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»Die uneingeschränkte Freiheit der privaten Initiative«

Der letzte heiße Scheiß in Sachen Post-Post-Punk ist dieses dreiste Lumpenadel-Trio - Thomas Mahmoud (The Oliver Twist Band), Jan Philipp Janzen (Urlaub In Polen) und Christopher Marquez - aus Köln. Die »Ich-Maschine« wird hier mit der Ich-AG kurzgeschlossen, Stern Frank Spilker sorgt für einen Schuss deutscher Romantik der leichteren Sorte, und Unterstützung beim Geschichte Machen holt man sich klarerweise bei Peter Hein. Musikalisch...

Living With Other People

Worum es geht: Tanzen! Es werden diverse punkrotzige Singalong-Traditionen mit fast klassischem Retro-Keyboard bis zum Glamour aufpoliert. Unter dem guten Stern der Gemeinschaftsaktion finden Mitklatschteile und Textwiederholungen ihre Rechtfertigung und warum musste man bisher auf Blockflöten auf der Tanzfläche verzichten? Die Refrain-Parolen graben sich wie Parasiten tief, tief ins Unterbewusstsein, bis es keine Rettung vor einem Ohrwurm nach d...
Reviews | Anna Baltl | 10/2003 mehr lesen

Raus

Wie einem Handbuch für »So bastle ich den perfekten Synthie-Punk-Hit fürs neue Jahrtausend« entnommen, startet diese Platte mit einem analogen Oktav-Bass, der nach wenigen Sekunden von in Sachen Einfachheit und Tightness an die guten alten DAF erinnernden Beats vorangepeitscht wird. Dann monoton sägende Gitarren und Einsatz von Sängerin Zoe Meißner. Ich will nicht Mia. sagen, kann's mir im ersten Moment allerdings nicht verkneifen. Youth Po...

Das ist schön

Auf seltsamen Solo-Pfaden wandelt Richard von der Schulenburg - der milchgesichtige Keyboarder der Sterne. Denn die größte Qualität dieses Tonträgers dürfte darin bestehen zu polarisieren. Das muss man nämlich erst ertragen können, was da aus den Boxen zwitschert. Textlich zwischen Kinderreimen und gnadenloser Naivität, ist man sich bei Schulenburg nie sicher, ob es sich hier um die große Verarsche handelt oder der Typ einfach nur dur...
Reviews | Johannes Luxner | 01/2003 mehr lesen

Wasser Marsch!

Fünf junge Männer aus Hamburg üben sich im Proll-Punk-Sein, besser gesagt - wie könnte es in Hamburg anders sein? - im reflektierenden Proll-Punk-Sein, also mit Anspruch. Dem Presse-Info zu entnehmen, haben die Herren zuvor bei diesen und jenen mehr oder weniger bekannten Bands ihre Erfahrungen gesammelt (Fünf Freunde, Subway Surfers, Huah - um drei zu nennen), bis sie - früher bzw. später - bei Superpunk gelandet sind. Der Opener des Albums (»M...

Finger On The Trigger For The Years To Come

Krieg und Liebe. Hamburg, die dritte Generation. Das dem verkniffenen Deutschen eröffnete Klanguniversum darf jetzt in allen Facetten geplündert und als feinst zugeschliffene Popperlen ausgespielt werden. Muttersprache ist nicht mehr notwendig. Einheit wozu? Außer es ist die Einheit des Wohlklangs, die Einheit des Grooves, die Einheit des Coolen. Stella spricht in zwangloser Songfixiertheit, in Popkulturpatchwork. Vielen Hamburgern freilich...

Wir

Hamburg tanzt in Schmuddelclubs. Ganz Hamburg? Nein, vorwiegend die spexuelle In-Crowd, wo Ökopullover im Housewind wiegen, die DJ-Überdosis mal aus Bier statt Koks besteht und alles nur eine überbewußte Phase jugendlichen Hedonismus ist. Die linkisch studentische Attitude meets alternatives Deutschtum gone PopRocky brachte vor allem L?Age d?Or als Wegbereiterlabel ins Volk. Das war erfolgreich weil?s glaubhaft war, nicht immer gu...

haiku

Haiku ist ein japanisches Versmaß, das sich durch die formale Strenge auszeichnet, exakt 17 Silben für das Verfassen eines dreizeiligen Gedichts vorzuschreiben. Für das französische Quintett Dionysos ist diese Assoziation allerdings mehr als unpassend, scheint ihr formale Strenge doch ebenso einerlei zu sein wie die Einlösung der Bedeutungsschwere, die sie mit Bandnamen und Plattentitel suggerieren. Junge Menschen surfen stattdessen gutgela...

Sorry, I'm Sorry, Sorry

Das Markante an Jonas aus Bad Bentheim in Niedersachsen (das »Lower Saxony« von Stella) ist, wie wenig ihre drastische Unzeitgemäßheit irgendeinem dankbaren Interpretationsschema entspricht: Was sie machen, kommt - nach allen Kriterien von Mode, Innovation, SPEX-Verordnung - schlicht zehn Jahre zu spät, ist die Fortsetzung, besser: Beibehaltung, von US-Indie-Rock der frühen 90er mit exakt denselben Mitteln. Klingt wie Lemonheads (Track 1), ...

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