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Pyramiden-Jack

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Jamal Moss aka Hieroglyphic Being über house culture, seine Jugend in Chicago und das problematische Verhältnis zwischen Musik und Politik.

»Punk 45«

article_8177_5026328303000.600x600-75_150.jpg Im informativen Booklet verdeutlicht der britische Musikjournalist Jon Savage (»Englandʼs Dreaming«) wie die sterbende Industriestadt Cleveland Mitte der Siebziger zum Geburtsort der Punkmusik wurde. Trotz deren Niedergang nutzten viele namhafte Bands Cleveland als Tor zum Mittleren Westen, spielten dort Live-Gigs und beeinflussten dadurch lokale Bands nachhaltig. Diese benutzen Punk nicht als enges musikalisches Korsett, ihre Inspirationsquellen...

The Real McCoy

article_7957_djspinna_150.jpg Nach drei Volumes zu »New Orleans Funk« und »Saturday Night Fish Fry - New Orleans Funk And Soul« bringt Soul Jazz Records/Trost nun eine Compilation mit (bis auf eine funky Ausnahme) Soul-Songs heraus, denen aber häufig der R&B-Touch der Stadt im Mississippi-Delta anhaftet. »New Orleans Soul - The Original Sound Of New Orleans Soul, 1966-76« ist, wie zumeist bei Soul-Jazz-Editions, eine ausgewogene Mischung aus weltbekannten Stars und Sänge...

Comunidad Internacional

article_7959_tami_150.jpg VERCKYS (ET L'ORCHESTRE VEVE): »Congolese Funk, Afrobeat & Psychedelic Rumba 1969-1978« (Analog Africa) ist ganz dem kongolesischen Superstar der späten Sechziger und Siebziger gewidmet, ist jedoch nicht ganz jener Stil, den man von ihm gemeinhin erwarten würde, nämlich Rumba, Soukous, Cavacha. Wie der Untertitel ankündigt, wird die Stilpalette gehörig erweitert, die meisten Tracks haben auch nicht die übliche »Überlänge« kongolesischer Songs...

Comunidad internacional - Reggae | Soul-, Funk- & Jazz-Reissues

article_7880_sunra_150.jpg Soul Jazz hat Sugar Minott schon vor einigen Jahren ein eigenes Album für seine Pionierarbeit bei Clemens Dodd gewidmet, betitelt »Sugar Minott at Studio One« (2005). So ist es entschuldbar, dass er auf dem neuesten Release, »Sudio One Dancehall: Sir Coxsone in the Dance - The Foundation Sound« (Soul Jazz/Trost), nur mit einem Song vertreten ist. Denn es war Sugar Minott, der Coxsone Ende der 1970er darauf hinwies, dass man sich bei Channel One v...

Last und Lust der kuratierten Rückschau: »Punk 45«

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Soul Jazz Records lädt mit dem Doppelrelease »Punk 45« zum Nachdenken über das Medium Punk 7" ein.

»Country Soul Sisters Vol. 2«

article_7330_country_soul_sisters_2-23_150.jpg Die Kompiliermeister von Souljazz wissen, dass man am Anfang einer Serie nicht das ganze Pulver verschießen soll, um auch das Interesse an weiteren Ausgaben wach zu halten. Etwa mit Frauenstimmen, die Nashville bis Ende der 1970er dominierten und definitiv ihren Sturschädel hatten. Allen voran natürlich die härteste Businessfrau und wohl beste Songwriterin dieser Zeit, Dolly Parton, aber auch inzwischen beinahe vergessene Stars wie Barbara Mandre...

»Acid: Mysterons Invide The Jackin' Zone ...«

article_7110_va_acid_150.jpg Nach der Compilation »Acid - Can You Jack« (2005) kommt nun sozusagen die Fortsetzung, Chicago- und Acid-House auf Doppel-Vinyl, mit Booklet und vielen Gadgets. Glücklicherweise hat Souljazz dem widerstanden, auch nur einen einzigen Track zu integrieren, der das unsägliche »Aciiid« deklamiert. Es zirpt sich - klar - die TR-303 durch die Nummern, »Mysterons« lässt jene (internen) Verwerfungen erkennen, die zwischen House, Acid und Detroit Techno a...

