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Ich bin, Du bist

  • Artist: Valerie
  • Label: Sony Music
article_4940_valerie_ichbindubist_cove_150.jpg Köstlich, bitterböse, aber immer charmant und liebenswert. Valerie vereint das alles und oft muss man eine Passage nochmals zurück spulen, da man glaubt, sich verhört zu haben. Es wird beispielsweise von Rache gesungen und dabei angemerkt, wenn heiße Nadeln für den Chef nicht genug sein sollten, muss man wohl noch bei Marquis de Sade nachlesen. Die kreative und begabte Künstlerin ist vermengt viele Genres schei...

Wenn dir das meine Liebe nicht beweist

article_4960_garish_150.jpg Fünf Jungs aus dem Burgenland, die sich dem Indie-Pop-Rock verschrieben haben. Drei Jahre sind seit dem letzten Album vergangen, mit »Wenn dir das meine Liebe nicht beweist« melden sich die Mannen in gekonnter Manier zurück. Hierbei bleibt der musikalische Bogen recht locker gespannt und wurde bewusst nicht überreizt. Nicht überreizt, aber gekonnt im Einklang der Instrumente, schwingt Thomas Jarmers Gesang im Takt ...

Nordic Voice

  • Artist: Rija
  • Label: Silenzio Music/Medial Music
Weite Highlands, Wikinger, kalte Witterung und eine melancholische Melodie, die ein Lied über einen Helden durchdringt. Sagen aus vergangenen Zeiten. Ein Zauber, dessen Magie einen in den Bann zieht und in eine Zeitreise verschlägt, aus der man erst wieder erwacht, wenn Track Nummer Fünfzehn zu Ende ist. Schade. Ist aber nicht so schlimm, denn zum Glück bleibt jedem die Option offen, auf Repeat zu drücken. Ein Mix aus kel...

Be My Sailor

  • Artist: Zeebee
  • Label: P & C Dope Noir Recordings
Wäre ich beim Lauschen des dritten Albums von Frau Zeebee nicht daheim gewesen, hätte ich fast schon das Gefühl gehabt, in einer Lounge zu sitzen. In einer Hand einen Cocktail und in der anderen Frau Zeebee während sie mir mit ihrer rauchigen, sanft erotischen Stimme ein Kribbeln verabreicht, das sich nicht so leicht abschütteln lässt. Nun ja, zu den Hardfacts: ZEEBEE, wie sich die gebürtige Österreicherin ...

Post Electric Blues

  • Artist: Idlewild
  • Label: Cooking Vinyl
Ein Album für die Fans, mit direktem Einfluss jener. Wie das gemeint ist? Ganz einfach, so ungewöhnlich der Entstehungsprozess des siebten Albums des schottischen Quintetts auch sein mag, dennoch ist es Fakt, dass die Fans hören, wofür sie wortwörtlich bezahlt haben. Denn für die Finanzierung kamen die treuen Hörer der fünf Jungs auf und hatten auch durch die Community der Schotten einen, gewissermaße...

New Junk Aesthetic

  • Artist: Every Time I Die
  • Label: Epitaph
Würde man die Musik der Buckley-Brüder sinnbildlich verdeutlichen, dann würde das in etwa so aussehen: Man bekommt einen kräftigen, gezielten Tritt in die Weichteile, aber bevor man zu Boden sackt, bekommt man, als kleinen Zuschlag, noch einen Tritt in die besagten Regionen versetzt und zum Schluss, als wäre das alles noch nicht genug an Pein und Schmach, bekommt man noch den Stinkefinger entgegengestreckt. Na Bumm. Was s...

Haven't I Seen You Before

Mir fehlen die Worte. Im Grunde sollte man jede künstlerische Entfaltung, den kreativen Prozess an sich, als solchen anerkennen. Aber was auf »Haven't I Seen You Before« geboten wird, ist unbeschreiblich und das ist bitte als negativ aufzufassen. Hat man Song Nummer 1 gehört, ist man eigentlich schon am Ende angelangt, denn ein »Lied« gleicht dem anderen. Die gesamten zehn Kaugummi-Tracks ziehen sich in einer sic...

