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»Hustle! Reggae Disco • Kingston • London • New York«

article_8566_hustle_150.jpg »Hustle! Reggae Disco« wurde von SJR erstmals 2002 veröffentlicht. Die Compilation hatte acht zumeist längere Tracks, allesamt von eher weniger bekannten Reggae-Acts, die – beziehungsweise deren Producer ¬– in den späten Siebzigern auf den Disco-Bandwagon aufsprangen und bewährte Soul/Rap-Hadern noch einmal im Reggae-Beat Dancefloor-kompatibel aufpeppten. Diese Cover-Versionen waren, obwohl damals allesamt wohl keine großen Kassenschlager, derart...

»Studio One Rocksteady Vol. 2 ... The Soul of Young Jamaica«

article_8547_sor_150.jpeg »Studio One Rocksteady Vol. 2 – Rocksteady, Soul and Early Reggae. The Soul of Young Jamaica« Produzenten haben Bands immer irgendwie ihren Stempel aufgedrückt. Eine Binsenweisheit, die insbesondere für Soul und Reggae gilt. Eine Werksschau des Produzenten und Studio-One-Bosses Clement »Coxsone« Dodds wird also stilistisch eine ziemlich runde Sache sein, ganz abgesehen davon, dass sich die Rhythmen aus seinem Studio über die Jahre sozusagen i...

»Electro – Compiled by Joey Negro«

article_8539_ele_150.jpg Aleem mit »Release Yourself«, Key-Matic mit »Breakin’ In Space«, The Russell Brothers mit »The Party Scene«, Hashim mit »Al-Naafiysh (The Soul)« – die Phase dieses raren, essenziellen Sounds aus Beatbox, Keyboards, Rhythmusgitarre, Bass und viel Vocoder-Vocals Mitte der Achtziger dauerte nicht allzu lange und Protagonisten dürften nicht sonder Zahl gewesen sein, denn es tauchen immer wieder die üblichen Verdächtigen auf Compilations auf: Grandmas...

»The Musical Mojo of Dr. John: A Celebration of Mac & His Music«

article_8531_drjohn_150.jpg Dr. John, geboren 1940 als Malcolm John Rebennack Jr. in New Orleans, führt seinen Bühnennamen auf einen afroamerikanischen Voodoo-Priester des frühen 19. Jahrhunderts zurück, der in derselben Stadt praktizierte und schon zu Lebzeiten eine Legende war. Auch Mac J. Rebennack wurde relativ jung zu einer New-Orleans-Legende, mit seinen ersten Alben, insbesondere »Cris-Cris« (1968) und »Remedies« (1970), kreierte er einen speziellen, aus allen gängig...

»New Orleans Funk Vol. 4 – Voodoo Fire in New Orleans 1951–77«

article_8529_nof_150.jpg Die vier bis jetzt erschienenen Compilations von »New Orleans Funk: The Original Sound of Funk« zeigen jeweils eine breite Palette von Stilen aus New Orleans: Second Line, Black Indians, Mardi Gras, Voodoo, Bayou- bzw. Swamp-Rock, Boogie-Woogie, Cuban und R&B in all ihren Formen und Graden der Vermischung – und in der Erscheinungsform des Funk, oder »Fonk«, wie das Dr. John gelegentlich prononcierte. Auch so disparate Einflüsse wie Psychedlic...

»Galo Negro«

article_8512_mangwana_150.jpg Der Sänger Sam Mangwana kam in Kinshasa zur Welt, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo und Geburtsort der Rumba congolaise, jener Musik, die wie keine zweite zu einem panafrikanischen Stil wurde, getragen von lateinamerikanischen Rhythmen, insbesondere kubanischen. Seine Eltern stammten aus Zimbabwe und Angola, die Musik beider Länder beeinflusste ihn, insbesondere aber jene Angolas. Seine »Lingua materna« prägte seine Alben ab den Neunzi...

