerweile weltberühmte Wave Electro-Schmacht'n?Shmoove von Bunny Lake, von bösen Geistern auch als Tussen-Tamagotchi-Pop denunziert, tut sich auch auf Platte Vier nicht leicht mit der Major-Wiedergeburt: Der Mainstream-Druck, das hektische Planungsgezeter von Sp...

»The Sound Of Sehnsucht«

article_6419_bunnylake_150.jpg Nein, »There is a party down in our basement« ist kein Üsterreich-Verweis in »The Sound Of Sehnsucht« ... Auch der legendäre Film, den eigentlich keiner von uns gesehen hat, speist hoffentlich nicht die internationale Rezeption des neuen Albums von Bunny Lake. Das hat nämlich weit Unverfänglicheres zu bieten. Vorrangig Sehnsucht, Sehnsucht, Sehnsucht - geformt zu Electro-Pop der erfolgssicheren Sorte. Die Zusammenarbeit mit Produzent Gareth ...

»La Grande«

article_6266_gibson_150.jpg Laura Gibson, die Singer/Songwriterin aus Oregon, bringt auf ihrem dritten Album etwas Pepp und vor allem dezente Drums in ihr romantisches Folk- Spiel. Ihre Stimme erinnert mal an die frühe Goldfrapp, dann wieder an Beth Gibbons (Portishead). Die Aufnahme-Ästhetik ist wie gehabt Lo-Fi und mit Field- Recording-Touch. Zumeist spartanisch instrumentiert, erfährt Gibson solide Unterstützung u. a. von den Decemberists. Sind Lauras Erzählungen mi...

»Toward The Low Sun«

article_6236_dirtythree_150.jpg Der purste herzbebende Sonnenschein. Nie zuvor funkelte und perlte das australische Instrumental-Trio so vollmundig, positiv, lebensfreudig. Natürlich: Die porösen Klangwelten aus Violine, verwaschener Gitarre und zarter Frickel-Drums sind nach wie vor bewährt wortlose Indie-Rock-Avantgarde. Aber gerade die mitunter brachialen Workout-Ausritte von Warren Ellis Richtung Nick Cave inklusive Bad Seeds, Grinderman und sensationeller Film-Scores und d...

»Always«

article_6233_xiualways_150.jpg Kabinenparty im Taxi zum Klo. Mit zehn Platten in zehn Jahren sind Xiu Xiu zur Chef-Persönlichkeit des Weltschmerz-Pop gewachsen. Wie schon der Vorgänger mit dem lauschigen Titel »Dear God, I Hate Myself« sind die von Teenage Angst durchsetzt gegreinten Synth-Pop-Gassenhauer von fett tanzbarer Königsklasse. Nur die Tendenz zur Selbstverstümmelung in Texten und psychopathologischer Weltwahrnehmung betreibt Band-Köpfchen Jamie Stewart mit einer nie...

»Chimes Of Freedom - The Songs of Bob Dylan«

article_6218_chimes_150.jpg Mit Ausnahme unseres Bundespräsidenten und des Manner-Schnitten-Chefs haben wohl eh schon so ziemlich alle Promis des Landes ihren Senf zu Bob Dylan, unseren liebsten verlorenen Sohn, in sogenannten Quali-Medien abgegeben. Etwaigen Vergessenen bietet die Amnesty-International-50-Jahrfeier nun mit vier CDs voll Dylan-Coverversionen aber noch eine Gelegenheit zum Tratsch. Bobs Geburtstag steht übrigens auch bald wieder, am 24. Mai, an. Grundsätzlic...

Hauntologic/Hypnagogic-Pop - Die Geister, die wir riefen ...

article_6131_zi0_150.jpg Retromania und kein Ende! Nach Hauntologic-Pop geistert mit Hypnagogic-Pop heuer schon die nächste Transmutation einer Musik durch die Blogs, Magazine und Köpfe, die es am liebsten hat, wenn sie mit Begriffen nicht zu fassen ist und dabei dennoch alles in den Sampler lädt, was am Ende des Tages auf Flohmärkten an Tonträgern noch übrig geblieben ist.

