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»Die Konterrevolution hat gesiegt« – Gespräch mit Konstantin Wecker

Text: Frank Jödicke | 16.09.2016
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Bilder © Eszter Korodi
Auf der wildromantischen Burgruine Finkenstein, genauer an deren in schwindelnder Höhe über den Baumwipfeln schwebendem Hinterausgang, trifft skug Konstantin Wecker zu einem Gespräch über Anarchie, Kunst, Neoliberalismus, die Wahlen in Österreich und natürlich Angela Merkel.

Die teils romanischen, teils pittoresk gotischen Überreste der Burg Finkenstein sind nur über einen schmalen Fußweg zu erreichen. Für schwere Lasten gibt es allerdings einen klapprigen Fahrstuhl, der an der steil abfallenden Seitenwand der Burg hinaufführt. Neben der »Bergstation« der Aufzugsanlage nimmt Konstantin Wecker mit einem Bier bewaffnet auf einem schmalen Bänkchen Platz und begrüßt fröhlich die vom Lift heraufgeschafften Rollstuhlfahrer. Einer der Roadies weist in das dunkle Grün der Bäume unter uns. Dort unten befände sich einer der größten Friedhöfe für Flightcases. Fiele nämlich einer der Koffer von der Plattform in die Tiefe, dann gäbe es keine Möglichkeit mehr, an das Ding heranzukommen. Ein Blick hinunter lässt das silberne Glitzern der metallbeschlagenen Kanten der verlorenen Transportkisten im Dunkel des Waldes erahnen.

Ein sehr schönes Plätzchen sei dies hier. Konstantin Wecker kann sichtlich den Blick ins Tal genießen, ohne sich vom geschäftigen Treiben der Konzertvorbereitungen die Ruhe nehmen zu lassen. Nach kurzem Dank für die Einwilligung in dieses Gespräch versucht skug vorab zu klären, inwieweit das Finkensteiner Konzert überhaupt dem zwei Tage zuvor in der Wiener Arena gegebenen ähnlich sei, denn schließlich würde hier die »Ohne Warum«-Tour angekündigt. Wecker und seine Managerin sind überrascht. Weshalb der hiesige Veranstalter die alte Tour angekündigt habe, sei keinem bekannt und unerklärbar. Vielleicht hätten noch übriggebliebene Plakate verwendet werden sollen. Ob wir denn das Aufnahmegerät benutzen dürften? Sonst höre der Interviewer ja doch nur, was er hören wolle. »Sehr gerne.« Das Gerät wird eingeschaltet und schon nach knappen eineinhalb Minuten erinnert sich der vom Naturschönen überwältigte Interviewer auch daran, dass der Aufnahmeknopf zweimal gedrückt werden muss, weshalb die Antwort auf die erste Interviewfrage hier aus der Erinnerung und in indirekter Rede wiedergegeben wird:

Herr Wecker, warum müssen Künstler Anarchisten sein?

Weil die Anarchie frei mache von Ideologie, meint Konstantin Wecker und führt aus, es sei ein weiter Weg von der Idee zur Ideologie. Zwar habe es immer wieder Künstler gegeben, die Ideologien verfallen seien, wie zum Beispiel die italienischen Futuristen. Idealisten sollten sie sein, keine Frage, aber Ideologie, die schnüre ein. Er versuche sich deswegen davon möglichst fern zu halten. Auch habe er mit seinen Kindern viel geredet und es mit Glück geschafft, dass sie davon frei geblieben seien. In den vielen Diskussionen der letzten Jahrzehnte habe er immer wieder betont, der Kommunismus sei daran zerbrochen, reiner Materialismus zu sein. Der Kapitalismus sei es selbstverständlich auch und daran würde diese Gesellschaft früher oder später zerbrechen. Es sei nur die Frage, wie sie dies tun würde. Der Impuls, etwas zu schreiben, komme niemals aus einer ideologischen Erwägung. Beispielsweise habe er den Song »Willy« damals seiner Band vorgespielt, ohne daran zu denken, ihn jemals öffentlich aufzuführen. Es gäbe aber Ausnahmen (das Gerät läuft jetzt mit): »Sage Nein« ist ein bewusst pädagogisches Lied gewesen, als 1991 die Asylantenheime brannten und der ganze Wahnsinn …

(Der Fahrstuhl erreicht soeben erneut die Plattform, die Gäste werden von Wecker freudig begrüßt.)


