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Donaukanal Wien: Masterplan zur weiteren Entwicklung?

Text: Alfred Pranzl | 30.05.2013
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Eine illuster besetzte Diskussion verschafft darüber Aufklärung. Am Dienstag, 4. Juni 2013, 17 Uhr, BAWAG P.S.K. Contemporary. Elke Krasny, Kuratorin und Stadtforscherin, hat eingeladen und moderiert. Eintritt frei!


Foto: An Observation, JP 2013
Regie: Yoshiki Nishimura
© Yoshiki Nishimura

Als das alte, wunderbar schäbige Flex wegen Anrainerproblemen aus der Arndtstraße in Wien Meidling an den Donaukanal (U4 Schottenring) übersiedelt wurde, war es ein Pionierlokal. Mittlerweile ist es ein renommiertes Venue und nicht mehr richtig im Fokus vieler Stadtbenützer. Wagemutige Programmierung passiert an anderen Orten wie Fluc, rhiz etc., doch hat sich insgesamt in den letzten Jahren entlang des Donaukanals vielerlei getan. Unter anderem wurde das »Donaukanaltreiben« - diese Diskussion ist die Auftaktveranstaltung zum heurigen Festival - etabliert. Und zu den Gastronomiestätten mit Musikbeschallung zählt etwa die Tel Aviv Beach, worüber Nuriel Molcho einiges zu sagen haben wird.

Der Donaukanal soll aber nicht nur Hort zur Kapitalmehrung sein, sondern öffentlich nutzbarer Raum, etwa für Freizeitsportler, Müßiggänger und Sonnenbadende. Unternehmerische und kulturelle Energien sollen freigesetzt werden, aber nicht nur. Über die richtige Balance sollte sich ein fruchtbringender Disput entzünden. Denn wie sich der Donaukanal weiter entwickeln sollte, ist eine Frage des Zusammenspiels von vielen Protagonisten. Deshalb erscheint auch wichtig, welche Resümees aus den bisherigen Adaptionsmaßnahmen gezogen werden können.

Zu wünschen ist, dass dieser Erfahrungsaustausch die Stadtverwaltung positiv beeinflusst, damit die zukünftige Donaukanalentwicklung ohne große Fehlplanungen vonstatten gehen kann. Gewichtige Kapazunder, die mit der Gestaltung urbanen Stadtraums beruflich zu tun haben, können dafür sicherlich Anstöße geben: Christoph Chorherr, Planungssprecher der Wiener Grünen; Cornelia Ehmayer, Stadtpsychologin; Bernhard Engleder, Donaukanalkoordinator der Stadt Wien; Alice Größinger, Landschaftsplanerin; Stefan Gruber, Professor für Architekturentwurf und Urbanismus, Akademie der bildenden Künste Wien; Nuriel Molcho, Gastronom, Tel Aviv Beach; Peter Payer, Historiker und Stadtforscher; Karin Standler, Landschaftsplanerin; Daniela Stepp, Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Innere Stadt.




Vom Recht auf Wasser. Wer entwickelt den Donaukanal?
Konzept und Moderation: Elke Krasny, Kuratorin und Stadtforscherin
Dienstag, 4. Juni 2013, 17 Uhr, BAWAG P.S.K. Contemporary,
Franz-Josefs-Kai 3, Wien 1. Eintritt frei!

Dies ist der Auftakt zur aktuellen Ausstellung »canal grande Kurzfilmkino« kuratiert von espressofilm im Rahmen des Festivals »Donaukanaltreiben«, 7. Juni 2013 -- 9. Juni 2013

Text: Alfred Pranzl | 30.05.2013

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