Oh, Scorpio

  • Artist: The Films
  • Label: Strange Ways Records
Warum etwas spielen, was man so oder so ähnlich schon bis zur Überreiztheit, zig Male gehört hat?  Mit »Oh, Scorpio« ist ein weiterer Ableger à la Indie-Brit-Rock-Klamotte am Markt, welcher die Welt nun nicht in alle Verdammnis stürzen wird, aber auch nicht bereichern. Einzig auffallend ist, dass jenes Quartett nicht aus good old Britain kommt, sondern im sonnigen Kalifornien daheim ist. Im Grunde machen die Jungs ...

Only Revolutions

  • Artist: PUBiffy Clyro
  • Label: 14tth Floor Records
»The soft bits are softer and the hard bits are harder« sagt Frontmann Simon Neil über das Album »Only Revolutions«. Auch wenn böse Fan-Zungen »Sellout« in allen möglichen Foren posteten, bevor das Album überhaupt in den Plattenläden stand, ließen sich Biffy nicht unterkriegen und beweisen mit ihrem neuen Werk, dass drei Schotten rocken können, dass man glaubt man stünde...

We Were Like Sharks

  • Artist: This City
  • Label: Epitaph
»Briten, die nicht wie solche klingen.« Dies war mitunter einer der ersten offensichtlichen Facts, die ich an dem Quintett unweigerlich festgestellt habe. Zweiter und dennoch sehr maßgeblicher Punkt war noch, dass man ein gewisses Plagiieren auf Kosten der Band Billie Talent nicht abstreiten kann. Selbst Frontmann und Sänger Chris Purr versucht sich an jene amerikanische Emo-Rock-Formation gesanglich anlehnen zu wollen. &ra...

Keep Calm And Carry On

  • Artist: Stereophonics
  • Label: Mercury Records
»Dieses Album ist wie ein Debüt für uns«, meint Kelly Jones, seines Zeichens Sänger der Phonics. Dass sie Einiges versucht haben, um möglichst neu und anders zu klingen, fällt seltsamerweise nur den vier Jungs selbst auf. Denn, auch wenn so mancher Ton, manche Passage, etwas Un-Phonicle klingen mag, basiert doch alls auf dem immergleichen Leitfaden, aus dem auch schon die Alben davor entstanden sind. Die Texte...

Come On 69

  • Artist: Painted Air
  • Label: Green Cookie
Dass einige Bands kontinuierlich dem Zeitgeist der 1960er bzw. 1970er Jahre frönen ist bekanntlich keine Neuigkeit, aber einem jenes Gefühl so glaubhaft zu vermitteln, dass man wahrlich glaubt und spürt man befände sich auf einer Zeitreise, back to the roots, das ist nun wirklich nicht selbstverständlich. War auch kaum anders zu erwarten von den nicht mehr ganz so jungen Mannen aus dem verrucht klingenden Hamburger Stadtt...

Another Year Of Disaster

  • Artist: Adept
  • Label: Unsounds
Nach drei EPs kommt nun das erste Full-Length-Album auf den Markt. Alles sehr Screamo und Emo, da denkt man eigentlich sofort an Amerika, wenn man der Band lauscht und dabei schon die dritte Aspirintablette benötigt. Aber weit gefehlt, die Jungs sind nicht vom großen Kontinent zu uns herüber geschwappt, sondern kreischen uns direkt vom kalten Nachbarn Schweden gen Österreich. Musikalisch bewegt sich alles im typisch klischeeh...

Inkubationszeit

  • Artist: Kaltwetterfront
  • Label: Sireena
Sireena Records haben sich dem Wiederentdecken längst verstaubter deutscher Dinosaurier verschrieben. So bringen sie auch mit Kaltwetterfront eine Band zurück, die in den 1970- 1980ern Hannover mit Punk-NDW heimgesucht haben. Verantwortlich zeigte sich damals das Label No Fun Records, das mehr oder weniger ein Unikat und ein Auffanglager dieser damaligen Jugendbewegung darstellte. Frontfrau Anna, die nicht nur am Keyboard ihren Part bei...

