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Verschmutzte Sounds, verstolperte Beats: Glenn Astro

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Derzeit ist eine Reihe junger Produzenten dabei, House aus der selbstgewählten Sackgasse zu manövrieren und es gegenüber anderen Genres wie HipHop, Jazz oder Broken Beats wieder zu öffnen. skug traf Glenn Astro zum Gespräch über sein Debütalbum »Throwback«.

»Folk«

article_8126_record-132-19533ff067e4e6_150.jpg Nick Höppner war bereits in verschiedenen Bereichen der Berliner Clubszene aktiv und ist im Laufe der Jahre auch in diverse Rollen geschlüpft. Von 2005 bis 2012 war er A&R und Manager des Labels Ostgut Ton, auf dem nun sein Albumdebüt »Folk« erscheint, und das zum berühmt-berüchtigten Doppelclub Berghain/Panorama Bar gehört. Auch als Resident-DJ ist Höppner am Wriezener Bahnhof regelmäßig anzutreffen, bekannt für seine ausufernden und wohlkun...

»Projections«

article_8104_romare-projections_150.jpg Archie Fairhurst alias Romare ist einer dieser fanatischen »Jäger und Sampler«, stets auf der Suche nach den seltenen Exemplaren, den skurrilen Sounds, den obskuren Songs und auch dem profanen Lärm des Alltags. Klatschen, Pfeifen, Stampfen; Nina Simone, James Brown, Lyn Collins. Alles, was klingt, kann von ihm aufgenommen, musikalisch verstoffwechselt und anschließend zu neuer Musik verbunden werden. Sein ideologischer Überbau, wenn man denn so m...

»Heliocentric«

  • Artist: Roman Rauch
  • Label: Klamauk
  • skug : 102
article_8105_5d745c4e-18ad-401b-85d2-c_150.jpg Man kann sie förmlich riechen: Die süßlichen Rauchschwaden nämlich, die einen umhüllen, wenn das erste Klaviersample durch die Boxen wummert und sich mit den Beats verbindet. In »Vibe Tribes« kommt der Groove noch leichtfüßig und smooth auf 90 BPM, aber schon mit »U Don’t Smoke What I Smoke« gewinnt Roman Rauch an Fahrt, bis es qualmt. Der Wiener, der bereits einige tolle Singles auf so einschlägigen Labels wie Philpot oder Tenderpark unterbringe...

»Total Sellout«

  • Artist: Cuthead
  • Label: Clone, Uncanny Valley
  • skug : 101
article_7975_artworks-000089646091-mvx_150.jpg Die Verbindung von Sampling und Zitat war bereits in den 1990er Jahren Gegenstand poptheoretischer Überlegungen. Das Sampling im HipHop sprenge nämlich, wie Andreas Rauscher in einer frühen Ausgabe von »testcard« meinte, den klassischen Zitatbegriff: Dass gesampelt wird, ist in den allermeisten Fällen ja deutlich hörbar, weil es rauscht, knistert oder entsprechend schwingt - nur was verwendet wird, bleibt oft obskur. Eine Meldung aus der Tagessch...

»Joined Ends«

article_7964_5021392953199_150.jpg An Oliver Thomas Johnson alias Dorian Concept, dem gebürtigen Wiener mit Faible für angestaubte Synthesizer, lässt sich gut studieren, welchen Einfluss und welche Finesse die Generation der »Bedroom Producer« mittlerweile erlangt hat. Vorwiegend autodidaktisch hat er sich seit den frühen Tagen der Social Networks eine bemerkenswerte Geschicklichkeit im Umgang mit den Maschinen erarbeitet. Das beweist das nun vorliegende Album »Joined Ends« auf Ni...

»Rivers of the Red Planet«

article_7942_max-graef_150.jpg Max Graef, ein junger Produzent aus Berlin Prenzlauer Berg mit Vorliebe für HipHop und House und einem Jazzmusiker zum Vater, hat in den letzten Jahren mit seinem 12?-Label »Box Aus Holz« für einigen Wirbel in der Szene gesorgt. Auf seinem ersten Langspieler »Rivers Of The Red Planet« gelingt ihm nun der erste große Wurf, der über die Grenzen des DJ-Markts hinausreicht. Sozialisiert an Sampler und Gitarre wird für Max Graef der Groove zum zentral...

