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»Xen«

  • Artist: Arca
  • Label: Mute
  • skug : 101
article_7935_4dcc3cc2_150.jpg Hinter dem Pseudonym Arca verbirgt sich der Venezolaner Alejandro Ghersi, der spätestens seit seinen Arbeiten für FKA Twigs und Kanye West als Geheimtipp und kommender Shootingstar unter den anspruchsvolleren Dance- und HipHop-Produzenten gilt. Besonders die Produktionen von »EP!« und »LP1« für FKA Twigs lässt das Talent von Arca erahnen, sein Sound ist irgendwie anders als alles, was es vorher gegeben hat - er ist bizarr, exaltiert und psychedel...

»Aurora«

article_7900_0002592501_10_150.jpg In zwei seiner harschesten früheren Tracks, »We Love You Michael Gira« und »Studies For Michael Gira« hat Ben Frost seine musikalische sowie emotionale Widmung an die Swans bereits zum Ausdruck gebracht. Jetzt sind es die Glocken von Thor Harris, mit denen er schon die schönen und schmerzhaften Momente der Swans zum Glühen gebracht hat, die durch die fast unsichtbaren Tiefen von »Aurora« wandeln. Trotz der sehr unterschiedlichen technischen Heran...

»Taiga«

article_7829_e636a052_150.jpg Die Entstehungsgeschichte von »Taiga« steht im Widerspruch zu einem alten MusikerInnenklischee: Für den Songwritingprozess ihres neuen Albums zog sich Zola Jesus aus dem Stadtleben zurück und verbarrikadierte sich stattdessen in einer abgelegenen Hütte im klirrend kalten Nordwesten der USA. Die unberührte Natur besitze gegenüber dem urbanen Dasein nämlich eine besondere, inspirierende Kraft, so die Sängerin und Klangforscherin. Die Zivilisation s...

»American Twilight«

article_7112_crime_cover_150.jpg Don't you know what you mean to me? Pathos und Schnaps Deluxe. Jede Underground-Meile jeder Weltstadt hat ihn, den alten Indianer, der immer die härteste, steilste Geschichte aus dem großen Land des Weilands über hat, als sich vor fünf Jahrzehnten Genosse Rock mit Kompagnon Roll den Schädel wechselseitig einschlug, der schon vor den seligen 1980erndas beste selbst gezogene Gras und ab und zu ein paar Pillen verklopfte und immer die besten Goth-We...

»s/t« EP

  • Artist: Cyclopean
  • Label: Mute, Spoon Records
  • skug : 94
article_6942_cyclopean_ep_coverpacksho_150.jpg Mama, die Zyklopen kommen! Egal, wie nun die beiden Ex-Can darüber denken mögen, die fantastische Debüt-EP von Cyclopean ist die spielerische Verquickung von (aktuellem, today's) Art-of-pop-lab mit den Vorzügen von (yesterday's, gestrigem) Krautrock. Im Vorjahr erschienen die viel gepriesenen »The Lost Tapes« von Can. Hier stellt sich auf eindrucksvolle Weise dar, was die beiden Veteranen, Keyboarder Irmin Schmidt und Schlagzeuger Jaki Liebezeit ...

»WIXIW«

article_6432_liars_150.jpg Eine recht breite Masse der Hörerschaft hält Radiohead seit Ewigkeiten für das Nonplusultra, wenn es um Electronica im Bandformat geht. Weit gefehlt, Internet-Nerds orten den Status Quo, nun auch schon seit Lichtjahren, in wesentlich vertrackteren Gefilden. Und dort halten sich Liars auf. Während sie in der Vergangenheit mit dissonantem Funk-Punk und Avant-Rock/Noise mitunter als unhörbar, ja sogar als sadistisch (Pitchfork) eingestuft worden war...

»Milk Famous«

article_6311_whiterabbits_150.jpg Die neue Platte der White Rabbits sollte man nicht über den Videoclip der ersten Single »Heavy Metal« kennen lernen. Dieses Kunstuni-Bewerbungsfilmchen (welches Kubrick-Zitat hat sich denn da versteckt?) schreit nach Aufmerksamkeit, was in Anbetracht seiner inhaltlichen und künstlerischen Leere auf keine Kuhhaut geht. Schade drum. Der Song an sich ist nicht schlecht und gibt »Milk Famous« gleich zu Beginn einen spannenden Dreh. Dieser setzt sich ...

