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»Monkey Banana Kitchen«

article_7652_142_monkey-banana-kitchen_150.jpg »When you make music you play« ist eine dieser autoreferentiellen Songzeilen, die gleich die »Philosophy« (Songtitel) einer ganzen Ära mitnimmt. Bei Simon Reynolds ist das einmal die Zeit der »John Peel bands«, Family Fodder war eine davon. Verspielt und gebildet, exzentrisch und unprätentiös. Diesem Eklektizismus entspringen Alben wie das soeben (samt Bonusmaterial) wiederveröffentlichte »Monkey Banana Kitchen« aus 1980, das von PIL-, Pop Group-...

»Adikia«

article_6805_adikia_150.jpg Freie Improvisationsmusik mit komponierten Elementen. Einen Track bzw. 26 Minuten lang. Für das Kompositorische sorgt der Deutsche Ekkehard Ehlers, der es nach einer Serie von Projekten mittlerweile zum Kurator zweier Festivals gebracht hat. Für die Improvisationselemente sorgen einschlägig bekannte Namen, etwa Kai Fagaschinski, Paul Wirkus, Bjorn Gottstein, Eva Reiter, Todosch und Werner Dafeldecker. Die instrumentale Beherrschung steht also au&...

»Space Elements III«

article_5827_space_elements_iii_cd_150.jpg Whether the legendary Don Cherry »Mu Sessions«, other duets like Billy Bang & Philip Wilson, Ed Blackwell & Dewey Redman, and many more with great masters of the area such as Andrew Cyrille, Milford Graves, Sunny Murray, Thurman Barker, Tony Oxley ... this album seems on one side standing in this line. Leaving open, or generating in the same move, another »space-place« in your brain. Maybe Saint-Germain re-building the Blue Note catalogue...

»Alphabet Dream Noise«

article_5770_cover_image_150.jpg Noch eine Popkünstlerin, die sich in Berlin angesiedelt hat. Die aus der experimentellen Elektronik kommende Australierin Jasmina Guffond alias Jasmina Maschina spielt allerdings fast alle ihre Instrumente selbst, weswegen der Ortswechsel wenig Einfluss auf ihr Musikschaffen gehabt haben dürfte. Zumal es sich um einen sehr introvertierten, versponnenen Zugang handelt. Nicht umsonst heißt das Album »Alphabet Dream Noise«. Hier wird ein traumw...

»Südpol«

Der Kölner Musiker Timo Reuber (eine Hälfte des Duos Klangwart) kreierte ein vibrierendes Patchwork aus Rhythmen, Samples usw. Er ist bekannt dafür ungewöhnliche Klänge aneinander zu stellen, was an sich nichts besonders Neues ist. Das kommt hier alles sehr entspannend und nett daher und könnte jedem Esoterikladen als Soundtrack gut zu Gesicht stehen. Ok, das ist jetzt zu böse, aber wer braucht so was eigentlich? Es gibt Millionen solcher Produkt...

»Limelight Cordial«

Spätestens wenn nach etwa dreißig Sekunden ein wieherndes Pferd ertönt, ist vollkommen klar dass es sich um eine britische Produktion handelt. Es ist albern und es macht Sinn zugleich. Die Informationsschrift der Plattenfirma gibt an, man würde hier »durch die besten und eklektischsten Plattensammlungen« geschleust und da hat sie auch den einzigen Schwachpunkt des Albums treffend umschrieben: Manchmal geht es arg geschmäcklerisch zu. ...

»Derbe Respect, Alder«, »The Bi-Conicals of The Rammellzee«

article_2166_ramm1_150.jpg Zwei Platten für den denkelroten VU-Bereich von Soundanlagen und Denkströmen: Ausweitung der rhyth-zomatischen Kampfzone auf die Sprachsysteme. Wörter, Silben, Töne und Beats werden auf »The Bi-Conicals of The Rammellzee« zu elf akustischen Detonationen in Hirn und Hüften. Der 1960 in Queens geborene MC The Rammellzee gehört wohl mithin zu den wichtigsten Bindegliedern zwischen den afro-futuristischen Entwürfen von Funkadelic/Parliament und a...