»Queen Alone«

article_8505_wray_150.jpg Schon die Eröffnungstakte des Openers »It’s Been a Long Time« verraten: Hier sind die Mannschaften von Daptone und Truth & Soul/Big Crown am Werk – mit dem wohltuend warmen, tiefen und von starken Horn-Arrangements geprägten Groove der Band um Leon Michels und Tom Brenneck. Als eine Hälfte von Lady hatte Nicole Wray (im Duett mit Terri Walker) auf dem Truth & Soul-Label reüssiert. Die fragmentarischen, recht glamourösen Anfänge ihrer Karr...

»The Lost Queen Of New Orleans Soul«

article_8504_betty_harris_150.jpg »Betty Harris hatte eines der feinsten Œuvres auf dem Label und kam in den Genuss des einzigen internationalen Hits, den das Label je hatte«, steht knapp und ohne Erwähnung, was denn ihr großer Charterfolg gewesen wäre, in den Linernotes der Doppel-CD »Sehorn’s Soul Farm, 50 New Orleans Soul Classics«, einer Compilation von lokalen Hits des Sansu-Labels von Marshall Sehorn & Allen Toussaint aus dem Jahr 2010. Einzelne Songs aus Harris’ Zeit (...

»Nothing More to Say«

article_8474_fright_150.jpg Wenn ich jetzt sage, dass das jetzt schon mein Lieblingsalbum für 2016 ist, entbehrt das nicht einer gewissen Sentimentalität – denn es hätte auch schon mein Favorit 1986 (als ich begann, Rock Steady zu hören, aber nicht mit der Begeisterung und Sammelleidenschaft, die dann zwanzig Jahre später einsetzte) oder 1967 sein können – vorausgesetzt ich hätte damals schon von der Existenz dieser Musikform gewusst, denn es gibt für mich kaum eine Musik (...

»Night Illusion«

article_8479_teemac_150.jpg Tee Mac Omatshola schrieb – wie im Booklet des vorliegenden Albums gesagt wird – Mitte der Siebziger unter dem Pseudonym Sylvester Levay die großen Hits für Silver Convention wie »Fly Robin Fly« oder »Get Up And Boogie«. Ob das nun genauso stimmt oder nicht: Mit dem Sound dieser Softcore-Disco-Band (welcher Disco-Fan hat nicht trotzdem ein Best-of-Album dieser Band im Regal stehen?) hat das vorliegende Album wenig gemein. Es ist ein außergewöhnli...

»Never Twice«

  • Artist: Nick Waterhouse
  • Label: Groove Attack, Innovative Leisure
article_8480_nevertwice_150.jpg Kritiker-Darling Nick Waterhouse greift auf seinem dritten Album stark auf den Groove der Sixties zurück, insbesondere auf geradlinigen R&B-lastigen Jazz, wie er damals auch vom Modspublikum geliebt wurde. Eine Genealogie von Georgie Fame (der treibende Orgel-Sound) über Van Morrison (die affirmativen Back Harmonies) und Tom Waits (diese Art abgeklärt-rotziger »Bar Jazz«) bis – eben – Nick Waterhouse ließe sich mit einer gewissen Berecht...

»Nigeria Soul Fever. ..«

article_8473_hg11_150.jpg »Nigeria Soul Fever. Afro-Funk, Disco and Boogie. West African Disco Mayhem« Wie immer bei SJR wird auch diesmal schon im Titel angekündigt, was für eine breite Palette an Stilen im Angebot ist: Afro-Funk, Disco und Boogie sind es diesmal. Tatsächlich wird der so definierte Rahmen der Doppel-CD (16 Songs) mit funkig-experimentellem Rock (Colomach), relativ traditionellem Palmwine (Don Bruce And The Angels), Highlife (Jimmy Sherry And The Musi...

»Apache«

  • Artist: Aaron Neville
  • Label: Kobalt Label Services, Tell It Records
article_8469_apache_150.jpg Aaron Nevilles Alben waren ja seit geraumer Zeit lauschig bis lau – einzig sein »Gospel«-Album »I Know I’ve Been Changed« (2010) höre ich immer noch recht gerne. Mit »Apache« ist ihm nun allerdings ein Album gelungen, das seinem legendären Status gerecht wird – was nicht unwesentlich auf die Zusammenarbeit mit Eric Krasno von Soulive (der auch mitkomponierte) und Dave Gutter von den Rustic Overtones zurückzuführen sein dürfte. Das Album beginnt m...

