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»Another Nice Mess Meets Most Soulmates at Faust Studio Deejay Laboratory«

article_8111_djmarcelle_150.jpg Vierter Teil der charmanten Mega-Mix-Musikreise quer durch Stile und Zeiten im Doppel-Vinyl-Format. Scout Nibletts Interpretation von »I got no style, I’m simply roots« (Althea & Donna) wird dabei zum allumfassenden Motto. Waren die Vorgängerplatten zum größten Teil diversen Spielarten aktueller und älterer Bassmusik verpflichtet, spielen D’n’B, Dub, Dancehall und kaputte Techno-Electronica auch hier die Hauptrollen. Wie sich indes schon auf ...

»Spacetrash«

article_7995_villalo_150.jpg »Spacetrash« also. Meine ersten freien Assoziationen dazu lauten »Weltraumschrott«, »Pink Floyd«, »White Trash« und »Space Balls«. Keine Ahnung wieso. Doch vielleicht liege ich damit gar nicht so falsch. In der Tat könnte eine flott gemachte Weltraumdoku über die vielen galaktischen Abfallprodukte, die da über und unter uns so herumschwirren, mit Songs des neuen Albums von villalog unterlegt werden. Auch der Vergleich mit Pink Floyd zielt nicht g...

»500m« / »Flut«

article_7922_100=reviews_irmler_flut_150.jpg Zwei ähnliche Grundkonstellationen, zwei höchst unterschiedliche Alben. Während Faust- und Klangbad-Label-Chef Irmler die elektronische Orgel bedient, stammen die Beats einmal von Guts Drum-Programming und einmal von Liebezeits Improvisationen. In einem Interview mit der »SZ« vor drei Jahren hatte Liebezeit, laut »NME« einer der besten Schlagzeuger der Welt, auf die Frage, wer für ihn der beste Schlagzeuger der Welt sei, als Antwort: die Drum-Mac...

»Holiday«

article_7239_nufa_holiday_albumcover_150.jpg Zart tasten sich die ersten Laute von »Holiday« aus der Stille. Allmählich erst verdichten sie sich dann zu Fragmenten, die, leicht und spielerisch zusammengesetzt, sich während eines Tracks unablässig wandeln und verschieben und exakte Songabgrenzungen kaum zulassen. Nie herrscht eine Melodie zu lange vor, immer entwischt sie, liebäugelt mit Jazz, Post- und Krautrock. Im Weiterhören des Albums entwickelt sich so ein weiträumiges Ganzes, gelassen...

»Fragments«

article_6905_5050_150.jpg Reduktion ist ein zweischneidiges Schwert, im Jazz aber meistens doch sehr effektiv. Und sie kommt in Wellen. Der minimalistische und gelassene Jazz von Saxophonist Ekkehard Rössle und Drummer Manfred Kniel auf »Fragments« erinnert stark an Don Cherrys und Ed Blackwells ebenso verspielte wie coole Kooperation auf »El Corazón« aus dem Jahr 1982. Eine Zeit auch, in der man offenbar noch keine Erklärungstexte ins Booklet drucken musste, die von "Zen...

»Let's Count«

article_6814_5050_150.jpg Ekkehard Rössle and Manfred Kniel did it again. Das minimalistische Spiel mit Saxophon und Schlagwerk nämlich, das bereits am Vorgänger »Fragments« stimmig und verspielt gelungen ist. Auf »Let's Count« geben sich Rössle und Kniel noch zurückhaltender und disziplinierter, was den jazzigen Minimalismus einerseits noch griffiger und überzeugender macht. Man kippt richtig rein in den redundanten Beat der Stücke und die kleinen Themen, die sauber verz...

Jenseits der Grenzen und Klischees

article_6694_marcelle_2_150.jpg DJ Marcelle/Another Nice Mess beharrt des guten Klangs und der Tiefgründigkeit wegen auf Vinyl, kredenzt neben spektakulären DJ-Sets eklektische Internetradiosendungen sowie ihr drittes Album auf Klangbad, dessen Titel wiederum eine Würdigung von Dubschallplatten enthält.