»Wann I So Z'ruckschau«

article_6040_danzer_150.jpg Trendwende oder Ausnahme? Dem Werk von Georg Danzer und eigentlich allen anderen österreichischen Künstlern wurde bisher eher traurig mitgespielt. Es wurde auf schnell zusammengeschusterte Kompilationen verbannt und der große Rest der Songs war dem Vergessen preisgegeben. Erstmals werden jetzt fast alle Alben von Danzer wieder aufgelegt und diese Songsammlung ist die Speerspitze dieser Edition: 62 Hits und Schlüsselsongs sind chronologisch a...

»Biophilia«

bjo?rkbiophilia.jpg Im Alter von 14 Jahren saß eine junge Dame namens Björk Guðmundsdóttir vor dem mythischem Baum Hlynur (irgendwo nördlich von Reykjavik) und schwor sich selbst (und vor Odin), dass sie in ihrem Leben keinen Tonträger veröffentlichen würde, der nicht einen kreativen Fortschritt gegenüber dem vorigen darstelle. Daraufhin wollte erst mal jahrelang niemand etwas mit dieser überehrgeizigen Göre zu tun haben. Aber schließlich klappte es doch. ...

The Real McCoy

  • Artist: Barry White, Detroit Emeralds, Dramatics, Etta James, Eve Barnum, Jean Wells, John Legend & The Roots, Johnny Taylor, Lady Gwendolyn, Latimore, Ledisi, Little Milton, Lorez Alexandria, Mayer Hawtho, Rufus Thomas, Shirley Brown, Stereo MC's, The Staple Singers, Uptown Empire
  • Label: BBE, Hoanzl, Soul Jazz Records, Sunshine, Superfly, Universal, Verve
  • skug : 89
article_5985_led1_150.jpg Soul-Divas, Chicago Soul, Stax Remasters ...

»Schubplaadln«

  • Artist: Opas Diandl
  • Label: Spectre, Universal
article_5935_schubplaadlncove_150.jpeg Creative country, or vital folk, or just: good music from Austria. Opas Diandl is an all-acoustic ensemble in the pure tradition (from Pentangle to The Kentucky Colonels). Beautifully united, tight, together and played. Indeed a form of natural intelligence from the heart and truth. They sure love their mountains, valley and neighbourhood, but it never ends there, each song is an invitation to dance, two-steps, hugs and more. A record to keep.

»Imperial Wax Solvent«

article_5845_imperialwax_150.jpg Wow! The Fall in der Form ihres Lebens und Mark E. Smith mault: »I'm aaa fifty yeaaar oooold maaaan«. Das Älterwerden hat eben auch seine Vorzüge, was in diesem Wahnsinn von einem Freakout gleich auf über 11 Minuten gewalzt wird, feat. ein waghalsiges Banjo-Intermezzo und nicht aus dem Ruder laufende Tempi- und Stilwechsel. In »Wolf Kid Adult Man« treffen gar Fall'scher Rumpelbeat und ein Stooges-Riff aufeinander und der Opener verhieß ...

»Rave On (Buddy Holly)«

article_5823_buddyholly_150.jpg Buddy Holly only, nice. As many covers as you want (in fact no, could take more even), all artists: Patti Smith, Fiona Apple, Paul Mc Cartney, Kid Rock, Lou Reed, John Doe, Graham Nash, Nick Lowe ... It's typically the kind of record I jump on when I first see it in the package, raving on precisely as they kindly underline it on the front cover, and then need ten years to actually play it. I'm so glad I have it, I'll hang it on the wall, that's w...

Feist - Phallorezensententum der banalsten Sorte

article_5821_feist2_150.jpg Der Mann läuft über die Vorrangstraße, bleibt einen Schritt vor der jungen Frau stehen, die am Gehsteig kniend den verstreuten Inhalt ihrer Umhängetasche aufsammelt. Der Rock ist zerrissen, an der Bluse fehlt ein Knopf. Wenn man genau hinschaut, könnte man sie sehen, die verräterischen Details ihrer halb entblößten Weiblichkeit, die kleinen Wölbungen, die verführerischen Schatten ?? aber wer würde bei dieser Frau schon an Sex denken! »M...