»Boombox 1 – Early Independent HipHop, Electro And Disco Rap 1979-82«

article_8450_boombox_150.jpg »Boombox« kompiliert, wie der Titel besagt, frühen HipHop und Rap zwischen »Rockers Delight« (1979) und »The Message« (1982) von The Sugar Hill Gang, zwei Songs, deren Messages unterschiedlicher nicht sein könnten, und die eine (kurze, aber umso nachhaltigere) Epoche umspannen, die man definitiv als »Old Skool« bezeichnen kann. Es waren knappe drei Jahre, als sich zwei Genres etablierten, die später nicht mehr so eindeutig voneinander abzugrenzen...

»Venezuela 70 – Cosmic Visions of a Latin American Earth...

article_8449_venetuela_150.jpg »Venezuela 70 – Cosmic Visions of a Latin American Earth. Venezuelan Experimental Rock in the 1970s« Diese CD ist stilistisch extrem breit angelegt – und dennoch lassen sich bei den diversen Acts und Songs Gemeinsamkeiten feststellen: Sie sind aus den »70s«. Gleich der Eröffnungs-Song von Vytas Brenner deutet mit seiner esoterisch-indigenen Grundstimmung an, wo die Reise auch hingehen kann: zurück in die Zukunft. Eine modernistische Vorstel...

Comunidad Internacional #14

article_8445_hg0_150.jpg Altbewährte Grooves und Beats im Labor. Da kann auch schon mal was schiefgehen.

Comunidad Internacional #13 – Shades of Africa

article_8441_coxsone_150.jpg Soul Jazz Records veröffentlicht drei Compilations, die den Aufbruchsgeist der britischen Kolonien Jamaica und Nigeria zur Zeit der beginnenden Unabhängigkeit um 1960 wiederspiegeln. Zudem ein verschollenes Meisterwerk.

»Happiness In Every Style«

  • Artist: Nicole Willis & The Soul Investigators
  • Label: Groove Attack, Timmion
article_8436_nicole-willis-album-cover_150.jpg Auch auf ihrem neuen Album »Happiness in Every Style«, dem erst dritten seit 2005, wird Nicole Willis von den finnischen Soul Investigators (und Ehemann Jimi Tenor) begleitet. Und nach wie vor läuft alles wie am Schnürchen: Eine erkleckliche Anzahl potenzieller Hitsongs zwischen Modern Soul und 90s-Brit-Soul à la Talking Loud (Brand New Heavies oder Massive Attack lassen gelegentlich grüßen, wie auf dem dramatischen »Paint Me in a Corner«) werden...

»Singing for the Good Times«

  • Artist: Martha High
  • Label: Blind Faith Rec.
article_8434_mahi_150.jpg Als ich dieses Album erstmals hörte, dachte ich, es sei ein Daptone-Produkt. Was insofern eine gewisse Berechtigung hatte, weil auch die Studioband des italienischen Labels Blind Faith Records einen zeitgemäßen souligen Funk mit Referenzen an die großen Studiobands von annodazumal spielt und die Produktion von Luca Sapio in jeder Hinsicht perfekt ist, egal, ob in R&B, Deep Soul, Funk oder Country-Flavours. Martha Highs Karriere begann mit der...

Comunidad Internacional #12 – Shades of Africa

article_8401_jardins-migrateurs-019-©_150.jpg Reissues aus den 1970s, zeitgenössische Field Recordings und Fusions allüberall.

»Prom King«

article_8398_pk_150.jpg Introverted Dancefloor-Label-Kollege Skylar Spence bewegt sich auf »Prom King« recht elegant im Electro-Pop-Genre mit gelegentlichen House-Einsprengseln. Eine frühere Erscheinungsform dieses Musikers unter dem (etwas abseitigen) Nome de Plume Saint Pepsi ließ im Soul & House-Metier aufhorchen. Dieses Album ist Pop-orientierter, hat Stil und gute Songs, die auch rhythmisch gut umgesetzt sind. So kann es durchaus zum Tanzen anregen. Ein eklekti...