Confession And Release

  • Artist: Moonbound
  • Label: Unsung Records
Nach Jahren des Produzententums widmet sich Fabio Trentini seiner Solokariere und veröffentlicht endlich sein Debüt. Einen Namen machte sich Trentini als Produzent der Guano Apes, H-Blockx, Tuner oder Donots. Somit war es auch nicht schwer, schnell erfahrene und versierte Musiker zur Hand zu haben. So leihen ihm Pat Mastelotto (Tuner) an den Drums, Markus Reuter (Tuner) an der Gitarre, Henning Rümenapp (Guano Apes) an der Gitarre u...

XtraOrdinary Vol. 13

  • Artist: Rockhouse
  • Label: Rockhouse Salzburg
Auch die dreizehnte Auflage zeigt, was lokale Salzburger Bands zu bieten haben. »XtraOrdinary« schöpft aus einem Pool unterschiedlichster Genres, von Pop, Elektro, Stoner Rock bis hin zu Punk, von deutschem Gesang bis zu Englischem findet sich so ziemlich alles auf dieser Kompilation. Leider ein typischer Mix, wo sich nichts wirklich von der Masse abhebt. Insgesamt wurden zweiundzwanzig Bands ausgewählt, wobei immerhin The H...

Adelaide And Hells Bridegroom

  • Artist: Marie Dahl
  • Label: Divine Records
Dass die Messlatte bei Marie Dahl hoch liegt, spürt man ab der ersten Sekunde. Im Opener stützt man sich gekonnt auf den literarischen Background des Gedichts »Der höllische Bräutigam« von Arthur Rimbaud. Doch hier ist noch nicht Schluss, jeder Folgesong ist ein wahrer Hörgenuss. Wie ein kleines Abenteuer der Gefühle spinnt man gekonnt die Fäden zwischen Indie-Pop, nordischer Melancholie, Indie-Folk,...

100 Midnights

Die Iren waren mir immer schon ein sympathisches kleines Völkchen. Auch Stefan Murphy macht da keine Ausnahme. Unweigerlich wird einem nach einigen Minuten, nach den ersten zwei Tracks, klar, dass es sich hierbei um einen Musiker aus Überzeugung handelt. Es kommt heute nicht mehr häufig vor, dass ein Musiker sich mit Leib und Seele für die Musik aufopfert. Vielmehr verkaufen viele sogenannte Musiker ihre besagte Seele, um ein ...

Blur

  • Artist: Gerard MC
  • Label: Eisbrand
Der zweiundzwanzigjährige Gerard aus Wien spricht, oder besser gesagt, rapt seiner Generation und dem heutigen Zeitgeist aus der Seele. Der junge MC machte mit neunzehn Jahren zum ersten Mal auf sich aufmerksam und erreichte in kürzester Zeit einen Bekanntheitsstatus, der über die österreichischen Grenzen hinausgeht. So bekam Gerard MC u. a. die Möglichkeit, am Splash!- HipHop-Festival in Leipzig teilzunehmen. Auch wenn m...

Große Freiheit

  • Artist: Unheilig
  • Label: Universal
Marketing verhilft am Ende zum erwünschten Ziel. So ist es auch bei Unheilig, deren Frontmann sich schlichtweg Der Graf nennt. Im Grunde existiert die Formation schon seit fast elf Jahren, aber erst seit geraumer Zeit ist bei den meisten der Groschen gefallen. Ausschlaggebend war der balladeske Titel »Geboren um zu Leben«, der die erste Singleauskopplung von »Große Freiheit« - der Titelsong verweist darauf, dass...

We've Got Donkeys Today

  • Artist: Liquid Glam Rockets
  • Label: Crater 8 Records
Also, leicht und eingängig erschallt der »DiscoCellarRock«, wie ihn die drei Klagenfurter bezeichnen, wahrlich nicht. Auch in der Musik setzt der schon bei der Namensfindung ersichtliche Ideenreichtum in einem »Wir wollen anders klingen«-Faden fort. An sich ist dies eine sehr gute Sache, andererseits führt dies auch dazu, dass man sich nicht so recht mit dem Quartett identifizieren kann. So klingt der im Grunde s...

Black'n'Roll

Warschau, Polen, Stoner Rock? Ja so ist es und damit nicht genug. Auch wenn Polen sich eher mit Black-Metal-Formationen à la Behemoth oder Vader seinen Bekanntheitsgrad im metallischen Olymp gesichert hat, sind es am Ende sogar jene Bands die sich hier zu einem Konglomerat zusammengeschlossen haben. Black River ward geboren und rotzen in heavy Manier bekannter Kollegen wie Motörhead oder Monster Magnet durch die Boxen, dass ein Fußwipp...