»Somewhere Else It's Going To Be Good«

  • Artist: Kim Brown
  • Label: Just Another Beat
  • skug : 97
article_7561_kim_brown_150.jpg Die Müncher Rapper von Blumentopf waren vor ein paar Jahren der Meinung, dass auch die leisen Töne für die hübschesten Melodien verantwortlich sein können. Für das Albumdebüt der beiden Berliner Julian Brown und Ji-Hun Kim, die im Duo Kim Brown ergeben, könnte dieser Spruch kaum passender sein. Zehn charmante, unaufgeregte Housetracks ist ihr Album, betitelt mit der eskapistischen Verheißung »Somewhere Else It's Going To Be Good«, gerade mal lang...

»Threads«

  • Artist: Om Unit
  • Label: Civil Music, Rush Hour
article_7389_om_unit_150.jpg Kaum zu glauben, was im Pressetext steht: »Threads« ist Om Units Debütalbum. Das ist deswegen schwer zu fassen, weil wir den guten Jim Coles doch schon fast anderthalb Jahrzehnte kennen. Zwar nicht unbedingt unter seinem jetzigen Pseudonym Om Unit, aber unter seinem Alias 2tall aus älteren Tagen, als es in Großbritannien an Jungle, Drum'n'Bass und Garage kein Vorbeikommen gab. Den Schwung aus dieser Zeit hat Om Unit mitgenommen und er wirft mit i...

»MrB«

  • Artist: Mr. Backside
  • Label: Amajin
article_7322_mrb_150.jpg Amajin Records ist ein junges Label aus Siegen, in der Nähe von Köln, das in diesem Jahr schon fast ein Dutzend Releases im Graubereich von Downbeat, HipHop und Bass geschwängerter Electronica vom Stapel gelassen hat. Nach den bisherigen Highlights - dem verspielten, aber dennoch überaus groovigen Debüt von Howie Wonder und dem schmunzelnd verquietschten Album des jungen Iren Harmful Logic - war nun Mr. Backside aus Siegen selbst an der Reihe, ei...

»Choice Item«

  • Artist: Drei Farben House
  • Label: Intergroove, Tenderpark
article_7321_dreifarbenhouse_150.jpg Acht »choice items« haben es auf die neue Doppel-LP von Michael Siegle alias Drei Farben House geschafft. Der Berliner DJ und Produzent macht sich schon seit einigen Jahren mit seinem Label Tenderpark und der darauf entwickelten Spielart von Deep House verdient, die perfekte Anschlussfähigkeit an den Philly Sound der 1970er Jahre bietet und entsprechend leichtfüßig, funky und soulful daherkommt. Schon die Eröffnung »>From Philadelphia with Lov...

Wurzeln schlagen, Windmühlen bekämpfen

  • Artist: Christian Ogrinz
  • skug : 93
  • Texttyp: Interview
article_6912_ogrinz1_150.jpg Ihr gemeinsames Hörspiel »Küsse, Bisse« wurde 2011 mit dem ARD-Hörspielpreis der freien Hörspielszene »Premiere im Netz« ausgezeichnet. Christian Ogrinz und Anja Herrenbrück haben für den WDR den Nachfolger »Frontfoto« produziert und Ogrinz veröffentlicht aktuell als Wasserstoff »Lumen« (Metrofon und Subbass).

»Mala in Cuba«

  • Artist: Mala
  • Label: Brownswood, Pias
  • skug : 92
article_6498_mala_150.jpg Vielleicht gelingt dem alten Basshelden Mala mit seiner neuen Platte ja das Kunststück, das sich viele Hörer und Beobachter der Szene schon seit einiger Zeit herbeisehnen: dass nicht immer alles so gleich klingt im großen Wunderzirkus Dubstep. Dass nicht immer alles mit den gleichen Produktionsmitteln, den gleichen Ideen, den gleichen vorhersehbaren Strukturen produziert wird. Auf gut Deutsch ein frischer Wind halt, der da wehen soll. Mala w...

»Watergate 11«

article_6499_watergate_150.jpg Ganz klassisch mit einer Radiocollage eröffnet der Kroate Solomun seinen Beitrag für die Compilationreihe des Berliner Watergate-Labels. Ein kurzer Fetzen Musik, dann Rauschen, wieder ein wenig Gejauchze, indifferentes Gelärme, bis nach abermaligem Hin und Her der Sender richtig eingestellt ist. Es kann losgehen. Die musikalischen Fetzen waren so kurz, dass wir eigentlich schon vergessen haben, was wir da hörten, und doch klingt es angenehm im in...