»Deutsche Elektronische Musik 2«

article_7096_sjr_265_deutsche_elektron_150.jpg Zwischen der »Weissen Alm« und dem schwarzen Loch ist viel Platz. So viel Platz, dass sich ein kruder Naturromantiker wie der Schweizer Sergius Golowin mit seinem Lobgesang auf »Lord Krishna von Goloka« (Der Lois von der Weissen Alm?) neben den Raum-Explorern Eno, Moebius & Roedelius (»Base & Apex«) darauf tummeln kann, ohne dass das halogene Sternenschiff die armen Kühe aufschreckt. »Deutsche Elektronische Musik 2« sieht den Gott des Kra...

Comunidad Internacional I

article_6561_onb01_150.png Paris heißt für mich jedes Mal auch Barbes. Das ist jener Stadtteil unweit vom Zentrum, der stark von nord- und schwarzafrikanischen Zuwanderern geprägt ist. Es ist kein besonders lauschiges Viertel - trotz Markt und guter, einfacher Küche. Und das Freitagsgebet der Hunderten von Moslems aller Herren Länder hier, zum Teil auf offener Straße, ist dem Front National ein Ärger. Weltmusik-Aficionados kommen hierher, um ihren aktuellen ...

Semper et ubique ~ Bossa Nova

article_5576_bn1_150.jpg Es gibt nicht allzu viele globale Musikstile und Rhythmen, die sich in die genetischen Codes der populären westlichen Musikgeschichte eingeschrieben haben. Letztlich sind es wohl nur zwei, drei Dutzend, die, wie auch Reggae oder die kubanische Rumba, weltweit aufgegriffen wurden. Mit der Bossa Nova schrieb sich zu Anfang der sechziger Jahre ein brasilianischer Musikstil so nachhaltig in die Geschichte der populären Musik ein, dass er bis heute im...

»Elektronische Musik Aus Koeln«

article_5157_emak._elektronische_musik_150.jpg Schon die gute alte Tante Jolesch wusste: manchmal ist weniger mehr. Denn so groß die Erwartungen nach der Veröffentlichung des Killertracks »Filmmusik« auf dem Soul Jazz-Sampler »Deutsche Electronische Musik« auch waren und so sehr das E.M.A.K.-eigene Label »Originalton West« mit der Veröffentlichung von Oskar Salas »Resonanzen« punkten kann, so sehr geht hier bei dieser »Synthetic History Of E.M.A.K. 1982-88« einiges eher schief. Mit etwas...

»A Tom Moulton Mix«

article_3849_51k3nk4jmel_150.jpg In den frühen 1970ern war DJ-Arbeit eine harte Knochenarbeit. Die Breaks und Breakbeats mussten mit steinzeitlichen Schallplattenspielern abenteuerlich aneinandergereiht werden (funktionierte das mal nicht, war die Tanzfläche gleich wieder leer) oder wurden (in ebenso mühseliger Schneide- und Klebe-Arbeit) zu Hause mittels Tonbändern manuell zusammengeschnitten. Zwar gab es schon speziell für die Disco produzierte Tracks: Bei Philadelphia Sound g...

Early

article_1109_certain_ratio_150.jpg Zunächst einmal leistet das Label Soul Jazz Records phantastische Arbeit, ganz gleich, ob Sie seine Reissue-Politik gutheißen oder nicht. In diesem Fall präsentiert es den Sound Manchesters, und zwar späten 70er- oder, besser noch, frühen 80er-Post-Punk im United Kingdom. Das dicke Booklet (mit Fotos und Interviews) verweist auf Weggefährten wie Cabaret Voltaire, New Order oder die Happy Mondays. Keine Sorge, auch eine John-Peel-Session is...

In The Beginning There Was Rhythm

article_1077_r-42501-1159399812_150.jpg Wer nachhören will, welche fruchtbaren Verbindungen die zweite Welle des britischen Punk mit Tanzmusiken eingegangen ist, ist mit dieser Compilation vortrefflich bedient. Soul Jazz hat wieder richtige Schmankerln ausgegraben. Seltenes Zeug aus frühen Singles oder Compilations von A Certain Ratio, 23 Skidoo, Gang Of Four, The Human League, The Slits, This Heat, Throbbing Gristle, The Pop Group und Cabaret Voltaire. Bands, die allesamt dokumentiere...