»Grinderman 2 RMX«

article_6275_grinderman-2-rmx_150.jpg Mit seiner Band Grinderman hat sich Nick Cave eine sexbesessene Rock'n'Roll-Frischzellentherapie verordnet, aber wer kann das dem alten Bock schon verübeln. Nun versammelt er Remixes, Reinterpretationen & Kollaborationen vom zweiten Grinderman-Album, die allerdings durchwegs so-la-la geraten sind. Freilich nicht wirklich übel, wurden ja durchwegs alte Bekannte rangelassen, doch den Songs wird kaum Relevantes angetan/hinzugefügt - am anspreche...

»Yours Truly, Cellophane Nose«

article_6249_bethjeans1_150.jpg Gerade noch die sehr gute CD der Schwedin Big Fox rezensiert, nimmt mich schon die nächste Künstlerin gefangen. Beth Jeans Houghton kommt aus dem englischen Newcastle und klingt mir ihren 21 Lenzen und einer großartigen Stimme erfahrener als so manch Alteingesessener der Popmusik. Kaum eine Facette des Weird Folk, die sie nicht parasitär entleert und ihrer Band, den Hooves of Destiny, zur Pop-Neuverarbeitung hinwirft. Das Ergebnis pendelt zw...

»Ssss«

article_6235_vcmg_ssss_150.jpg Hab ich was versäumt oder gibt es die Schublade »Industrial House« noch gar nicht? Das thermonukleare Weißarsch-Feuerwerk, dass die beiden Alt-Synth-Pop-Eminenzen Vince Clarke von Erasure sowie Yazoo und Martin Gore von Depeche Mode hier abballern, sucht in seinem Techno-Furioso seinesgleichen. Nicht nur, dass es easy die letzte Schaffensdekade beider Beteiligten überschattet, inmitten aller Minimal-Debilisierung hat der hart shuffelnde Danc...

»Anthems«

Nach fast 25 Jahren konnten auch Laibach nicht umhin eine mehr als gelungene musikalische Werkschau ihres Schaffens vorzulegen. Die aus dem Umfeld der Künstlergruppe NSK (Neue Slowenische Kunst) stammende Band war, auf Grund ihres ästhetischen Konzepts, das mit Ideologien und totalitären Symbolen spielt, stets umstritten. Auftrittsverbote waren keine Seltenheit. Ab Mitte der 80er Jahre wenden sie sich verstärkt der Interpretation von bekannt...

»Defixiones, Will and Testament« / »La Serpenta Canta«

Auf den ersten Blick wirkt sie wie Nina Hagen für Fortgeschrittene oder Marilyn Manson für Erwachsene, doch außer dem schrägen Styling sind deren Gemeinsamkeiten rein peripherer Art. Seit den späten 70er- Jahren macht die amerikanische Extrem-Vokalistin mit griechischen Wurzeln von sich reden. Zunächst im Free Jazz-Lager verortet, lässt sich das Schaffen der Galás in kein musikalisches Genre einschlichten. Die Orte, an denen die 15 Tracks a...

»Counterfeit« / »Paper Monsters«

  • Artist: Martin L. Gore / David Gahan
  • Label: Mute
  • skug : 55
Am Beginn: Einstimmen im Orchestergraben, uneindeutiges Brummeln - »In My Time Of Dying« der Auftakt zu einer unvollendeten Synthie-Symphonie im Namen Bob Dylans. Große Namen und große Texte werden in diesem Spiel eingesetzt, das sich doch bald als Unternehmung herausstellt, die Martin L. Gore, geistiger Kopf, graue Eminenz von Depeche Mode auf seinem zweiten Soloalbum sehr ernst nimmt, ohne dabei übertriebene Nachdenklichkeit vorzutä...

