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Deutschland - deine Pophelden: »Tocotronic Chroniken«

article_8208_41bnlp2hbhl._sx440_bo1,20_150.jpg An Kraftwerk lässt sich exemplarisch beobachten, wie das konsequente Weitermachen unvermeidlich erst zu Kanonisierung, dann Institutionalisierung und letztendlich gar zu Musealisierung führt. Die Einstürzenden Neubauten haben diesen Prozess, der dabei vom Subkulturspektakel zum Hochkulturevent führte, längst schon und mit beeindruckender Schnelligkeit durchlaufen. Hier geht es nun um jene Band im Triumvirat der Bands im Pantheon der deutschen Geg...

Tiefschürfende Leichtigkeit

article_5864_schmickl_34_150.jpg Es findet sich allerhand Spannendes in Gerald Schmickls Essayband »Lob der Leichtigkeit«. Uwe Schütte beeindruckte vor allem das Nachdenken über den Suchtfaktor der Droge Popmusik.

»The Avalanche«

Das neueste Werk aus dem Hause Stevens ist kein weiterer Schritt im doch etwas megalomanen Plan, für jeden Bundesstaat der USA ein eigenes Konzeptalbum zu veröffentlichen. Vielmehr, auch das hat ja was Manisches an sich, die sozusagen B-Side zur vorhergehenden Platte über Illinois. Zum ganz wunderbaren, verspielt-genialen, berückenden »Come On, Feel The Illinoise« sollte man korrekter schreiben. Und damit ist ja irgendwie auch klar, dass »T...

»Discover A Lovelier You«

Da es sich bei der neuen Platte um das mittlerweile fünfte Epos der Pernice Brothers handelt, erübrigt sich wohl der Hinweis darauf, dass es sich gar nicht um Gebrüder handelt, sondern um die Band des Vollbarts Joe Pernice, der wiederum unter verschiedenen Pseudonymen wie Scud Mountain Boys oder Chappaquiddick Skyline bereits fünf weitere Alben veröffentlicht hat. Zur Sicherheit sei es aber hiermit dennoch erwähnt. Dass Pernice nicht ganz s...

»Early 21st Century Blues«

Siebzehn Jahre ist es her, dass die Cowboy Junkies mit der aus Covern bestehenden »Trinity Session« mehr als nur eindrucksvoll debütierten. Danach ging es mit der Band im Großen und Ganzen ständig bergab. Das letztjährige »One Soul Now« war nach doch recht langer Zeit eine erfreuliche Rückkehr zu alter Form. Jetzt legen die Cowboy Junkies mit »Early 21st Century Blues« schon wieder eine Platte nach. Und wieder ist es ein Cover-Album g...

»Antics«

article_3415_antics_150.jpg Konfrontiert mit dem Problem des schwierigen zweiten Albums haben Interpol einfach ein schwieriges Album gemacht. Zumindest wenn man »Antics« im Vergleich zum eingängigen Debüt »Turn On The Bright Lights« hört. Die smarten schwarzen Anzüge der New Yorker sind geblieben, die klaren Anleihen bei Joy Division und anderen Depri-Briten aber sind vorbei. Gut so! Statt verklärter Nostalgie nun der Versuch, ein eigenes musikalisches Vokabular zu en...

»Goodbye«

Es ist der Bariton, dieser beschwörende Bariton von John Grant, der auch über die etwas schwächeren Songs des fünften Albums der Czars hinwegträgt. Die vom NME und anderen Teenagerpostillen hochgejubelten Bands wie Travis, Starsailor oder Coldplay, die ihre verlogene Version des Weltschmerzes an ein zunehmend infantileres Publikum verhökern, sollten sich angesichts der Czars ordentlich was schämen! Denn deren monochromatischer Widescreen-Po...

»Love Songs For Patriots«

Damit ging er den Kollegen doch zu weit: Unamerican Music Club wollte Mark Eitzel seine Band umtaufen, nachdem er sie aus knapp 10-jährigem Hiatus heuer wieder zu Leben erweckte. Ein plakatives Statement angesichts der politischen Lage. Hoch lebe der Rock gegen Bush! Genutzt hat er freilich eh nix. Insofern war es durchaus richtig, beim alten Bandnamen zu bleiben. Immerhin steht dieser seit über zwei Dekaden für die cleverste Alt-Rock-Musik,...

»Number One«

  • Artist: Racine
  • Label: PIA-K/One Little Indian/Edel
In den Achtzigern wollte Wendy James berühmter werden als Madonna. Doch das hat weder als Frontfrau von Transvision Vamp, noch als Solokünstlerin geklappt. Heuer wurde die fesche Britin aus Brighton 38 Jahre alt und versucht es von New York aus unter dem nom de plume Racine nochmals auf ihrem eigenen Label. Das neu gegründete Label sollte Unabhängigkeit von den am 80ies-Revival interessierten Majors bringen; entsprechend verzichtete James a...

»Tesri«

Tesri ist ein türkisches Wort für Bescheunigung. Aber keine Sorge: Auch die neue Kollaboration zwischen der Vermona-Orgel-Göttin Barbara Morgenstern und dem elektronischen Minimalmelodiker Robert Lippok von To Rococo Rot ist wieder als entspannte, impressionistische Sache ausgefallen. Was 2002 als Vinylscheibe »Seasons« mit vier Tracks für die Domino 500-Serie begann, ist jetzt zum 12 Stücke umfassenden Album ausgewachsen. Die subtile Elect...

»Lost & Safe«

  • Artist: The Books
  • Label: Tomlab
Im neuen Album der Books, dem sozusagen dritten Band ihres musikalischen work in progress, gibt es wieder die irrsten Sounds zu hören, etwa einen mit Subwoofern ausgerüsteten Aktenschrank aus Metall oder ein Hohner Clavinette aus Altwarenbestand. Faszinierend auch die Sprechsamples: ein strenger Lehrer diszipliniert einen Schüler, ein wie fassungslos wirkender Reporter kommentiert eine Mondlandung, ein alter Mann berichtet von einem rätselh...

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