»s/t«

article_8397_idf_150.jpg Bevan Smith aus Neu Seeland bastelte unter dem Act-Namen Introverted Dancefloor im Alleingang dieses selbstbetitelte, leicht verschrobene Synthiepop-Album mit fast zärtlich darübergehauchten Lyrics. Sein Label nennt es »leftfield« und schlägt eine Palette von zuordenbaren Genres vor: Electro, Pop-House, Ambient, Techno – und, wohl am treffendsten, Chicago House (man beachte das Cover mit den Disco-Kugeln), wenn es dorthin auch noch ein kleines St...

»Tales of Mozambique«

article_8392_countossi_150.jpg Rastafari gehört nicht zu den anerkannten Weltreligionen. Ein solcher Status wäre den Vertretern der Glaubensgemeinschaft der Rastas wohl auch nicht recht. Denn damit wären sie Teil des Systems Babylon. Rastafari ist, obwohl eine relativ kleine und junge Religion, ein undurchsichtiges, sektenartiges Dickicht geworden, und es steckt, wie alle anderen Religionen auch, voller Vorurteile, unter anderem gegen Frauen. Seit Bob Marley weiß die Welt von ...

»Changes«

article_8387_bradley_150.jpg »Changes« ist das dritte Album des spätberufenen Soul-Sängers Charles Bradley, dem auch der Nome de guerre »The Screaming Eagle of Soul« zugeschrieben wurde. Gerade aber dieses vokale Markenzeichen des Sängers vermag, wenn als Parforceritt gestaltet, den Soul-Fan auch zu irritieren – insbesondere als Mittel der Live-Dramaturgie. Auf dem neuen Album nimmt er seine vokale Vehemenz nun etwas zurück, was gut kommt. Die Band, eine Entourage aus dem Da...

The Real McCoy

article_8267_soun_starr_150.jpg Funky Sensations: Disco widerspricht der landläufigen Vorstellung von einer Band als kreativem Kollektiv. Viele Tonträger waren eher das Werk von Produzenten und Toningenieuren als das der Bandmitglieder. Ich denke, dass sich darauf viele Vorurteile gegen Disco gründen.

Funky Horns

article_8235_polyversal_150.jpg Soundtracks mal anders, tonangebende Blasinstrumente, coole Funkyness … »Funk Themes«-History und Neues von Jimi Tenor & UMO, Polyversal Souls, Souljazz Orchestra, Bixiga 70 und John Milk.

The Beat Goes On

  • Artist: Beam Up, Beatspoke, Brian May, Kanaku Y El Tigre
  • Label: BBE, Hoanzl, Strut, Tiger's Milk Records
article_8217_kanaku-queme-cover_150.jpg tigersmilkrecords.bandcamp.com...

Comunidad Internacional

article_8143_pat_thomas_150.jpg Hans Grausgrubers akustische Weltreise. Diesmal mit u. a.: Vermeintliche Retro-Musik aus Ghana mit Pat Thomas & Kwashibu Area, Afro-Latin mit Amara Touré und Terakafts Wüstenblues.

Karibik – Zwischen Image und Identität

article_8107_90d2_150.jpeg Ein großformatiger Bildband und eine Doppel-CD von Soul Jazz Records, beide »90° Degrees of Shade« betitelt, porträtieren eine Region, die von Anfang an von schier unendlicher Besitzgier beherrscht wurde. Aber auch von übertriebenen Vorstellungen paradiesischer Idyllen.

»The Original Sound of New Orleans Soul, 1966-76«

article_8029_newor_150.jpg Nach drei Volumes zu »New Orleans Funk« und »Saturday Night Fish Fry - New Orleans Funk And Soul« bringt Soul Jazz Records/Trost nun eine Compilation mit (bis auf eine funky Ausnahme) Soul-Songs heraus, denen aber häufig der R&B-Touch der Stadt im Mississippi-Delta anhaftet. »New Orleans Soul - The Original Sound Of New Orleans Soul, 1966-76« ist, wie zumeist bei Soul-Jazz-Editions, eine ausgewogene Mischung aus weltbekannten Stars und Sänger...

