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»s/t«

article_8400_ima_150.jpg Laid Back Wüstenblues aus dem weitläufigen Siedlungsgebiet der nomadischen Tuaregs. Jenem wunderschönen Teil der Sahara, von wo viel zu selten Bilder zu uns dringen. Die Umgebung des Hoggar-Gebirges befindet sich im Süden Algeriens mit Ausläufern in den Niger im Süden und im Nordosten nach Libyen. Mythisch aufgeladen werden die bizarren Felslandschaften mit erodierten Vulkanschloten, wovon der Tahat (2908 m) die höchste Erhebung ist. Das Ahaggar ...

»The Miraculous«

  • Artist: Anna von Hausswolff
  • Label: City Slang, Pomperipossa Records
article_8363_low-res-cover-100815_150.jpg Weiblicher Anton Bruckner der Kirchenorgel! Erhaben thronendes Intro »Discovery« auf einer der größten schwedischen Orgeln – über 9000 Pfeifen! Doch stellt sich hier nicht wie im Soul-Genre die Frage, ob weltliche Musik »des Teufels« sei. »Übernatürlich« geht es jedoch sehr wohl zu. Treffender Titel für ihr drittes Album also. Auf »Miraculous« entgeht Anna, die Tochter des schwedischen Experimentalelektronikers/Künstlers Carl Michael Hausswolff, ...

»The Waiting Room«

article_8360_ts_150.jpg Am Cover des aktuellen Albums der Tindersticks »The Waiting Room« (»TWR«) ist wieder mal ein Esel abgebildet. Oder besser gesagt ein sitzender Mann mit einem aufgesetzten Eselskopf, welcher eine seltsam demolierte Schnauze aufweist. Schon die Songsammlung »Donkeys 92–97« trägt den Esel im Namen und grafisch am Cover, »Can Our Love ... « von 2001 ziert das Bild eines echten Esels. Die tiefere Bedeutung des Nutztiers für die Tindersticks ist allerd...

The Beat Goes On ...

article_7867_megajaws_150.jpg Es gibt so ein Vorurteil gegen HipHop, das besagt, aus dieser Ecke würde eh nichts Anständiges mehr kommen. Stimmt leider sehr oft, aber eben nicht immer.

Oh, wie nett!

article_7796_olivia_600_150.jpg Ein Rundgang durch aktuelle Neuerscheinungen im Sektor Pop. Mit CDs von Fink, Grant Nicholas, James Yorkston, Fredda, Stefanie Boltz, Xenia Kriisin, Olivia Louvel, Devonté Hynes

»Instrument«

article_7767_2014torococorot_instrumen_150.jpg Es spricht für To Rococo Rot, dass sie selbst 18 Jahre nach ihrem ersten Album noch völlig neue Wege einzuschlagen bereit sind. Soundästhetisch stößt man hier zwar auf Vertrautes, dennoch öffnet sich mit »Instrument« für die Berliner Band ein neues Kapitel. Die ansonsten rein instrumental musizierenden To Rococo Rot haben für das neue Album nämlich einen Gastvokalisten ins Studio geholt. Und dieser hört auf keinen geringeren Namen als Arto Lindsa...

Anrufung des großen Rezensenten

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Als Opfergänge noch geholfen haben, die Verkaufszahlen hochzuschrauben. Eine durchgeknallte Sammelreview mit CDs von EMA, Wye Oak, Sebastien Teller, Yann Tiersen, The Little Band from Gingerland, Owen Pallett und Sylvan Esso.

»Close To The Glass«

article_7606_the_notwist_-_close_to_th_150.jpg Das in der Presseaussendung geäußerte Versprechen (oder die Drohung?), dass The Notwist »keinerlei Veränderung« wollen, kann nicht ganz ernst gemeint sein. Schon »Signals«, der Eröffnungssong, vereint Glitch, Minimal und sogar entfernte Anklänge an Dubstep in für The Notwist ungewohnt energischer Manier. Das folgende, titelgebende »Close To The Glass« schlägt eine ebenso außergewöhnliche Richtung ein. Wilde Tribal-Drums wecken Erinnerungen an Bri...