Christy & Emily, fluc

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Ein schlecht besuchtes Konzert, das weitaus mehr verdient hätte ...

Artikel | Lukas Lottersberger | 03/2012 mehr lesen

Christy & Emily - Punk vs. Sophisticated, Folk vs. Jazz, Songwriting vs. Klangflächen = avancierte Kammermusik.

article_6160_christyandemilybandfotone_150.jpg Das Duo aus Brooklyn verspricht eine spannende, in Verzückung versetzende Live-Umsetzung. Etwa am Mi., 22. 2. 2012 in der Wiener Fluc-Wanne.

»Illumination«

article_5934_159_0_150.jpg Im Grunde stellt sich auch hier die Frage, wie man der Freundin erklären soll, dass das Musik sein soll. Und die Antwort lautet natürlich: »Lass doch die Freundin aus dem Spiel! Interessier dich doch erstmal für Popgeschichte! Und urteil doch nicht gleich nach der ersten Nummer!« Genau! Nur weil der 21-minütige Titeltrack als typisch elektroakustischer Sea of Sound vorstellig wird, der weder auf obligatorisch schwebende Synthiesounds noch auf div...

»Spielwiese 2«

article_5415_bill_150.jpg Aus den Initialen von vier Musikern, die erstmals 2010 beim Klangbad Festival gemeinsam auftraten, setzt sich der Bandname zusammen. Der als Sideman von Jah Wobble, David Sylvian, Jeff Beck oder Bill Laswell bekannte Clive Bell (Flöten, Mundorgeln, Ney, Shakuhachi), Hausherr Hans Joachim Irmler (org, keys), Masterdrummer Jaki Liebezeit und To Rococo Rots Ronald Lippok (g, el) erschließen sich im Kollektiv ihr ureigenes Universum, in dem Span...

»s/t«

article_5365_rutman_150.jpg Bob Rutman, 80-jähriger Klangerfinder und Musiker, leitet sein Steel Cello Ensemble seit 1975, bekannt wurde er durch ein von ihm produziertes Instrument, das wahrscheinlich das größte Streichinstrument ist, das jemals hergestellt wurde. Mit seinem Stahlcello war Rutman 1998 Supportact der Amerikatournee der Einstürzenden Neubauten. Für diese im Studio von Faust aufgenommene Produktion hat sich Rutman mit Fausts Hans Joachim Irmler, Mike Hen...

Im Maelstrom: Faust

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Mit dem Doppelalbum »Faust Is Last« haben Faust laute, verstörende, geschichtsmächtige und kontroversielle Musik wie stets veröffentlicht. Bandmitgründer und Klangbad-Chef Hans-Joachim Irmler über vierzig Jahre einer Gruppe, die Krautrock mitinitiierte und Industrial vorwegnahm.

Original in skug #83, 7--9/2010

Bless That Mess

article_7264_marcelle_2_150.jpg »Another Nice Mess«: Der Name ihrer Radioshow sagt es schon. Man weiß nie, was bei DJ Marcelle als nächstes kommt. Die Holländerin surft durch Stile, Zeiten und Richtungen. Auflegen mit der Mission, spannende Musik zu spielen. ...

»4 Wolves Attack«

article_4164_wolves_150.jpg Drei Jahre nach ihrem Debütalbum schieben die Rebecca Harris, Ute-Marie Paul, Hemma Potoschnig und Christina Reisinger eine Platte nach, die praktisch nahtlos an »Nee Niemals Nicht« (Klangbad) anknüpft: Die Truppe mit Roots nach Australien, Serbien, Deutschland und Österreich fabriziert mit tatkräftiger Unterstützung von Klangbad-Mastermind H. J. Irmler einen mehrfach gebrochenen, traumwandlerischen Klangkosmos, der eher an Performance oder Hörsp...

