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»Black Messiah«

article_8083_428125ddbed60b30407e244a5_150.jpg Es ist selten, dass zu einem Album ein solcher Konsens der Kritik besteht. Noch seltener, dass der Konsens berechtigt ist und nicht nur den Zeitgeist oder den Enthusiasmus der Neuerfindung eines Genres zur Ursache hat. So ein Fall ist »Black Messiah«. Das Album ist weder völlig neu noch eine Wiederholung D’Angelos vergangener Inspirationen, sondern wird als zeitloses Statement seinen Platz im Fundament des Soul finden. Schließlich kommt es von de...

»Harte Männer weinen«: Sudden Infant

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Für »Wölfli's Nightmare« hat Joke Lanz das Solo-Experiment Sudden Infant in ein Trio umgewandelt. skug im Gespräch mit dem in Berlin lebenden Schweizer Musiker, der seine Mischung aus Noise, Industrial und Musique Concrète so aussagekräftig wie nie zuvor klingen lässt.

Original in skug #99, 7-9/2014

»DNMF«

  • Artist: Dead Neanderthals, Machinefabriek
  • Label: Moving Furniture Records
article_7940_news-dead-neanderthals-an_150.jpg »DNMF« öffnet sich wie ein Film Noir, der mit seinen körnigen Grautönen und dunklen Rätseln den Zuschauer fesselt. Das fast zwanzigminütige »The Thing on the Doorstep« bewegt sich sehr langsam und geschickt. Statischer Noise und monotones Schlagzeug werden von einem unheimlichen Saxophon begleitet, das mit seinem sirenenähnlichen Klang die bevorstehende Gefahr ankündigt. Fast bis zum Ende wird die Neugier, was hinter der Tür stehen mag, nicht bef...

»Bestial Burden«

article_7939_sbr117-pharmakon-1440_102_150.jpg Seit »Abandon« (2013) kennen wir Pharmakon als musikalisches Ventil der New Yorkerin Margaret Chardiet. Damit erforscht sie die Abgründe ihrer Existenz, um durch deren Offenbarung innere Integrität zu erreichen. Nach »Abandon« hatte sich Chardiet einer Operation unterziehen müssen und in der Folge eines ihrer inneren Organe verloren. Das aktuelle Album ist das Ergebnis des Zustandes, in dem der Körper sich vom Geist trennt. Oder, wie der wütendst...

»Aurora«

article_7900_0002592501_10_150.jpg In zwei seiner harschesten früheren Tracks, »We Love You Michael Gira« und »Studies For Michael Gira« hat Ben Frost seine musikalische sowie emotionale Widmung an die Swans bereits zum Ausdruck gebracht. Jetzt sind es die Glocken von Thor Harris, mit denen er schon die schönen und schmerzhaften Momente der Swans zum Glühen gebracht hat, die durch die fast unsichtbaren Tiefen von »Aurora« wandeln. Trotz der sehr unterschiedlichen technischen Heran...

Gescheiterte Trauer um die Vergangenheit: »Ghosts of My Life«

article_7872_fisheronline_150.jpg »Ghosts of My Life« des englischen Kulturtheoretikers und Musikjournalisten Mark Fisher ist eines der meistdisku-tierten Bücher zurzeit. Seda Nigbolu hat es mit Ballard, Derridas »Hauntology« und Toffler quergelesen. Was ist heutzutage musikalisch innovativ, wenn Kraftwerk immer noch futuristisch klingen? Retro, Zukunftsschock, Geister-stimmen, digitale Depression, ent-erotisierte Kultur: Erwähnungen gegen das Dazugehören-sollen. Bild: Crack Mag...

»Decline And Fall«

article_7924_05355ca2_150.png Nach »Hymns« (2001) hatte Justin Broadrick das Ende von Godflesh angekündigt und mit seinem Ambient-/Shoegaze-beeinflussten Solo-Projekt Jesu weitergemacht. An die Stelle des aggressiven Ausdrucks seiner Band trat nun verbindliche Emotionalität. Auch wenn Godflesh seit 2009 wieder zu einigen Auftritten zusammengefunden hat, sind sie erst jetzt, nach 13-jähriger Stille, mit einer neuen Aufnahme zurück. Wie die Live-Konzerte zeigt auch die EP, dass...

»Lights On Water«

article_7809_a2134281199_2_150.jpg Die früheren Aufnahmen von Sum of R mit Christoph Hess, Reto Mäder und Roger Ziegler waren eher auf abstrakte und elektronische Klangelemente fokussiert. Auf der Bühne herrschte eine krachige, doomige Zeremonie, die bei aller kühlen Distanz immer rauer und reifer wurde. Mit der letzten EP »Ride Out The Waves« (2012) ließ sich allerdings schon erahnen, dass Sum of R in eine erdigere, gitarrenlastige Richtung gehen würden. »Lights On Water« ist die...

Nach Gehör entscheiden: Pure

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Mit Projekten wie Pure, Heart Chamber Orchestra, PRSZR oder Bolder erweitert Peter Votava aka Pure seit 1991 seine komplexe Klangwelt, die die brachiale Sprache der industriellen Pioniere ins digitale Zeitalter transferiert. skug im Gespräch mit dem in Berlin lebenden Wiener Musiker.

Foto: Laura Beloff

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