»For Now«

  • Artist: The Bishops
  • Label: Weekender
article_4712_bishopsfor_150.jpg Der schmale Grat zwischen schlichter Kopie und einem wahrlich ausgefeiltem Album, einem Konzept einer Band, liegt oftmals dicht beisammen. The Bishops schaffen diesen gesunden Mittelweg zwischen catchy Brit-Rock-Vocals, die den Zeitgeist ihrer Jugend widerspiegeln, sehr gut. Auch wenn keine Akkordfolge, keine Strophe und keine lyrischen Inhalte neu klingen, so lässt sich doch ein gewisser Charme, der von diesen drei Mannen ausgeht, nicht bestreit...

»Jedes Tier«

  • Artist: TELE
  • Label: Tapete Records
article_4710_jedes_tier_150.jpg Wie oft gibt es schon diese Gute-Laune Alben, ohne dass diese penetrant sind? Nicht oft. Aber den deutschen Softrockern von TELE ist diese feine Sommerbrise an musikalischem Feingefühl wieder einmal sehr gut gelungen. Instrumental einfach eine lupenreine Produktion und lyrisch im Höhenflug der emotionalen Weltbilder unser Zeit. Ein Leben, eine Liebe oder einfach Träumen, all diese Assoziationen sind immer noch zu wenig, um all die Gefühlsdeutunge...

»Suicide Tuesdays«

  • Artist: Hyper
  • Label: Kilowatt Recordings
article_4706_suicide_tu_150.jpg Die neue Band rund um DJ Hyper und dem ehemaligem Prodigy- und Pitchshifter-Gitarristen Jim Davis hat es in sich. Eine fast schon abnorme Woge an unbedingter reißerischer Kraft sprüht einem förmlich in jedem dieser zehn Songs entgegen und lässt kein Bein auf dem anderen. Geprägt von Dance-Beats, die prädestiniert dafür sind, dass man zu ihnen Breakdance vollführt, fährt das Duo eine kraftvolle Linie, die Industrial-Rock bis hin zu Post-Rock-...

»The Price of Zeitgeist«

  • Artist: Zeronic
  • Label: Commitment
article_4704_zeronic-ze_150.jpg Den Preis des Zeitgeists unserer Tage, so die Worte des Openers und des gleichnamigen Albums der drei Üsterreicher, scheinen die Jungs hier in der Tat zahlen zu müssen. Denn unweigerlich drängt sich einem die Assoziation des allzu plumpen Kopierens und Zitierens auf. Dabei wird besonders die eigene musikalische Integrität außer Acht gelassen. So klingt Mike Tanczos allzu sehr wie Pulps Frontmann Jarvis Cocker und versucht dabei überdies...

»Live Your Dreams«

  • Artist: Ed Royal
  • Label: Innvision Records
article_4701_live-your-_150.jpg Wenn ein Artist tendenziell dem Chillout verschrieben scheint, ist es immer so eine Sache, darüber eine Rezension zu schreiben. Kann das Album ohne nötige Kulisse bestehen und sind dafür immer schwaches Kerzenlicht, ein Barkeeper, Couchsofa und ein Cocktail von Nöten? Ja. Auch hier lässt sich diese Assoziation  nicht verhindern. Nicht umsonst nennt man jenes Genre »Chillout Lounge Music«. Perfekt und wohl durchdacht, so lässt sich Ed Royals Loung...

»Quicken The Heart«

article_4693_maximo_par_150.jpg Seit »Our Earthly Pleasures« füllen Maximo Park die großen Hallen dieser Welt. J Mascis meinte einmal, dass man die besten Songs immer an den Anfang eines Albums packt. Nun ja, hier scheint dies wohl eher nicht zu stimmen. »Quicken The Heart« ist gespickt mit Ohrwürmern en masse, entfaltet aber erst ab dem dritten Song »The Kids Are Sick Again« die wahre Pracht. Besonders »Calm« hat diesen gewissen, leicht sinistren, Darkwave-Brit-Rock-Charm...