The Real McCoy

article_7957_djspinna_150.jpg Nach drei Volumes zu »New Orleans Funk« und »Saturday Night Fish Fry - New Orleans Funk And Soul« bringt Soul Jazz Records/Trost nun eine Compilation mit (bis auf eine funky Ausnahme) Soul-Songs heraus, denen aber häufig der R&B-Touch der Stadt im Mississippi-Delta anhaftet. »New Orleans Soul - The Original Sound Of New Orleans Soul, 1966-76« ist, wie zumeist bei Soul-Jazz-Editions, eine ausgewogene Mischung aus weltbekannten Stars und Sänge...

Comunidad Internacional

article_7959_tami_150.jpg VERCKYS (ET L'ORCHESTRE VEVE): »Congolese Funk, Afrobeat & Psychedelic Rumba 1969-1978« (Analog Africa) ist ganz dem kongolesischen Superstar der späten Sechziger und Siebziger gewidmet, ist jedoch nicht ganz jener Stil, den man von ihm gemeinhin erwarten würde, nämlich Rumba, Soukous, Cavacha. Wie der Untertitel ankündigt, wird die Stilpalette gehörig erweitert, die meisten Tracks haben auch nicht die übliche »Überlänge« kongolesischer Songs...

»Disco: A Fine Selection Of Independent Disco, Modern Soul And Boogie 1978-82«

article_7943_cs551807-01a-big_150.jpg Disco - viele meiner Generation hat er in den Siebzigern und Achtzigern bestenfalls nicht tangiert. Heute kaufe ich vieles von dem damals Ignorierten nach. Unglaublich gute Musik! Etwa diese Compilation aus der zweiten Hälfte der Disco-Ära, nachdem 1977 der Film »Saturday Night Fever« der Szene den Weg aus dem Underground geebnet hatte. Soulige Vocals, funkige Bässe, groovende Bläser, Synthie- und Streicherwellen, dichte Percussions ... alles zum...

»DJ Spinna Presents The Sound Beyond Stars«

article_7938_0730003126215_150.jpg Den Remixer und Produzent mit einem starken Faible für Soul und Dance Music, werden die meisten zuerst mit HipHop assoziieren. Der Mann aus Brooklyn mit dem bürgerlichen Namen Vincent Williams ist aber auch als House-Produzent durchaus erfolgreich. Die erste umfassende Compilation seiner Deep-House Arbeiten für Leute wie Louie Vega oder Kerri Chandler beinhaltet 18 Tracks. Soulige Vocals werden mit elektronischen Beats unterlegt, wie bei Shaun Es...

Comunidad internacional - Reggae | Soul-, Funk- & Jazz-Reissues

article_7880_sunra_150.jpg Soul Jazz hat Sugar Minott schon vor einigen Jahren ein eigenes Album für seine Pionierarbeit bei Clemens Dodd gewidmet, betitelt »Sugar Minott at Studio One« (2005). So ist es entschuldbar, dass er auf dem neuesten Release, »Sudio One Dancehall: Sir Coxsone in the Dance - The Foundation Sound« (Soul Jazz/Trost), nur mit einem Song vertreten ist. Denn es war Sugar Minott, der Coxsone Ende der 1970er darauf hinwies, dass man sich bei Channel One v...

Comunidad internacional - Latin & Afrika

  • Artist: Atlas Austrian Express, Fofoulah, King Ayisoba, Orlando Julius & The Heliocentrics, Peru Bravo, Ricardo Lemvo
  • Label: 121 Records Austria, Cumbancha, Glitterbeat, Hoanzl, Makkun Records, Strut
  • skug : 100
article_7876_atlas_austria_express_150.jpg Wenn man heute einen Musiker mit dem Afro-Latin-Stil verbindet, dann ist das RICARDO LEMVO. Nach einigen Jahren Pause - das letzte Studioalbum ist sieben Jahre her - ist nun »La Rumba SoYo« (Cumbancha/ Hoanzl) erschienen. Es ist im Wesentlichen ein perfekter Mix aus diversen Latin-Stilen, kongolesischer Rumba und starken angolanischen Einflüssen - von der Perfektion der Performance her sein stärkstes Album bis jetzt. Die Übergänge zwischen Afrika...