»September«

article_5789_baaken_150.jpg Dionne Warwick fällt mir dazu ein. Und auch ... Sheena Easton. Genau. Dort ungefähr stehen wir mit der neuesten CD von Rebekka Bakken, bei einer albumfüllenden Fußnote zu »We've Got Tonight« - nur eben ohne Kenny Rogers. »September« versteht Rebekka Bakken als Weiterführung ihrer »amerikanischen Serie«, also als eine Hommage an das great american songbook zwischen Folkpop und Country, aber aufgrund der streichelweichen Arrangements und dem a...

»Sign Of Life«

article_5784_frisell_150.jpg Auch eine Frage des Alters. Sicher, einerseits haben wir früher mit John Zorn auf »Naked City« wildesten, unverschämtesten Jazzpunk gemacht, andererseits haben wir längst bewiesen, dass wir weder Berührungsängste mit irgendeinem Genre haben, noch dass wir unsere Virtuosität irgendwem beweisen müssen. Wir folgen nur noch unserer musikalischen Vision, was Nörgler gerne als eklektizistisch bezeichnen. Warum also sollten wir nicht den unverwechselbar...

»Dedicated«

  • Artist: Steve Cropper
  • Label: 429 Records, Universal
  • skug : 88
article_5747_crop_150.jpg Steve Cropper, Hausgitarrist von Stax (und der Blues Brothers Band) und auf unzähligen Soulklassikern zu hören, wurde in seiner Jugend von Lowman »Pete« Pauling, Gitarrist der 5 Royals, geprägt und gefördert. Hier widmet er sich den Songs seiner einstigen Vorbilder und hat sich dafür die besten Sänger eingeladen, die es im amerikanischen Süden gibt. Wenn Lucinda Williams und der große Dan Penn oder Bettye LaVette und Willie Jones im Duett si...

»Something Else!!!!«

article_5746_somethingelse_150.jpg Ach, ich liebe love-to-love, um mich immer daran zu erinnern, dass wir alle geliebt haben: erst ein Mal, dann zwei (eine Neuauflage). Wenn »Something Else« ein geläufiger Ausdruck ist, den wir alle bisweilen verwenden, dann fällt mir kein anderes Album ein als dieses Debüt des Ornette Coleman Quintetts (aufgenommen 1958 in Los Angeles), das eine derartig drastische »Andersartigkeit« bietet. Drastisch nicht aufgrund der Menge an Adjektiven, die ma...

»Gecekondu«

  • Artist: Babazula
  • Label: Essay Recordings, Universal
  • skug : 88
article_5744_babazula_150.jpg Natürlich kam Babazula, mit türkischen Filmmusikpreisen ausgezeichnet, in Fateh Akins Istanbul-Sound-Doku »Crossing The Bridge« (2005) eine wesentliche Rolle zu. Die im Kern aus Murat Ertel (Voc, Saz sowie meist elektrisch verstärkte Saiteninstrumente, Oszillator, Theremin) und Levent Akmann (Perc, Holzlöffel, Machines und Toys) bestehende Psychedelic Rockband ist in einer Position, wo sie auch als kritischer Zeitgeist wahrgenommen wird. So widme...

»Easy Living«

article_5740_ella_fitzgerald_and_joe_p_150.jpg Nun gut, man kann sagen, dass das alte Gitarre&Stimme-Format wie ein Zwillingspärchen ist, wie enge Schwestern oder andere Verwandte, aber: das ist nicht immer der Fall. Die großartige Ella und ihr treuer und geliebter Begleiter Joe Pass (Joe Passalaqua 1929-1994) sind hier in einem Set, das Klassiker und Broadway Standards bietet (15 Songs und zwei andere Versionen). Am Ende spielten sie oft auf diese Art und man kann sicher mehr solche...

»Love Cry«/»The Last Album«

article_5739_albert_ayler_150.jpg Der aus Ohio stammende Saxophonist/Sänger/Komponist sagte, John Coltrane sei der Vater des spirituellen freien Jazz, Pharoah Sanders der Sohn und er selbst der Heilige Geist. Da ist viel dran. Gemeinsam hat diese Dreifaltigkeit das Innehalten als musikalische Meditation über universelle Gedanken und das ?ben auf dem Saxophon auf steter Suche nach neuen Soundterritorien. Das Mundstück war  näher als politisches Engagement, ging es doch haupts...