»Cruisen«

article_4571_cruisen_150.jpg »NuJazz und Lounge Jazz mit Tiefgang, ohne jedoch unsere Jazzwurzeln zu vernachlässigen oder gar zu verleugnen.« Stiffling weiß genau, wie er seine Musik beschreibt und so kann man es auch stehen lassen. Denn so wie es schon der Albumtitel erahnen lässt, ist dieser Leckerbissen wohl die beste Beschallung die sich ein Auto wünschen darf. Auch wie schon beim hochgelobten Vorgängeralbum »Kitchen Music« versammelt Stiffling erneut seine Musiker...

»s/t«

article_4576_deckchairo_150.jpg Ein bisschen Sugarplum Fairy, Kooks und dann noch etwas Suede hinzu und fertig ist der Brei. Nun, ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht. Denn die vier Wiener rund um das Projekt Deckchair Orange lassen sich schon ganz gut mit jenen Konsorten in Verbindung bringen. Das gleichnamige Album besticht durch elf leichte und beschwingliche Poprock-Songs im Stile der 1970er Jahre. Sichtlich wird auch hierbei nichts dem Avantgardistischen überlassen...

»Tell It Like It Is«

  • Artist: Stephanie McKay
  • Label: Muthas Of Invention
article_4575_mckay_150.jpg Es ist wahrlich schon selten, dass eine Soul-Musikerin wie Stephanie McKay nicht dem aktuellen R'n'B folgt. So besticht dieses Album mit einem gewissen urbanen Motown-Style, der den starken und emotionalen Songs der schon sehr erfahrenen New Yorkerin einen charmanten 1970iger Soul-Touch verleiht. Bedauernswert ist, dass so wenige Musiker in diesem Genre auf ihre Individualität vertrauen und stattdessen einem Trend folgen wollen. Umso mehr erfreut...

»Souvenirs«

article_4574_pleaseme_e_150.jpg Wenn man schon die x-te Anleihe an den 1960er bzw. 1970er-Rock vor sich liegen hat, kann das entweder durch seine Einzigartigkeit (Sarkasmus) überzeugen oder wie in diesem Fall eben nicht. In unserer heutigen Zeit scheint es trendig und modern zu sein, wenn man ebenfalls auf der akutellen Indie-Welle mitschwimmt, doch vergisst hierbei so manch einer, dass diese Monotonie schnell in Missfallen und lethargische Abneigung umschlagen kann. Mit »Souv...

»s/t«

article_4573_joensuu168_150.jpg Beim Namen Joen Suu dachte ich anfangs eher an eine weibliche Musikerin mit vielleicht asiatischer Herkunft, aber weit gefehlt. Denn Joensuu ist unter anderem eine Stadt in Finnland und wer jetzt denkt, die Musiker kommen von dort, daher der Name, wieder weit gefehlt. So unwahrscheinlich es klingen mag, die Mitglieder des Trios JOENSUU, das aus zwei Brüdern und einem guten Freund der beiden besteht, haben den gleichen Nachnamen. Musikalisch beweg...

»Die Unvollkommenheit«

  • Artist: Sternenbuschweg
article_4570_sternenbus_150.jpeg Wo man noch vor einiger Zeit diese Band eher als »Laziest Band Alive« gekürt hätte, kam nun die Folge-EP schon nach neun Monaten. Wenn man bedenkt, dass die vier Jungs aus Berlin für ihr letztes Album »Mein Herz schlägt weiter jeden Tag« sage und schreibe neun Jahre gebraucht haben! Aber all dies kümmert das Quartett wenig, selbst Talentscouts haben sie abgewiesen, mit der Begründung: Sternenbuschweg will nicht in diese Musikmaschinerie gesteck...

»Darvifo«

article_4568_birne_hele_150.jpg WTF!!! Es ist wirklich schmerzlich zu hören, wer heutzutage einen Plattenvertrag bekommt. Schmerzlich und traurig zugleich. Denn wenn man verfolgt wie viele Musiker auf Youtube etc. ihr Herzblut in etwas stecken, das ihnen alles bedeutet, und nichts bekommen, und dann derart hirnlose Geister wie jene hier eine CD veröffentlichen dürfen, dann tut das wirklich weh. Als Beispiel fungiert gleich der Opener. Man hört eine Art tibetanischer SingSang u...