»Tosh Togs«

Leider wird das Faust-eigene Klangbad Label auch durch diese CD seinen Gruselfaktor nicht los. Leider, denn eigentlich mag ich diese Band sehr. Soweit ich mich erinnere, machen Ilse Lau Jazzrock im positiven Sinne (auch das gibt es). Doch das hier ist nur stumpf an Vorbildern ausgerichtete Musik. Warum macht man so eine CD? Der Sound ist eine Aneinanderreihung dessen, was Chicago ca. 1995 ausgemacht hat, mit einer Prise Long Fin Killie, nur...

»Law Speed «

  • Artist: Permanent Fatal Error
  • Label: Klangbad
  • skug : 61
Die vom Gitarristen Olivier Manchion initiierte Aufnahme bietet mehr als andere »reunions«. Woher die Musiker stammen, vermag ich nicht definitiv zu beantworten. Teils widersprüchliche Informationen lassen auf Paris, Italien und anderswo schließen. Musikalisch erinnert anfänglich Einiges an klassischen Post Rock aus Chicago, doch schnell ist Mensch in der Musik gefangen. Wahrhaftig schön, eine Fülle an kleinen Arrangements und offe...

»Derbe Respect, Alder«, »The Bi-Conicals of The Rammellzee«

article_2166_ramm1_150.jpg Zwei Platten für den denkelroten VU-Bereich von Soundanlagen und Denkströmen: Ausweitung der rhyth-zomatischen Kampfzone auf die Sprachsysteme. Wörter, Silben, Töne und Beats werden auf »The Bi-Conicals of The Rammellzee« zu elf akustischen Detonationen in Hirn und Hüften. Der 1960 in Queens geborene MC The Rammellzee gehört wohl mithin zu den wichtigsten Bindegliedern zwischen den afro-futuristischen Entwürfen von Funkadelic/Parliament und a...

Alotus

Staubtrockener Gitarrenrock aus Finnland, produziert von Faust's Hans-Joachim Irmler. Als repetitive Gitarren-Genickbrecher, getragen von tonnenschweren, atavistisch hämmernden Riffs stampfen die ersten beiden Tracks gleich mal mühelos über die 10-Minuten-Schallmauer. Bleierne Einfachheit, Kyuss meets Neu!, hart und direkt. In der Mitte des Albums dann ein kurzes, freundliches Gitarrenintermezzo - »Northern Sky«. Der folgende, psychedelisch dahin...

Faust - Freispiel

Dreißig Jahre ist es mittlerweile her, seit Faust ihre erstes, selbstbetiteltes Album herausgebracht haben. 1975 aufgelöst, fünfzehn Jahre später erneut formiert, erschien erst 1999 der bis dato letzte, »Ravvivando« betitelte Longplayer der deutschen Kultband, dessen Material für »Faust - Freispiel« durch den Remixwolf gedreht wurde - dreißig Jahre Avantgarde und Krautrock meets today's Electronica und alte Heroes wie die Residents o...

Faust - Ravvivando Remix/Maxi Single

Die Vorab-Single als Appetizer zu dem im März erscheinenden Remix-Album »Faust: Freispiel« besticht erst mal optisch durch das hübsch designte Digipack. Zu hören gibt es dann drei Remixe des Stücks »Wir brauchen dich #6«, von denen der erste auch auf dem eingangs erwähntem Album zu finden sein wird, sowie den Original-Track vom 1998 erschienenen Longplayer »Ravvivando«. Verantwortlich für sämtlich Remix-Tätigkeiten zeichnen Dave Ball von Soft Cel...

Ravvivando

Faust beweisen nachdrücklich, dass Krautrock, oder was davon übrig geblieben ist, auch 1999 ziemlich spannend klingen kann und scheren sich einen Dreck um (eigene) Mythenverklärung. Auch wenn zu Beginn die Orgel unseelig-selbstreferenziell daherkommt und von Bass und brutal übersteuerter Gitarre zur Seite gedrängt werden, wird spätestens nach der zweiten Nummer ein Wall of Sound aufgebaut, der die ganzen Gitarren-Noise-Bands vor Neid erblassen la...

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