»Abandoned City«

article_7573_hauschka_150.jpg So kann man es natürlich auch machen: Erst spielt man sich ein wenig mit dem präparierten Piano, bastelt dazu pompöse Sounds, nimmt den Pomp aber wieder raus und belässt die Soundkulisse, die man nun sphärisch-minimalistisch neu schichtet. Heraus kommt ein episch-keckes Soundgemälde, lauter kleine Minidramen, bei denen man nur die Augen schließen muss, schon huschen irgendwelche postnukleare Seifenopern oder Steampunk-Spaceoperas über die Kopfbüh...

Paperlapop oder Vom Lob des ewig Gleichen

article_7572_kevindrew_400300_150.jpg Alles wie gehabt am Planeten Pop - und das ist gut so. Neuerscheinungen von Kevin Drew, Midlake, Maximo Park, Broken Bells & Wild Beasts

»Rivonia«

article_7167_dear_reader_150.jpg Dear Reader ist die Südafrikanerin Cherilyn MacNeil, die seit einiger Zeit in Berlin lebt. Die Trennung von ihrem Freund Darryl Torr war bereits auf dem Vorgängeralbum »Idealistic Animals« Schnee von Gestern, auch »Rivonia« ist zur Gänze ihrer eigenen Kreativität entsprungen. Ebenso gilt erneut, dass wir es mit einer Art globalisierten Folkpop zu tun haben. Die MusikerInnen stammen aus Amerika, Nordirland, Italien oder Schweden, das Album selbst ...

»Tales of a Grass Widow«

article_7073_tales+of+a+grass+widow+ta_150.png Mystische Elegie ist auch eine Antwort. Eine Dekade ist vergangen, seitdem die exzentrischen Songwriter-Schwestern mit »Maison de mon Reve« nach langsamem Start zu Kult, Klassiker und Meilenstein der Nuller-Jahre mutierten. Das neue Leise, Freak Folk und Indietronica fanden in ihren weltmunter verhaltensgestörten Anti-Songs den stil-animierenden Common Denominator. Björk für die Generation Cyber-Hippie, den Wollmützen-Laptop in der Hand. Heute is...

»Allelujah! Don't Bend! Ascend!«

article_6648_godspeed_150.jpg Weil sie auf früheren Alben »Amerika« als »Dritte-Welt-Land« sowie »kapitalistische Todesmaschine« einstuften, wirft ihnen das einst gar fortschrittliche »SPIN«-Magazin nun dumpfbackengleich ein »cheesy college-green moralizing« und »occupying a cactus« vor. Sei?s drum. Wie mein Hippie-Opa schon seit geraumer Zeit zu sagen pflegt: »Once we were part of the solution, now we are part of the problem.« Während Radiohead seit Dekaden nach dem State o...

»The Scarlet Beast O'Seven Heads«

article_6587_gws_150.jpg Wer die Laufbahn von Get Well Soon alias Konstantin Gropper ein wenig mitverfolgt hat, dem musste von Anfang an klar sein, dass hier zwar der ganz breite Breitwandpop regiert, der so gearteten Exorbitanz aber immer auch das kleine Schäuferl Ironie nachgeschoben wird. Durchaus verständlich, dass die Kritiker dem als Wunderkind gefeierten Gropper 2008 mit dem Erscheinen seines Debüts erlegen waren. Doch seither sind einige Jahre vergangen und Gropp...

»Algiers«

article_6586_calex_150.jpg Calexico waren zwar nie wirklich weg, aber seit dem Erscheinen ihres letzten regulären Studioalbums »Carried To Dust« vor vier Jahren hatte man sie schon ein wenig vergessen gehabt. Die Band aus Tucson hat sich für die neue Platte mit ihrem langjährigen Produzentenfreund Craig Schumacher in einem Studio in New Orleans verschanzt und hängt ihrem an starken Alben ohnehin nicht armen Katalog nun ein weiteres Glanzstück an. Die von manchen wahrgenomm...

