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Wunderbra!

Kehrtwende, Marsch Marsch! Crippled Dick Hot Wax! hat als Labelstätte schon so manche Mutation durch die Stilsippschaften durchgemacht - bei weitgehend hohem Niveau. Nach Noiserockexzessen und Beatsleaze-Soundtrackseligkeit war man zuletzt beim eklektischen Wiederentdecken europider Jazztravaganza angelangt - eine Mission, die mittlerweile durch eine Reissue-Flut des ursprünglich anvisierten MPS-Katalogs nichtig gemacht wurde. In Folge gibt's Flu...

Between or Beyond the Northern Lights

Crippled, der kleine deutsche Fischer wirft sein Netz über vergangene Nordlichter. Nach zwei Retourladungen aus den schwarzwäldischen MPS-Archiven und den 70er-Fusiongräbern des ehemaligen Ostblocks, jazzt es jetzt aus skandinavischem Gestrüpp anno ?67 -?78. Man spürt, dass beim Kontraspiel von Congas und Saxophon noch das Verruchte zwischen den Lippen klebt. Spektakel und ineinander verschweißtes Teamwork bestimmte noch das klingelnde Süpp...

Champagne, Cocaine & Nicotine Stains

Sackratten an der lasziv versifften Mutterbrust. Boozed Up, The Girls All Look The Same. Missie Lunch ist ja oberflächlich von der Gottmutter des neurotischen Fickgesangs eher zur Sekretärinnentonne im Swingerclub gewandelt. Das mit rasiermesserscharfen Schamlippen klappernde Miauen, Gurren und Kratzen wirkt aber 2002 immer noch so hypnotisch sexuell wie schlagfertig und männerschlachtend feminin. Leider erreichte die Kraftfrauenikone nie wieder ...

Les Chansons des Perverts

Wenn einer einen schlechten Ruf ehrt, dann Crippled Honcho Toner von Bach, der den politisch korrekten Attacken auf seine Rereleases von Sexploitation-Soundtracks und die noch schlimmere Feuilleton-Verachtung , nur aufgesetzt-witzigen Schmuddelkram zu veröffentlichen, eine volle Breitseite Retour setzt. Ein erotomaner Konzeptsampler. 16 sagenhaft groovende Tracks vollgesaugt mit Geschlechtssud, Niederträchtigkeit, Sex, Crime, Speed und Partydekad...

Popshopping 2

Genieß dein Shoppingtrauma! Nachdem es tatsächlich zunehmend Menschen gibt, die die knuddligen, entarteten, untergriffigen Exzesse der Werbung long gone by nochmal durchzelebrieren, folgen unzählige Neuauflagen: Lutscheis. Magic-Würfel. Playstation-Frogger. Crippled bliebt aber verlässlichste Adresse für den Griff ins Volle. Brachte Teil 1 vor allem die Lustigkeiten von deutschen Werbejingles und lang verschollenen Promo-Flexiplatten, biete...

Iron curtain revisited

Nach den Jazz-Originalen aus dem ehemaligen Ostblock jetzt also die Remixe. »Aspects In Jazz« ist der Untertitel der CD. Nun ja, Musik wie ein gut ausgestatteter Mittelklasse-Wagen. Ford statt Mercedes, wenn dieser Vergleich erlaubt ist. Grooviges, Nettes aber auch eher Harmloses dringt hier ans Ohr, natürlich nie wirklich schlecht oder unerträglich. Wie mit besagter Mittelklasse-Karosse lässt es sich auch mit dieser Musik gut leben, doch die Thr...

Between Or Beyond The Iron Curtain

Wieder mal gräbt Crippled in Archiven, diesmal in polnischen und tschechischen. Und belegt, dass die Jazzer aus dem Osten keineswegs Grooveleugner waren und recht partytaugliche funky Arrangements (Wojciech Karolak, Gustav Brom, Big Band Katowice, Zbigniew Namyslowsky) zustandebrachten. Die Jazzrockseuche, die sich auf vorliegenden Aufnahmen vorwiegend per Keyboard äußerst, war in diesen Ländern sicherlich auch akut, doch liegt die Betonung...

Creative Cookery

Fett und sämig. Maitre Balduin zwirbelt ein breites Areal jazzblubbernden Allerleis zu einem zünftigen Sößchen, das man eher bei K7!, Ninja Tune oder Pork oder von Ian Simmonds oder Funki Porcini vermutet hätte. Den Plattenflohmarkt plündern und in gleichgroße Stücke wechselhaft pulsenden Downbeats zu schneiden mag heute nicht das originellste Handwerk sein. Aber Schweizer erfreuen sich ja schon selbst am Volksklischee der Präzision u...

Naz Bar

Sensation Rebirth. Wird bei x zeitpulsenden Rezeptvorschlägen der Mix ein ungares Einflußwirrwarr, kombiniert sich der Multi-Input der Anubian Lights zum quietschvergnügten Vorteil aller beteiligten Stile. Soft Cell im G-Funk-Bett. Commodore SpaceRock-Ekstase. Hindipop von Can geklont. Herp Alpert im Droiden Doo Wop. Fixadepten der L.A.-Loungeszene (und wie auch Seksu Roba und die Raymakers nun Teil des Crippled-Labels), erspielte sich das ...

Seksu Roba

Mondo Dopa get trashed sexy, you like? Scherenschnittcartoons von Mäusen am Mars. Wasserbettensex mit abfärbendem Space Age Vierfarbdruck. Polyestersakkos in the Swing. Crippled Dick, seit jeher wichtige Rettungsmission weggeworfenen muzak classiques, ist vom Schwarzwald gen Berlin gezogen, wird Agentur namens Monitorpop und Verlag dazu. Den ausgesuchten Bad Taste ändert es nicht, kommt der Back with a Bang-Roster nicht nur mit einer phantastisch...

Human Beans

Mit ihrer Pop-Psychedelic »From Beyond Space Valley« nehmen die Earthlings? schon mal Fäden auf, die lose aus zerschlissenem Strickwerk mit vergilbten Swell Maps-Aufnähern heraushängen. Soll heißen, hier wird Entgrenzung, Zerdehnung und Komplettverquirrlung von Kleinformatigem (Pop-Songs) mit den Mitteln methodisch angelegter Exkurse in Regionen, wo Wahnsinn und Chaos als Ordnungsprinzipien angesehen werden, durchgesetzt. Also duckert in »R...

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