»Dec 32nd«

article_4569_3feetsmall_150.jpg Die drei Wiener Punk/Rockmusiker liefern mit »Dec 32nd« ihr viertes Album ab und viel hat sich in der Zwischenzeit auch nicht getan. Auch wenn die Songs alle original sind und mitunter auch nicht schlecht, klingt die Musik der drei Wiener wie ein Tribute-Album für Bands wie Creed, Offspring, Nickelback, 3 Doors Down und Co. Es fehlt entschieden die eigene Note, das gewisse Etwas, wenn man es so sagen möchte. Vieles klingt zu abgedroschen, als hät...

»Music«

  • Artist: Liquid Spirits
article_4567_liqidspiri_150.jpg Wer hätte gedacht, dass eines der besten Soul/Jazz/R'n'B-Alben seit langem aus den Niederlanden kommen würde. Die beiden Genies hinter dem Projekt Liquid Spirits, Manuel Hugas und Wiboud Burkens und deren achtköpfiges Kollektiv, erreichen hier Sphären, die so schon lange nicht mehr an unser Ohr gelangten. Leider. Eine unglaubliche Leichtigkeit, viel Gefühl und Liebe zu diesem Genre machen »Music« zu etwas Einzigartigem. Einen großen Anteil ...

»Enorm«

article_4566_tarngoenor_150.jpg Oftmals liegt das Problem an rein instrumentalen Alben, dass sie mit der Zeit das innerliche Befinden in Unruhe versetzen und das Hören mehr zur Qual wird als zur Freude. Man muss als Musiker schon sehr versiert sein, um diesen schmalen Grat abschätzen zu können. Leider gelingt dies dem Duo aus dem Niederrhein nicht so recht. Bassist Scharco und Drummer Jörg A. Schneider schwanken zwischen ungewöhnlichen und durchaus kreativen Prozessen, gepaart ...

»The Fall«

  • Artist: Alter Me
  • Label: EMI/Medley
article_4565_alterme_150.jpg Einsamkeit, Isolation und die Stärke, aus all dem empor zu steigen, sind tendenziell die Schwerpunkte der fünfköpfigen Band aus Dänemark. Auch wenn es sich hier nicht um eine Solokarriere handelt, lässt sich doch unweigerlich feststellen, dass Hans Mortensen, das Genie hinter Alter Me ist. Mit seinen 25 Jahren wirft sein Leben schon beachtliche Schatten. Aufgewachsen in Grönland, fernab von jeglicher Großstadt, hatte er in einem kleinen Dor...

»Day & Age«

article_4564_day-age_150.jpg »Wir wollen die nächsten U2 sein.« So und nicht anders meinte es Brandon Flowers, Sänger von The Killers in einem Statement. Und unweigerlich spürt man es. Als 2004 das Debüt »Hot Fuzz« der vier Jungs aus Las Vegas erschien kannte der Hype kein Ende. Retro-New-Wave-Rock hallte aus den Boxen und so manch einer aus dem Indie-Land Großbritannien ärgerte sich insgeheim darüber, warum es denn nun gerade die Amerikaner sein mussten die ihnen die ...

»Motel Songs«

article_4546_moldau_mot_150.jpg »In my restless dreams I see that town. Silent Hill.« Dieser Leitsatz passt perfekt zum Gesamtkonzept von »Motel Songs«. Denn Moldau weiß zu erzählen und schafft es auch mit seinem zweiten Soloalbum, uns in eine von Nebel umschlungene Stadt eintauchen zu lassen, die mit ihren dichten Schwaden in Form von den sinistren Klängen ein alles umgebendes Sein vermittelt. So wird man eingehüllt in eine Welt voll melancholischer Stru...

Rockabilly aus Schweden

Man mag es fast kaum glauben, aber aus Schweden kommt nicht immer Progressive-Metal mit Musikern, deren Haarpracht länger ist als die ihrer Frauen. Mit dem Label Heptown wird uns hier ein komplett neues Terrain aus dem kalten Norden erschlossen, denn dort ist der Rockabilly eingekehrt und das gleich im triple pack.

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