»Ghettos & Gardens«

  • Artist: Justin Martin
  • Label: Dirtybird
  • skug : 91
article_6382_jmgg_150.jpg Seit nun mehr sieben Jahren schon vergnügt und verausgabt sich Justin Martin auf Claude VonStrokes Label Dirtybird. Seinem Output nach zu urteilen, muss er sich dort äußerst wohl fühlen. Das Label übrigens prägte wie kaum ein anderes die Bass liebende Version von House, in der das Schwere und das Mächtige ehrfürchtig heraufbeschworen werden. Dirtybird etablierte einen charakteristischen Bass driven Warehouse-Sound, wenn man das mal so sagen ...

»Galaxy Garden«

article_6379_lonegalaxy_150.jpg 1972 fragte Roland Barthes in der »Körnung der Stimme«: »Sind wir zum Adjektiv verurteilt?« Er meinte die Musik und schlug zur Verdeutlichung als kleines Gesellschaftsspiel vor, einmal von eben dieser zu sprechen, ohne ein einziges Adjektiv zu benützen. Nun ja, wahrlich keine einfache Angelegenheit, erst recht für eine Albumbesprechung, aber wir wollen es trotzdem mit der neuen Scheibe von Lone einmal probieren. Los geht's: Herausgekommen auf R&a...

»The Haunted House of House«

  • Artist: Session Victim
  • Label: Above Board, Delusions of Grandeur
  • skug : 91
article_6378_sessionvictim_150.jpg Man wird nicht umhin kommen zu fragen: Was, bitteschön, soll man dieser Scheibe bloß anderes attestieren als Erhabenheit? Denn Hauke Freer und Matthias Reiling, als Duo ganz offenkundige Opfer ihrer eigenen Sessions, hauen da ohne große Aufregung ein Album ?raus, das das große Paradox von House praktisch en passant zu überwinden scheint - und sich trotzdem nicht nach einem Kompromiss anhört. Soul freilich, aber bitte nicht so knats...

»Exit Space EP«

  • Artist: Simon/off
  • Label: Haunted Audio, Labelworx
  • skug : 90
article_6212_simon_150.jpg Der Grazer Bassakrobat Simon/off bleibt seiner selbst gesetzten Maxime treu, vornehmlich Singles und EP's für den DJ-Einsatz zu releasen anstatt sich mit falschem Pathos an einer LP zu verkopfen. Doch was will man ihm vorwerfen? Lieber drei Tracks, die sitzen, als 13, die nicht selbstbewusst genug sind für sich alleine zu stehen. Der Erfolg gibt ihm Recht, seine aktuelle »Exit Space EP« auf Haunted Audio enthält wie schon die zuvor erschienene »P...

»Reeling Skullways«

article_6211_bass_clef_150.jpg Wenn sich Ralph Cumbers nicht gerade mit seiner Posaune vergnügt, schraubt er als Bass Clef gerne an den eigenen tiefer gelegten Basskarosserien herum. So putzig und harmlos das klingen mag, wir können getrost davon ausgehen, dass er für seinen neuesten Longplayer »Reeling Skullways« viel Zeit in der Garage verbracht hat. Als Resultat liegt nun ein Album vor, das sich vielleicht sperrig oder ungelenk anfühlen mag, weil sich die acht Tracks gar so...

»Futureboogie 10«

article_6185_futureboogie_150.jpg Das Bristoler Label Futureboogie spendiert sich zum zehnjährigen Jubiläum eine Compilation, die den Hörer unnötigerweise mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Passend zur Anzahl der Kerzen auf der Geburtstagstorte sind zehn Tracks auf der CD zu finden, die von einem wunderbar legeren Housegroove aus dem Hause Typesun eröffnet werden. Eine prima Wahl für ein Intro, an das auch Crackazats verspielter Track »Passagem« hervorragend anknüpfen kann. Int...

»They!Live«

  • Artist: Benjamin Damage & Doc Daneeka
  • Label: 50 Weapons, Rough Trade
  • skug : 90
article_6186_dalecooper_150.jpg Benjamin Damage und Doc Daneeka mögen für ihr Albumdebüt auf 50 Weapons einen etwas abgegriffenen Titel gewählt haben, in der Sache selbst warten sie mit einer Unmenge an Freshness auf. Seltsam genug, dass das Album auf breiter Linie unterschätzt oder noch schlimmer: ignoriert wurde. Dabei kommen die Tracks durchweg spritzig und schwungvoll um die Ecke, sie kokettieren mit der Macht der Monotonie und immer dann, wenn einen der Sog des Loops nicht...