Life-Like

Das erste Solo-Album eines Faust-Gründungsmitglieds ever wälzt sich in seiner enigmatischen Kraft durch elektroakustische Schluchten, in denen sich der Faust-Keyboarder seit mehr als 30 Jahren heimisch fühlt. Irmlers Soundwälle mäandern dahin, schichten sich permanent neu, kartografieren gleichsam einen Evolutionszyklus, der höchst psychedelisch daherkommt und viel mit Fausts »Rien« zu tun hat oder mit Hafler Trio und Organum. Eine eigentümliche ...

Sun

Proud and clean like a Beam. Pardauz - eine echte Schönwelle hat Herr Jim O'Rourke da ausgelöst. Seit der sonst verkopft, angekrampft, kunstbehaucht in die Klampfe prackende Avantmacker Sonic Youth mit flauschiger Folk-Psychedelia errettet hat, seitdem ausgerechnet ER, der ein Jahrzehnt jedes Riff dekonstruierte als wär's ein Taschenradio im HTL-Kurs, die US-Songwriterschule für gepflegte PostPunk-Melodei (Hüsker Dü, Replacements, Green On Red) w...

Die Offene Gesellschaft

Laut Eigenbeschreibung haben es sich die drei Wiener Elektroniker Nik Hummer, Gammon und Armin Steiner - kurz Thilges 3 - zur Aufgabe gemacht öffentliche oder halböffentliche Plätze in ihre Performances ein zu beziehen. Programmatisch richtig heißt die aktuelle Scheibe demnach »Die Offene Gesellschaft«. Diese Beschreibung trifft nicht auf alle Thilges 3-Schauplätze zu, denn man ging auch in die Justizanstalt Feldkirch und somit in die gesch...

»plays«, »Penetrans«, »A Way To Find The Day«

  • Artist: Ekkehard Ehlers, Institut für Feinmotorik, Mapstation
  • Label: Staubgold
  • skug : 51
Von künstlerischen Konzepten zehrt Ekkehard Ehlers' Musik. Er baut weiters auf Techniken und Ansätze, die den kompletten Musikkanon, gleich ob Sound, Pop oder E-Musik inkludieren. Daher vermengt die nunmehr fünfteilig vorliegende »plays«-Reihe Einiges: Die Robert-Johnson-Platte ist authentisch-prozessual-funky geraten, improvisierte Celloklänge gemahnen vordergründig nicht an Albert Ayler, doch Cornelius Cardew wird tatsächlich mit verfremdeten ...

Kölner Brett

Zwölf Tracks, jeder exakt drei Minuten lang. Klingt verdächtig nach Konzept und tatsächlich hat das Berliner/Düsseldorfer Elektronik-Trio hier gewissermaßen zwölf gleich große Räume vertont. Diese bilden das »Kölner Brett«, ein in zwölf Wohneinheiten aufgeteiltes Gebäude des Kölner Architektenteams b&k+. Die elektronischen Miniaturen sollen die verschiedenen Funktionen der einzelnen Räume repräsentieren. Und da liegt auch schon der Hu...

Staubgold

Katalognummer 20 ist nach 19 Alben eine Werkschau, die nicht jede einzelne Veröffentlichung Revue passieren lässt. Neben einem mpeg-Video des Grönland Orchester ist auf drei von 14 Tracks sogar eine kleine Vorschau versteckt. Ekkehard Ehlers bietet einen Vorgeschmack auf Trilogie-Teil 2: Sein »plays John Cassavetes-Edit« gerät wider Erwarten schwulstigst und Schlammpeitzigers »Köln-Olpe« ist ein sehr tanzbarer wie eine Verquickung von NDW, Krautr...

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