»Endless Flowers«

article_6421_croco_150.jpg »Eins, zwei, drei, vier«, akzentfrei zählt die Schlagzeugerin der (schon wieder eine tolle Band) aus San Diego stammenden rockenden LoFi-Indie-Popper Crocodiles den Song »Sunday (Psychic Conversation #9)« ein, und demonstriert damit, dass sogar die deutsche Sprache für Popsongs kein Tabu sein muss - den Volks-Rock'n'Rollern soll sie ja doch nicht überantwortet werden, oder? Nicht nur besagte erste Single des dritten Albums erinnert an legendären ...

»Mr. M«

article_6347_mrm_cover_150.jpg In Zeiten bewegter Gemüter und abnehmender Sparguthaben ist es gut, ein paar sichere Häfen ansteuern zu können. Die Kappe von Mastermind Kurt Wagner wirbt immer noch für Bauutensilien, sein Sprechgesang und der Hang zur Handbremse wird sich auch nicht mehr ändern. Zu alledem hängt über dem elften Album von Lambchop der Tod von Vic Chesnutt, mit dem Wagner nicht nur oft tourte, sondern der auch die Rolle des besten Freundes innehatte. Es ist aber ...

»A Monument«

article_6358_tu-fawning-a-monument_3_150.jpg Auf dem Debüt »Hearts On Hold« (2011) nahm die aus Portland, Oregon stammende Formation Tu Fawning ihre düsteren Songs z. T. getrennt im Studio auf und erarbeitete diese erst im Nachhinein als Band für die Shows. Nachdem man ( zwei Frauen, zwei Männer) ein Jahr auf Tournee war, spielte die Band »A Monument«, ihr zweites Album, als kompakte Truppe ein. Nun gewann ihre Musik zwar an Dynamik und die Synthieanteile nahmen zu, doch auf dem siebeneinha...

»La Grande«

article_6266_gibson_150.jpg Laura Gibson, die Singer/Songwriterin aus Oregon, bringt auf ihrem dritten Album etwas Pepp und vor allem dezente Drums in ihr romantisches Folk- Spiel. Ihre Stimme erinnert mal an die frühe Goldfrapp, dann wieder an Beth Gibbons (Portishead). Die Aufnahme-Ästhetik ist wie gehabt Lo-Fi und mit Field- Recording-Touch. Zumeist spartanisch instrumentiert, erfährt Gibson solide Unterstützung u. a. von den Decemberists. Sind Lauras Erzählungen mi...

»The Something Rain«

article_6170_tindersticks_150.jpg Auf den Tindersticks lastet seit den rund 20 Jahren ihres Bestehens der Fluch des phänomenal guten ersten Albums. Genau genommen sind es die ersten drei Alben, an die sie später nie mehr ganz herankommen sollten. In meiner Vinylsammlung gibt es wenige Platten die so oft am Plattenspieler ihre Runden drehten, die Covers sind auch schon dementsprechend speckig-abgegriffen und vom einen oder anderen Rotweinfleck gezeichnet. Aber ich mag das, wenn ma...

»Last Summer«

article_6147_fri_150.jpg Also versucht mir die Presseaussendung zu erklären, dass Eleanor Friedberger und das geschwisterliche Duo Eleanor und Matthew Friedberger aka Fiery Furnaces zwei Paar Schuhe sind, dass es also einen zwingenden musikalischen Grund für dieses Soloalbum gäbe. Der liest sich so: »Does it sound like a Fiery Furnace record? It sounds like Eleanor Friedberger.« Aber klären wir zunächst die Frage, wie diese feurigen Brutöfen normalerweise klingen. Die Fi...

»Idealistic Animals«

article_5794_dear_150.jpg Aus irgendeinem Grund verwechsle ich Dear Reader ständig mit Tegan and Sara. Vermutlich weil beide einen ähnlichen, von sympathischen Frauenstimmen getragenen Indiefolkpop machen. Und weil es sich in beiden Fällen um Duette im weitesten Sinne handelt. Doch die Geschwister Quin herzen sich noch, Cherilyn MacNeil hingegen hat sich von ihrem südafrikanischen Kompagnon Darryl Torr getrennt und ist nach Berlin gezogen. Wir haben es hier also mit künst...