»Cheese«

article_5700_stromae_150.jpg Eurodance goes Arthouse. Den Gipfel der Groteske erreichte der Hype, als der belgisch-ruandische Producer Paul van Haver alias der verdrehte Maestro des Projektnamens, in David Byrneschem Nerd-Outfit beim großen Ballermann-Privat TV-Contest-Fest in Ibiza hochgeschlossen und schüchtern die Patschhand von Jürgen Drews und Hansi Hinterseer abklatschen durfte um dezent im Hintergrund des bikini-bewehrten Ski-Lehrer-Dreckspacks zu verschwinden. K...

»Fields«

article_5642_junip_photo_gal_945_photo_150.jpg Breitwand-Säuselseelen-Songwriter sind immer ein gefährliches Schwert. Die Kippe zum selbstverliebten Thor, der in der Mainstreamsuppe absäuft ist eine schnelle Stolperstelle. Umso exzellenter, wenn mal eine klassikanisch sanfte Weichbrut und Softie-Baggage das Segel richtig setzt. Das Gothenburg-Trio um Klampfenrehauge José Gonzalez schlägt da noch gelungener in die Kerbe des verständnisvollen Mannes als die schwedischen Landsgenossen Peter, Bjo...

»s/t«

article_5641_interpol_150.jpg Machen wir das ganz große Fass auf: Sind Interpol seit jeher überbewertet? Was bleibt, außer ein paar (zugegebenermaßen) großen Hymnen? Welche bemerkenswerte Weiterentwicklung kann man der Band über die Jahre attestieren? Bewegt sich das neue, mittlerweile vierte und schlicht »Interpol« betitelte (symptomatisch?) Werk nun endgültig am Rande der Relevanz? Wenn man von jeder Fan-Befangenheit frei ist, kann man dieser Platte rela...

»Tomorrow Morning«

article_5615_eels_150.jpg Mark E. Everett hat die Schaffenswut eingeholt, das dritte Album in 14 Monaten mag zwar den einen oder anderen Fan überfordern, aber hier geht es um Entwicklungen eines großen Spinners, Charakterkopfes und Songwriters. Waren früher sein Hund und seine Songs, die er allein in seinem Keller zurechtschnitzte, die einzigen Gründe nicht zum Strick zu greifen, so schleicht sich allmählich Lebensfreude in homöopathischen Dosen in sein Werk. Auch we...

»s/t«

article_5614_thedrums_150.jpg The Drums aus Kalifornien stellen wohl textlich wie musikalisch den kompletten Kontrapart zu einem Projekt wie Villagers dar. Nicht das Brechen von Konventionen oder das Aufdecken von Jugendmythen sind ihnen ein Anliegen. Vielmehr wollen sie diese beibehalten - oder gar - sie wissen es noch nicht besser: In zwölf sehr ähnlichen Songs werden die ewige Liebe und ein Lifestyle beschworen, wie man ihn sich dem kalifornischen Klischee nach vorstellt: ...

»s/t«

article_6939_panther_150.jpg Die neue Diva aus dem Hause Pop? Einige Vergleiche sehen in Barbara Panther gar schon die neue Grace Jones. Auch der Name Björk fällt oft im selben Atemzug, was nicht zuletzt an Produzentenlegende Matthew Herbert liegt. Zusammen mit ihm hat B. P. ein Album geformt, das Genre-Grenzen überschreitet und Elemente aus Pop und Elektronik zu einer vielfältigen Entdeckungsreise mitnimmt. Das alles gibt auf den ersten Eindruck nicht allzu viel preis, entf...

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Tue 14.03.2017 20:00: [~29.4.] frotzler-fragmente | schauspielhaus | vienna

Tue 25.04.2017 20:00: fabian rucker 5 | porgy&bess | vienna

Tue 25.04.2017 20:00: rova saxophone quartet, burkhard stangl, christof kurzmann | martinschloessl | vienna

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Tue 25.04.2017 21:00: xiu xiu | chelsea | vienna


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