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»Prom King«

article_8398_pk_150.jpg Introverted Dancefloor-Label-Kollege Skylar Spence bewegt sich auf »Prom King« recht elegant im Electro-Pop-Genre mit gelegentlichen House-Einsprengseln. Eine frühere Erscheinungsform dieses Musikers unter dem (etwas abseitigen) Nome de Plume Saint Pepsi ließ im Soul & House-Metier aufhorchen. Dieses Album ist Pop-orientierter, hat Stil und gute Songs, die auch rhythmisch gut umgesetzt sind. So kann es durchaus zum Tanzen anregen. Ein eklekti...

»s/t«

article_8397_idf_150.jpg Bevan Smith aus Neu Seeland bastelte unter dem Act-Namen Introverted Dancefloor im Alleingang dieses selbstbetitelte, leicht verschrobene Synthiepop-Album mit fast zärtlich darübergehauchten Lyrics. Sein Label nennt es »leftfield« und schlägt eine Palette von zuordenbaren Genres vor: Electro, Pop-House, Ambient, Techno – und, wohl am treffendsten, Chicago House (man beachte das Cover mit den Disco-Kugeln), wenn es dorthin auch noch ein kleines St...

»June 2009«

article_6464_toro_150.jpg Ich habe ein wenig gebraucht bis mir klar war, dass der Juni 2009 tatsächlich für den CD-Titel steht. Und ebenso habe ich bei den ersten Tracks nicht gleich den Eindruck von retroseligem Psychedelicrock der ersten Stunde (good ol' San Francisco) wegschieben können. Nach dieser Aufwärmphase war dafür ein gewisser Devonté Hynes aka Lightspeed Champion als Bezugspunkt umso präsenter. Tatsächlich nimmt »June 2009« nach zwei, drei Nummern als verspiel...

»Freaking Out«

article_5941_toroy_150.jpg Since I had enjoyed their last album a lot, I was looking forward to hearing this new extra EP. Italo disco from Spain via California, Scandinavia and a little Russia too (just an example). Maybe their resolute easiness, step-back and sustained dance, chill out, move first, think later, get me to join a little more than I usually would or should. It's light, right there, not underlined, subtitled or insisting to sell me something else in the same...

»Rapprocher«

article_5904_songalbumimage-146143-983_150.jpg Erst kürzlich wurde der entzückende, leicht entrückte Elektropop des Fräuleins Annie Clark alias St. Vincent von den Feuilletons der westlichen Welt angehimmelt. Fräulein Elisabeth Harper will unter dem Namen Class Actress offenbar ein durchaus ähnliches Kunststück vollbringen. Ihr Electropop ist zwar ebenfalls kraftvoll und mit einem ansehnlichen Hauch von Retrodisco ausgestattet, allein es fehlt die durchgeknallte Zutat, jenes Quäntchen Kreativ...

»Underneath the Pine«

article_5819_toro_150.jpg Von allen Alben dieses Monats vielleicht eines der schlüssigsten, reifsten und daher dem Spiel von Kindern gleichend. Die Liste der Einflüsse ist so lang und breit, dass man sie gar nicht erst zu verpacken brauchte, sondern zu unserem größten Vergnügen einfach loslegte. Was ist Toro Y Moi? Eine Multiscope-Popband - jeder Song ein eigener Kosmos, vielleicht das, was wir einmal Album genannt haben im Gegensatz zu heutigen CDs. Synths wie in de...

»October Language«

Dronemusik kann so verdammt spießig sein. Und so erinnert die CD dieses amerikanischen Duos auch eher an einen gepflegten Vorgarten mit Zwergen. Der zwölftausendste Gitarren-Feedback-Teppich schmiegt sich an wohliges Computerbrutzeln, die Harmonien sind die gleichen wie eh und je. Alles stark an die Ästhetik des sehr durchwachsenen Kranky-Labels angelehnt, dort aber wahrscheinlich als Demo abgelehnt. Artwork und Musik führen stro...

Curling Pond Woods

article_2199_curling_pond_woods_web_co_150.gif Greg Davis' zweites Studioalbum nach dem viel beachteten Debüt »Arbor« und einem auf Staalplaat in Rahmen der »Mort Aux Vaches«-Serie erschienenen Live-Mitschnitt enttäuscht letztendlich, auch wenn sich am Grundrezept »Laptop Folk« nur wenig geändert hat. Als Fundament dienen wie gewohnt Akustikgitarre und der heimelig im Kaminfeuer knacksende Laptop; neu sind hingegen Gastmusiker und geschickt eingearbeitete Field Recordings, was sich in komplex...

Curling Pond Woods

Greg Davis' zweites Studioalbum nach dem viel beachteten Debüt »Arbor« und einem auf Staalplaat in Rahmen der »Mort Aux Vaches«-Serie erschienenen Live-Mitschnitt enttäuscht letztendlich, auch wenn sich am Grundrezept »Laptop Folk« nur wenig geändert hat. Als Fundament dienen wie gewohnt Akustikgitarre und der heimelig im Kaminfeuer knacksende Laptop; neu sind hingegen Gastmusiker und geschickt eingearbeitete Field Recordings, was sich in komplex...

Low Light Dreams

Signer ist eigentlich Bevan Smith aus Neuseeland, nebenbei auch bei Aspen aktiv und Inhaber von Involve Records, wo auch seine bisherigen Veröffentlichungen erschienen sind. Seine erstes Album auf Carpark Records eröffnet mit sanften Noise-Flächen, die mir Chessie in Erinnerung rufen, führen einen aber auf die falsche Spur. Was folgt, ist mit durchaus ansprechender Programmierung gestalteter, dunkler Schlummer-Dub, eventuell ein wenig zu geradlin...

Arbor

Nach einigen Samplerbeiträgen unter dem Pseudonym Asterisk und einer Seven-Inch auf Grounded Records ist »Arbor« Greg Davis erster Longplayer. »Submersion Tank Part One« eröffnet das Album mit sanften Klangmodulationen, unterlegt durch diffizile Störgeräusche und auf dem folgenden »Coventry« beginnen sich nach einiger Zeit verspielte Beats aus den vielschichtigen, mit Samples von spielenden Kindern versehenen, Soundflächen zu lösen. Nach diesem r...

Marumari - The Remixes

Josh Presseisen, alias Marumari, kann schon auf einige Pop-Electronica-Alben auf Carpark Records zurückblicken, vor einiger Zeit nahmen befreundete Künstler sich seines Materials aus remixtechnischen Gründen an. Das Ergebnis liegt nun in Form dieser CD vor. Welche Stücke konkret verwendet wurden, ist nicht ersichtlich, die Beiträge stammen, um nur einige wenige herauszugreifen, von Casino Vs. Japan, Greg Davis, Lackluster und Robert Lippok (To Ro...

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