»Personality«

article_6187_scuba1_150.jpeg Nach seinem fulminanten Beitrag für die DJ-Kicks-Serie hat sich Scuba an einem neuen Studioalbum versucht. »Personality« kommt sehr selbstbewusst daher, möchte Vielseitigkeit signalisieren. Wer lässt sich schon gern den Vorwurf einer langweiligen Persönlichkeit gefallen? Hier ein paar jazzig angehauchte Percussions, dort ein üppiges Make-up aus den 1980ern, im letzten Drittel der CD gibt's für die Fraktion der Nostalgiker sogar noch einen Junglet...

»SBTRKT«

article_6117_sbtrkt_-_sbtrkt_150.jpg Das Debütalbum von SBTRKT überrascht auf angenehme Art und Weise, sowohl beim ersten Anhören als auch beim tieferen Vordringen in die einzelnen Tracks. Viel ist schon über den ersten großen Wurf des britischen Bassbastlers geschrieben worden und nicht wenige Beobachter ließen sich ob der charmanten Vocals und der Geschmeidigkeit des Ganzen zum Prädikat »Pop« hinreißen. Aber was nur an der Oberfläche nach bewährter und eingängiger S...

Scuba wagt sich an die 38. Ausgabe der DJ-Kicks

article_5963_scuba_150.jpg Der in Berlin lebende Brite Scuba liefert seinen Beitrag zur DJ-Kicks-Reihe auf !K7 und führt uns eleganten Schrittes über den schmal gewordenen Grat zwischen Techno und Dubstep.

»Lagos Disco Inferno«

article_5722_lagos_150.jpg Ruff, rugged'n'raw kommt es daher, das Lagos Disco Inferno auf DoLP, eine Compilation von Frank Gossner, die er während eines dreijährigen Aufenthalts aus den westafrikanischen Crates zusammengediggt hat und für uns in einzigartiger Weise den Groove im Lagos Ende der 1970er Jahre kaleidoskopiert. Und selbst wenn man als hüttenkäsiger Mitteleuropäer nicht den blassesten aller Dünste für diese Nische hat, die zwölf Hochkaräter aus afrikanischem Boo...

»Sometimes Lonely/Malibu Star«

  • Artist: Pablo Decoder
  • Label: Beatport, Pink-Pong
  • skug : 84
article_5613_pablo_150.jpg Remix-Ansammlungen sind ja so ne Sache. Muss der Remix doch immer respektvolle Distanz zum Original bewahren und darf dabei den Vergleich mit dem Orignal niemals scheuen, dem er  sofort ausgesetzt ist. In der ersten Veröffentlichung des neuen Labels Pink-Pong, das sich bisher vor allem als interessante Bookingagentur durch farbenfrohe Partys im Technowunderland Berlin positionieren konnte, gelingt dies Unterfangen jedoch erstaunlich gut. Pab...

Wer war das? Die Gentrifizierung?

  • skug : 84
article_5170_icon_vorschau_400x300_150.jpg Gekommen, um sich zu beschweren? Vielleicht auch, um sich damit gleich ungelegener Diskotheken zu erleichtern? Im Zuge allgemeiner Stadtentwicklung bleiben in Berlin schnell mal Clubs auf der Strecke. Die Nachricht vom bevorstehenden Ende des Icon in Prenzlauer Berg schockierte im Sommer 2010 nachhaltig, die gleiche Meldung vom Tacheles in Mitte ließ sich dagegen genauso gut unter routinierter Publicity verbuchen. Ein Nachbericht  ...

Wot u call it?

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Fernab der reinen Bass-Exegese in Dubstep und Drum'n'Bass schwappt so nach und nach ein Sound von der britischen Insel, der sich mit Hilfe von Funk und Soul zum neuen Bass-Paradigma emporschwingt. SBTRKT und Duffstep helfen bei der Verortung.


 


»Crooks And Lovers«

article_5675_kimbie_150.jpg Im Grunde genommen steuern Mount Kimbie mit »Crooks And Lovers« auf ein Areal zu, das jenseits des landläufigen Dubstep-Gebiets liegt. Nicht dort, wo die tiefen Basement-Bässe gewittern oder die rumsigen Kickdrums schlagen, sondern eher ein bisschen südlich davon. Heiter bis folkig die Aussicht auf Fetzen, die fetzen, auf Mädchen, die süßlich-beleidigt vor sich hin jauchzen über strauchelnd angedeutete Halfsteps, welche wiederum gerade recht...

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