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Also 1991, das war bewusst die Entscheidung, jetzt mache ich etwas Politisches?
Ja dieses eine Lied. Ich wollte für die jungen Leute etwas schreiben und sagen, dass sie sich jetzt wehren müssen. Und dann – wir dürfen ja nicht vergessen – begann ja, nachdem das wieder ein bisschen abgeebbt ist, die Blüte des Neoliberalismus. Dann hat ja jeder, vor allem von den jungen Leuten, gedacht, das Leben geht ewig so weiter. Man kauft ein paar Aktien und dann ist man für immer abgesichert. Nur wenige haben das eigentlich durchschaut, was da für ein Spiel gespielt wird. Mir war es von Anfang an klar, weil ich als alter 68er gemerkt hab’, dass die Konterrevolution gesiegt hat. Der Neoliberalismus war die Konterrevolution im schönen Sinn des Wortes.

(Unsere Blicken schweifen betrübt über die Baumwipfel.)

Viel zu tun hat es aber auch mit der Zerstrittenheit der Linken. Deswegen wäre es mir jetzt so wichtig, gerade im Hinblick auf Österreich und die Wahlen, dass man jetzt mal wirklich nicht mehr diese kleinlichen Eitelkeiten hat, wer noch linker ist und wer noch richtiger links ist und die noch bessere Ideologie hat. Sondern da muss jetzt, bis hin zum konservativen Lager, ein Konsens gefunden werden, weil es um etwas Anderes geht. Es geht nicht nur darum, ob ein eventueller rechtslastiger, rechtspopulistischer Mensch rankommt, sondern es geht darum, dass wir den Humanismus bewahren müssen. Der Neoliberalismus ist ein brutal sozialdarwinistisches, ideologisches Gebilde. Das heißt, er hat uns eingeredet – mir nicht und meinen Kindern Gott sei Dank nicht – aber vielen Leuten hat er eingeredet, wenn du arm bist, bist du selber schuld! Wenn du den Job verlierst, dann hast du halt versagt! Und andererseits, wer reich ist, hat es sich verdient. Und das führte dann zu diesen unglaublichen Verhältnissen, die ich ja auch thematisiere, ein Prozent besitzt so viel wie 99 Prozent …

Und 62 Personen besitzen laut Oxfam …

… genau, 62 Personen besitzen so viel wie die Hälfte der Menschheit. (Noam) Chomsky hat einmal gesagt, bei diesen Zuständen ist Demokratie eigentlich nicht möglich. Wir können nicht mehr von Demokratie reden, weil die Machtverhältnisse verschoben sind. Also es geht um die Erhaltung der Demokratie und gleichzeitig die Erhaltung des Humanismus. Ich hab’ einmal diesen schönen Satz von Thomas Mann aus dem Exil gepostet: Er habe Angst vor dem Verlust des Humanen. Wenn ich mir überlege, Frauke Petry hat gestern vorgeschlagen, die Flüchtigen auf zwei Inseln außerhalb Europas zu bringen, getrennt nach Männern und Frauen. Da will sie vielleicht noch feministisch sein. (lacht) Was ist das für ein Irrsinn, was treibt das für Blüten? Und drum glaube ich schon, dass jetzt – um das noch abzuschließen – eine Zeit ist, wo ich eigentlich Künstler und junge Künstler auffordern möchte, Gesicht zu zeigen. Sie müssen nicht andere Lieder schreiben, sie müssen nicht politische Lieder schreiben, aber sie müssen Haltung zeigen.

Ich verstehe das Argument sehr gut, mit den Eitelkeiten der Linken, wenn beispielsweise jetzt trotzkistische Flügelkämpfe aufbrechen, wie dies gerade bei Labour passiert.
Oh weh, ja!