»Out Of The Light«

article_5785_waters_150.jpg Der Werbetext wirft mir Referenzen und tonnenweise Enthusiasmus entgegen. Hüsker Dü, Nirvana und Van Halen, alles in einer mit Rockenergie berstend gefüllten Senftube. Verantwortlich dafür zeichnet Van Pierszalowksi, der seiner kurzen Karriere als Port O'Brien Ade gesagt hat und jetzt eben Waters heißt. Ja, in Großbuchstaben. Aber allem Enthusiasmus zum Trotz ist »Out Of The Light« ein Gefangener der endlosen Querverweise, die man bei f...

»Fields«

article_5642_junip_photo_gal_945_photo_150.jpg Breitwand-Säuselseelen-Songwriter sind immer ein gefährliches Schwert. Die Kippe zum selbstverliebten Thor, der in der Mainstreamsuppe absäuft ist eine schnelle Stolperstelle. Umso exzellenter, wenn mal eine klassikanisch sanfte Weichbrut und Softie-Baggage das Segel richtig setzt. Das Gothenburg-Trio um Klampfenrehauge José Gonzalez schlägt da noch gelungener in die Kerbe des verständnisvollen Mannes als die schwedischen Landsgenossen Peter, Bjo...

»The Suburbs«

article_5570_arcade_150.jpg Gib Gas, ich will Spaß! Während die ganze Kampf-Girlie-Mischpoche von Lady Gaga bis Britney Spears verzweifelt den Summer of 1985 rekonstruiert, wo alles musikalische scheinbar noch wie ne Jungfrau flutschte, bauen die kanadischen Tragiker ihr Moonboots- Disneyland wesentlich geschickter. Die Songtitel (Suburban War, City with No Children) schreien Urban Unrest der gerade wieder en vogue werdenden Hardcore-Szene. Die Lieder selbst durchforst...

»s/t«

article_6939_panther_150.jpg Die neue Diva aus dem Hause Pop? Einige Vergleiche sehen in Barbara Panther gar schon die neue Grace Jones. Auch der Name Björk fällt oft im selben Atemzug, was nicht zuletzt an Produzentenlegende Matthew Herbert liegt. Zusammen mit ihm hat B. P. ein Album geformt, das Genre-Grenzen überschreitet und Elemente aus Pop und Elektronik zu einer vielfältigen Entdeckungsreise mitnimmt. Das alles gibt auf den ersten Eindruck nicht allzu viel preis, entf...

Hey Harmony

Der Norweger Thomas Hansen aka St. Thomas ist zurück! Mark Nevers (Lambchop, Will Oldham) hat »Hey Harmony« produziert: Sehr gutes Songwriting, das auch noch sorgsam arrangiert wurde und dennoch nie aufdringlich-nett wirkt. Me And Cassity werden das zwar nie verstehen, aber St. Thomas zeigt, dass das möglich ist. Der Mann aus Oslo vermantscht hier akustische und wabbernde Gitarren, Xylophone und diverse Folktraditionen zu Alt. Country. Schräge Bl...

Neon Golden

article_722_neon_golde_150.jpg Gleich vorweg: Am 14. Jänner ist es soweit, da steht das vorliegende Meisterwerk in den Regalen der Plattendealer eures Vertrauens. Mit einem simplen »kaufen und lieben!« könnte diese Besprechung eigentlich beendet werden, aber es muss ja der Form genüge getan werden. Nachdem The Notwist vor kurzen in Wien heftigst abgerockt haben - und auch neue Songs im 12-Gewand präsentiert wurden, ist hier wieder mal alles ganz anders - und der schon auf heav...

Live

Wir kennen das häufig bemühte Bild von Built To Spill als bärtige Hüttenzauberer, die ungerne das Haus verlassen. Welch eine Schande das ist, beweist vorliegende Platte. Trotz aller bekannten Limitationen, des für Rockbands eher verfänglichen Mediums »Livealbum« kratzen Built To Spill mit unerhörter Spielfreude und intakter musikalischer Vision die Kurve. Schade nur, daß die meisten Songs schon auf den Studioalben waren. Neil Youngs »Cortez...

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Tue 14.03.2017 20:00: [~29.4.] frotzler-fragmente | schauspielhaus | vienna

Tue 25.04.2017 20:00: fabian rucker 5 | porgy&bess | vienna

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