The Beat Goes On ...

article_7867_megajaws_150.jpg Es gibt so ein Vorurteil gegen HipHop, das besagt, aus dieser Ecke würde eh nichts Anständiges mehr kommen. Stimmt leider sehr oft, aber eben nicht immer.

The Real McCoy

article_7152_djbc_150.jpg THE HI-FLY ORCHESTRA ist eine der besten deutschen Bands im Bereich Jazz, Funk, Soul & Latin. »Get Ready« (Agogo/Hoanzl), ihr drittes Album, wurde wieder ganz konventionell eingespielt: alle Instrumente (E-Piano, Kontrabass, Drums, Percussion, diverse Blasinstrumente) sind akustische. Die eine Hälfte der zwölf Songs sind Instrumentals, die anderen stammen von routinierten Gastsängern bzw. -sängerinnen wie der brasilianischen Chanteuse Paula M...

The Real McCoy - Music in Black and White

article_6823_sb_150.jpg Zuerst zwei Empfehlungen aus dem reichhaltigen Angebot von Ace Records, beide im Crossover zum gepflegten weißen Popmarkt: »Rolling with the Punches. The ALLEN TOUSSAINT Songbook« kompiliert (etwa fifty-fifty) schwarze und weiße Interpreten der Songs von Musiker- und Produzentenlegende Allen Toussaint - zwei Dutzend Klassiker: z. B. Boz Scaggs mit »Hercules«, Z.Z. Hill mit »Whoever's Thrilling You (Is Killing Me)«, Maria Muldaur mit »Brickyard Bl...

Comunidad Internacional

article_6819_fanga_150.jpg Die musikalische Weltreise beginnt mit einer Rumba congolaise. Nach einem Zwischenstopp bei frankophiler Gnawa-Musik aus Marokko landen wir im rockenden Nigeria. Analog Afrika beweist wieder einmal die Grenzenlosigkeit der Musik und schlussendlich entführt uns Harri Stojka nach Indien.

Comunidad Internacional II

article_6565_bunnym_150.jpg Bunny Marrett, Dan Ratchet, Bucky Leo & Black Egypt! Bristol Archive Records (Broken Silence) machen weiter Verschollenes aus Bristols Reggae-Szene der Siebziger und Achtziger zugänglich, dieses Mal zwei Alben, von denen eines 1986 erschienen ist, das andere in eben jenem Jahr hätte erscheinen sollen:

Comunidad Internacional I

article_6561_onb01_150.png Paris heißt für mich jedes Mal auch Barbes. Das ist jener Stadtteil unweit vom Zentrum, der stark von nord- und schwarzafrikanischen Zuwanderern geprägt ist. Es ist kein besonders lauschiges Viertel - trotz Markt und guter, einfacher Küche. Und das Freitagsgebet der Hunderten von Moslems aller Herren Länder hier, zum Teil auf offener Straße, ist dem Front National ein Ärger. Weltmusik-Aficionados kommen hierher, um ihren aktuellen ...

Comunidad Internacional

article_5980_the_lijadu_sisters_150.jpg Joni Haastrup, Monomono, The Lijadu Sisters, Fania All Stars, uvm...

The Real McCoy

  • Artist: Barry White, Detroit Emeralds, Dramatics, Etta James, Eve Barnum, Jean Wells, John Legend & The Roots, Johnny Taylor, Lady Gwendolyn, Latimore, Ledisi, Little Milton, Lorez Alexandria, Mayer Hawtho, Rufus Thomas, Shirley Brown, Stereo MC's, The Staple Singers, Uptown Empire
  • Label: BBE, Hoanzl, Soul Jazz Records, Sunshine, Superfly, Universal, Verve
  • skug : 89
article_5985_led1_150.jpg Soul-Divas, Chicago Soul, Stax Remasters ...