Aber ist es nicht auch ein Problem, wenn neuerdings Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine oder der grüne Freiburger Bürgermeister Boris Palmer gewisse Positionen einnehmen – mit denen sie auch angeblich einen Tabubruch vollziehen wollen – und sagen: Das mit den Flüchtlingen geht nicht, das ist zu viel. Wir brauchen die sicheren Grenzen. Zeigt sich hier nicht, dass die Linke keine echte Perspektive für einen Systemwechsel mehr hat und anscheinend den bürgerlichen Kräften anbieten will, wir machen etwas Soziales aber in nationalen Grenzen?
Bin ich überhaupt nicht einverstanden damit.

Das scheint jetzt aber eine starke Linie der Linken zu sein, die immer deutlicher wird.
Ja, ich weiß. Das wäre dann meines Erachtens der Untergang der Linken. Weil der Internationalismus war immer das Wesen der Linken. Und damit auch eine internationale Solidarität. Wenn die wegfällt … Ich meine es gab ja mal einen Nationalsozialismus. (lacht) Darf man nicht vergessen.


Wir kennen hier in Österreich – mit Verlaub, von der FPÖ – diese Strategie der kleinen Tabubrüche, indem einmal Dinge gesagt werden, die nachher wieder etwas zurückgenommen werden, weil es ja nicht geht, aber eben nicht vollständig. Dieses Muster erscheint ein wenig bei Sahra Wagenknecht. Sie scheint zu denken, sie könne gewisse Kräfte umgarnen.

Vielleicht, Das eigentliche Problem ist die Prekarisierung, die entstanden ist durch den Finanzkapitalismus. Das hat nur leider die Linke den meisten Bürgern nicht vermitteln können. In erster Linie – ich habe darüber mal einen langen Beitrag geschrieben – ist es ein Versagen der Sozialdemokratie in Europa. Wenn die Sozialdemokratie nicht so eingeknickt wäre vor dem Neoliberalismus, hätten wir eine andere Situation. Und dadurch wird der Nährboden für rechten Populismus geschaffen. Das sieht die Sahra ja auch. Das ist eine sehr kluge Frau, die ich sehr gern mag. Ich bin hier nur in diesem Punkt nicht ihrer Meinung. Aber es ist schon fast lächerlich wenn die bürgerliche Presse, die sonst versucht die Linke so wenig wie möglich zu beachten, in so einem Fall sofort gegen Frau Wagenknecht losgeht. Deshalb werde ich sie erstmal immer verteidigen. Ich habe leider den Oskar nicht getroffen beim letzten Konzert. Der ist sonst in Saarbrücken immer gewesen. Ich würde mal gerne mit denen wieder reden.

Bitte ins Gebet nehmen!

(lacht) Ja, ja das stimmt.

Da gab es so ein gutes Plakat beim »Störsender« (ein Internetprogramm von Konstantin Wecker, Dieter Hilderbrandt u. a.), auf dem ist James Dean zu sehen, aber mit dem Kopf der Bundeskanzlerin und dem Titel »Denn sie wissen nicht, was sie tut!«
Ja genau.

Wie ist denn jetzt Ihr Verhältnis zu Angela Merkel? Und müssen wir sie am Ende schützen, wenn (Horst) Seehofer und (Edmund) Stoiber sie jetzt absägen wollen?
Ja. Ich bin überhaupt nicht ihrer Meinung grundsätzlich, weil sie eine stramme Neoliberale ist. Da gibt es überhaupt keine Frage. Ich aber glaube, und das ist meine ganz private Meinung, mit dem »Wir schaffen das« hat sie am Anfang etwas Persönliches gesagt. Man muss auch ihre Geschichte bedenken. Das war und das hat auch wirklich einfach mit Menschlichkeit zu tun gehabt. Das war sympathisch. Und dann ist sie natürlich zerfetzt worden. Ja … (zögert) man muss die Kanzlerin schützen. Wenn ein AfD-Spruch lautet »Die Kanzlerin muss weg«, dann sage ich mir, mir ist diese Kanzlerin lieber als wenn Herr (Alexander) Gauland Kanzler wird.