Early

article_972_certain_ratio_150.jpg Nach dem Sampler »In The Beginning There Was Rhythm« war klar, dass da noch mehr nachkommen würde. Wobei die 1978 in Manchester gegründeten A Certain Ratio in mehrfacher Hinsicht eine gute Wahl darstellen. Mit ihrem unterkühlten Funk plus fast schon steif-zurückhaltendem Gesang, der besonders in der Frühphase nicht selten an Factory-Label-Kollege Ian Curtis erinnert, präsentierten sich ACR als sozusagen fetzige Alternative zu Joy Division. Parlia...

In The Beginning There Was Rhythm

article_776_r-42501-1159399812_150.jpg Von 1978 bis 1982 wurde in England (aber auch in den USA) eine äußerst (musikalisch wie politisch) radikale Bastardmusik produziert, über deren Einfluss in den letzten Jahren vor allem im Zusammen- hang mit Jungle/Drum'n'Bass reflektiert wurde. So erwähnten gerade Acts wie Photek oder Square- pusher immer wieder Bands wie A Certain Ratio oder 23 Skidoo als maßgebliche Einflüsse. Auch aus Goldies Metalheadz-Umfeld und den afronautischen Weiten von...

Saturday Night Fish Fry

Sozusagen die zweite Ausgabe randvoll mit Funk und Soul aus New Orleans. Wer sträflicherweise Volume I verpasst hat, kann ruhig hier zuschlagen, die Auswahl ist wieder genauso bestechend: Lee Dorsey, Irma Thomas, Eddie Bo, The Wild Magnolias, The Meters, Dr. John und etliche mehr sind meist mit Aufnahmen aus den 60ern vertreten. Funk und Soul fassen als Überbegriffe eigentlich nur ungenau den Kosmos dieser universellen Tanzmusik, der Dank de...

Paradigm

Tiefes Haus (also sowohl Kellergewölbe wie - im spirituellen Sinn - in sich gehen um dann aus sich heraus zu gehen) wird hier versprochen. Und da bringt der New Yorker Producer Osunlade (war u.a. schon für Patti LaBelle sowie die »Sesamstreet« tätig) als Priester der afrikanischen Ifa-Religion (Yoruba-Abteilung!) ja einiges mit. Veröffentlicht er doch auf seinem Label Yoruba Records schwerst afrikanisch beeinflusste »Deep Spiritual House«-Tracks....

500% Dynamite!

Deep Diggin? rules again! Wobei die Serie eigentlich immer besser wird, weil auch immer mehr in der näheren Vergangenheit herumgestöbert wird. Also nix mit früher war alles besser. Eher the Saga continues. Was bei Dub/Reggae ja eh schon immer bestimmend war. Zudem - wie immer - auch für ganz frisch Gefangte wie für nerdige Autisten gleichermaßen ein Genuss.

Saturday Night Fish Fry

Schon vom ersten Bassdrum-Kick an (Roger And The Gypsies: »Pass The Hatchet«) macht auch der zweite »New Orleans Funk«-Sampler klar, dass hier nicht mit faulen Kartoffeln gehandelt wird. Nach den Reggae-Ausgrabungen der »100% - 400% Dynamite«-Reihe dürfte Soul Jazz damit also wieder mal genau ins Schwarze getroffen haben. Zwar gibt es diesmal vermehrt Tracks, die auch eher beiläufige New Orleans-HörerInnen kennen dürften. Die Anwesenheit von Acts...

Philadelphia Roots

Was war eigentlich vor dem klassischen Sound Of Philadelphia (Harold Melvin, The Three Degrees, The O'Jays, Van McCoy) in den Siebzigern? Klar - Soul! Nur war Philly-Soul nicht so fett im Geschäft wie etwa Motown oder Stax. Dafür konnte in aller (relativer) Ruhe herumexperimentiert und geforscht werden (fixe Studio-Combos wie bei Stax inklusive). Wobei die Aufnahmen (alle zwischen 1965 und 1973 produziert) nicht nur ein facettenreiches Stilgemisc...

400% Dynamite!

Ja, was soll ich groß sagen? An diesen prallvollen Samplern mit Ska, Rocksteady, Reggae, Dub sowie Soul und Funk aus Jamaica dürfte sowieso kein Weg vorbeiführen. Auch diesmal wurde tief in die Schatzkiste gegriffen, wobei besonders Tenor Shaws schon auf dem »200% Dynamite«-Sampler zu findendes »Ring The Alarm« in Doppel-Conference mit Buju Banton und Barrington Levys »Original« des Jungle-Knallers »Under Me Sensi« ausgezeichnete Feldforsch...

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