Cheikh Lô im Porgy & Bess, 25.10.2011

article_5872_cheikh_lo_150.jpg Es war zweifellos ein erfreuliches Konzert im Porgy & Bess am Dienstag vor dem Nationalfeiertag - das Publikum war begeistert, zu Recht. Cheikh Lô aus dem Senegal und Band spielten ein Konzert, das stimmungsmäßig keine Wünsche offen ließ. Stärker denn je orientiert er sich heute am typischen Stil der Jahre nach Erreichen der Unabhängigkeit 1960; ein Stil, der seit etwa Mitte der neunziger Jahre ein ähnliches Revival wie der kubanisc...

Comunidad Internacional

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feat. »Raw Sound of Burkina Faso«, »Luso Noir«, Wendo Kolosoy, Mamady Keita, Fatoumata Diawara ??

Foto: Wendo Kolosoy © unknown

Semper et ubique ~ Bossa Nova

article_5576_bn1_150.jpg Es gibt nicht allzu viele globale Musikstile und Rhythmen, die sich in die genetischen Codes der populären westlichen Musikgeschichte eingeschrieben haben. Letztlich sind es wohl nur zwei, drei Dutzend, die, wie auch Reggae oder die kubanische Rumba, weltweit aufgegriffen wurden. Mit der Bossa Nova schrieb sich zu Anfang der sechziger Jahre ein brasilianischer Musikstil so nachhaltig in die Geschichte der populären Musik ein, dass er bis heute im...

Comunidad Internacional - Afrobeat, Ethio Jazz and more

article_5493_kuti_150.jpg »The Rough Guide to Afrobeat Revival« - als Doppel-CD im Package mit dem neuen Album von KOKOLO »More Consideration« (Lotus) - präsentiert eine breite Spanne von Interpretationen des Afrobeat, dessen Ahnherr der 1997 verstorbene Nigerianer Fela Kuti war. Neben zwei von seinen Söhnen, Femi und Seun, von denen Ersterer das Erbe des ?ber-Vaters eifersüchtig für sich beansprucht, haben sich inzwischen Dutzende von Bands und Acts etabliert, die mei...

»Tribal«

article_5492_drjohn_150.jpg Dr. John And the Lower 911 Von den Eröffnungs-Licks dieses neuen Albums auf »Feel Good Music« weg ist klar: Dr. John is back! Das rollende Piano, die nuschelnde Stimme, das sparsam und effektiv akzentuierte, jazzige Zusammenspiel von Bass und Drums - wir sind in New Orleans, wir hören den klassischen R&B dieser Stadt, den Fonk (mit »o«), wie der Dr. sagt, den man offenbar trotz der vielen Jahre, die er auf dem Buckel hat, noch immer recht urs...

The Real McCoy

article_5453_sweet_150.jpg Dan Penn mag dem Rock-&-Pop-Publikum einigermaßen vertraut sein, immerhin hat er für die Box Tops »The Letter« produziert, ein Lied, das Alex Chilton, damals noch ein Teen, 1966 an die Spitze der Charts sang. Die Box Tops waren eine so genannte Blue-Eyed Soulband, und Penn mochte Rockmusik eigentlich nie. Für die Box Tops schrieb Penn auch den Hit »Cry Like A Baby« zusammen mit Spooner Oldham. Und der befindet sich auf vorliegender Compi...

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Fri 10.03.2017 : [~2.4.] valeska gert – gesicht - körper - bewegung | filmarchiv austria kino kultur haus | wien

Tue 14.03.2017 20:00: [~29.4.] frotzler-fragmente | schauspielhaus | vienna

Mon 27.03.2017 20:30: monday improvisers session! hosted by thomas berghammer, special guest: isolde werner | celeste | vienna

Tue 28.03.2017 20:30: omerzell / siewert / könig | porgy&bess | vienna

Fri 31.03.2017 22:00: the godfathers | chelsea | vienna


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