Und auch lieber als Seehofer.
Natürlich. Wer der Seehofer ist, zeigt ja seine Geschichte. Der Seehofer wäre alles, der will an der Macht sein und (Markus) Söder ist noch schlimmer. Der Söder ist wie ein Chamäleon, der würde alles machen, was nur geht und was man tun kann, nur um an der Macht zu bleiben. Da zeigt sich überhaupt ein Problem, uns fehlt die Vision in der Politik. Es gibt keine Visionäre mehr. Doch – und jetzt wollen wir mal nicht schimpfen!

(Der Fahrstuhl bringt die nächsten Gäste. Freudige Begrüßung.)

Wecker_3_Eszter_Korodi.jpg Wo waren wir gerade?

Wir wollen nicht mehr schimpfen! Denn es gibt noch Visionäre.
(lacht) Ja. Ich meine, was ist in Amerika passiert mit Bernie Sanders?

Das war gut.

Und es ist immer noch da! Dass die Demokraten leider anscheinend wirklich alles getan haben, damit er es nicht schafft, ist bedauerlich. Er wäre der bessere, der richtigere Gegenentwurf zu Donald Trump gewesen. Dann hätten sich viele gesagt: Okay das ist eine Wahl. Aber gut, unabhängig davon, es gibt eine Bewegung, viele Millionen junger Amerikaner nehmen das Wort Sozialismus in den Mund. Oder haben sozialistische Vorstellungen, das ist doch grandios.

Dabei ist es kein Sozialismus, sondern »New Deal« (die Politik von Franklin D. Roosevelt).
Ja, sicherlich, aber es ist dennoch ganz erstaunlich, was da passieren konnte. Und eigentlich wären ja auch in Spanien und Griechenland gute Entwicklungen. Wenn man einmal ehrlich sieht und bedenkt, wie die Griechen fertig gemacht worden sind von Europa. Allen voran von Herrn (Wolfgang) Schäuble, der ganz persönlich nicht zulassen wollte, dass da eine linke Regierung ist.

Ja, der ist ein Agent der Troika. Yannis Varoufakis hat gesagt, er und Schäuble haben einmal so »off the record« geredet. Dabei hat Varoufakis Schäuble gefragt: »Was wollen Sie denn eigentlich?« Und Schäuble hat geantwortet: »Ich will die Troika nach Paris bringen«. Also die Finanzmärkte müssen die Regierungen kontrollieren. Es darf nicht sein, dass die Leute eine Politik wählen, die den Finanzinteressen widerspricht.
Das ist dann wohl der Höhepunkt des Neoliberalismus. Damit wäre die Sache auf den Punkt gebracht. (lacht) Damit ist alles gesagt, was der Neoliberalismus will … Was man philosophisch noch dazu sagen kann und was das Erschreckende ist, dass es so ein ausschließlich materialistisches Prinzip ist. Dabei haben wir dem Kommunismus – ich übrigens auch – den Materialismus vorgeworfen. Das Fehlen jeder Spiritualität und ähnlicher Dinge. Das war mit ein Grund des Unterganges. Und es wird auch hier zum Untergang kommen. Nur ich fürchte, Marx wird Recht haben, sie brauchen wieder einen großen Krieg. Denn sie kommen nicht mehr weiter, sie können nicht noch mehr Wachstum erreichen. Sie können nicht noch mehr prekarisieren … Na ja, das ginge immer noch, man kann sämtliche Arbeitsplätze unsicher gestalten und nur mehr Zeitarbeit zulassen. Übrigens, der von Servus-TV macht es ja vor, der …

Um Himmels Willen, Dietrich Mateschitz. Ja, der hat seine Angestellten einfach entlassen.
Der hat die entlassen und dann wieder eingestellt. Das ist das Prinzip …