Pole

Das Ende des Brütens. Scape-Head Stefan Betkes eigene Urban-Dub-Ästhetik hat ihn, nicht erst seit dem Letztwerk »R« offensichtlich, mit zu eng gewordenen Stilwänden genervt. Leider stürzte ebendiese Platte eher mehr denn weniger in die Prätentionsflut, zelebrierte den dubbenden Beatminimalismus mit Krampfarsch statt als flockige Entschlackung. Nun aber ist alles gut. D-Lands Liebkind des ultraspartanischen Knarzens, Wummerns, Klackerns hat d...

WAT

Sid Vicious wurde unter anderem durch sein Hakenkreuz-T-Shirt bekannt, das Logo von 'Industrial-Records', dem Label von Throbbing Gristle, war der Verbrennungsofen von Auschwitz. Und doch wurden vor allem letztere niemals müde, sich selbst in Interviews als die Baader-Meinhof-Gruppe des Pop zu bezeichnen. Laibach entstammen derselben provokativ-agitatorischen Geisteshaltung. Gegründet in den frühen 80ern im damals noch kommunistischen Jugoslawien...

Wat

Fast zwanzig Jahre sind seit Laibachs großem Album »Opus Dei« vergangen, auf dem gab es Stücke wie das bombastische »F.I.A.T.«; nach 7 Jahren Absenz nun das neue Album »Wat«. Die düstere Grundstimmung ist immer noch da: Synthesizer mit Mollhärte und Texte, die sich mit der Schnittstelle von Musik, Macht und Ideologie auseinandersetzen und noch immer an der Grenze zwischen Wiederbetätigung und Geschichtsaufarbeitung stehen - ein Weg, auf dem...

Plastic Fang

  • Artist: The Jon Spencer Blues Explosion
  • Label: Mute
  • skug : 51
Judah Bauer, der Typ der hier die slicken Licks spielt, meinte mal ohne falsche Bescheidenheit, dass es bei der Blues Explosion lediglich darum ginge, die beste Rock?n?Roll-Band des Planeten zu sein. Leicht durchklingen ließ er noch, dass »Feeling« beim geraden Gebolze im patentierten Live-Overkill etwas auf der Strecke bliebe. Auf den Alben variierten sie ihre Ansätze ja zuletzt bei »Acme« soweit, dass sogar zwei Editionen auf den Markt ka...

18

  • Artist: Moby
  • Label: Mute
Aus irgendeinem Grund habe ich Moby immer mit »Scanner« verwechselt. Dabei ist es ganz einfach: ersterer singt auch, und der andere zeigt Super-8-Filme vom Sommerurlaub. »18« steht hier ganz einfach für die Anzahl der Tracks. Mir gefallen die einfachen, an 80er Elektro erinnernden Songs am besten. Als ob die Buggles Rupert Hine treffen. Simple Lyrics, einfache Melodien über glatten Beats und wuchtigen Analog-Synth-Akkorden. »If I was beautiful, i...

Sex O'Clock

  • Artist: Anita Lane
  • Label: Mute
  • skug : 48
Anita Lane war einmal die Langzeitgefährtin von Nick Cave, und fiel bis dato durch Gastauftritte bei Die Haut und genialische Coverversionen (»These Boots Are Made For Walking«, »Sexual Healing«) auf. Hier kümmert sich der alte Weggefährte Mick-»Ich kümmere mich um alles«-Harvey um die musikalische Leitung und wie sollte es anders sein, er macht es großartig. Er balanciert Lanes Stimme zwischen den Polen Brigitte Bardot und Donna Summer, ve...

No More Shall We Part

  • Artist: Nick Cave
  • Label: Mute
  • skug : 46
Das bis dato lebenslange Warten auf ein schlechtes Werk von Mr. Cave geht weiter. Während andere Songwriter in seinem Alter und nach zwanzigjähriger Karriere in hochnotpeinliche kreative Löcher fallen, meisselt sich Cave unbeirrt den Weg durch seine Obsessionen Rache, Liebe, Hoffnung, Versöhnung und Trost. Es ist schlichtweg grandios, wie er sich um absolut nichts schert, außer seinem von ihm geschaffenen Universum. Und Saint Nick, der Mitt...

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