Alle kriechen zu Kreuze und sagen, wir wollen eh keine Gewerkschaft.
Ganz genau. (lacht) Es ist unglaublich! Mein derzeitiger Lieblingsphilosoph ist Bifo Berardi. Sein Buch »Der Aufstand – Über Poesie und Finanzwirtschaft« ist ein atemberaubendes Buch. Niemand beschreibt so klar wie er den Finanzkapitalismus und die Zusammenhänge aus philosophischer und nicht aus ökonomischer Sicht. Er schreibt, die Poesie habe immer vorausgeahnt und wir haben nur eine Chance – und das sehe ich auch so – wenn wir innerlich aussteigen aus dem System. Wir müssen all dem Poesie entgegensetzen und das ist unsere letzte Chance. Ob wir damit die Welt noch retten, sei nun dahingestellt, aber dies muss unsere Haltung sein. Wir können nur über die Poesie etwas entdecken was eigentlich lebenswert ist. Denn dieser Scheißmaterialismus ist nicht lebenswert. Der erfüllt uns nicht, der macht uns immer böser. Immer antisozialer.

(Die Zeit drängt, Konstantin Wecker muss auf die Bühne, nur eine letzte Frage noch.)

Okay, jetzt noch eine ganz schwere Frage: Saul Bellow hat einmal gesagt, es sei wichtig, über Transzendentes nicht zu schreiben, weil das dann immer schal wird.
Ja, wenn man drüber schreibt … das stimmt.

Jetzt wirken Sie, Herr Wecker, in gewisser Weise spirituell, und dennoch schreiben Sie nie explizit darüber.
Nein.

Knüllen Sie manchmal das Papier zusammen und sagen, das ist zu viel, das ist transzendenter Kitsch, oder passiert Ihnen das einfach nicht?
Es passiert mir deswegen gar nicht, weil ich ja die Poesie hab’. Das ist das Transzendente, das zu mir kommt. Ich hab’ ein paar Mal geschrieben, auch in »Mönch und Krieger«, dass es einfach ein paar Dinge gibt, die unser Verstand, die unsere Ratio nicht fassen kann. Diese Aussage allein ist noch nicht transzendent, aber es ist gefährlich, darüber zu schreiben, das war mir auch immer klar.

(Die Tontechniker verkabeln Konstantin Wecker mit dem Funkmikrofon.)

Durch die Poesie und die Musik wird mir immer wieder klar … Komisch, ich war nie ein Mathematiker, aber ich glaube immer mehr, dass in der abstrakten Symbolik der Zahlen und ihrer Gesetze, dass darin die ganz großen Geheimnisse verborgen sind, die wir alle mit der Ratio nicht begreifen und nur über die Symbolik verstehen. Und der Schelling sagte einmal: »Musik ist klanggewordene Mathematik«. Dadurch kommt man wieder näher dran, warum uns die Musik so viel geben kann. Es gibt auch schlechte Musik, wie wir alle wissen, aber im Prinzip hat die Musik die Kraft, uns etwas zu erzählen, genauso wie die Poesie, was wir eigentlich über den rationalen Weg nicht erfahren werden …

(Unser Gespräch endet hier. Die Verkabelung ist fertig und Konstantin Wecker muss jetzt auf die Bühne.)

Vielen Dank für dieses Gespräch!

Inwieweit uns unser (laut C. G. Jung) unaufhörlich zählendes Unbewusstes eine tiefere Zahlenlogik nur vorgaukelt oder ob im menschlichen Geist kosmische Zusammenhänge über mathematische Prinzipien (wie es etwa Plato vermutete) erlebbar werden, wird sich vermutlich erst im nächsten Gespräch von skug und Konstantin Wecker klären lassen.

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Zur weiteren Beschäftigung mit den angerissenen Fragen:

Franco Bifo Berardi: youtube | archive.org

Der Störsender: youtube

Zur Medienkritik Bernie Sanders:  malmoe.org

Yannis Varoufakis und Noam Chomsky: youtube

Texte von Bifo Berardi online (PDF): «Soul on Strike«

»The Uprising« (PDF)


Text: Frank Jödicke | 16.09.2016

Referenzen:

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