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Sónar, 16.-18. 6. 2011, Barcelona

Text: Katharina Seidler | 11.07.2011
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Still Sound. Das Elektronikmusikfestival Sónar fand zum 18. Mal in der katalanischen Metropole statt. Ein Erlebnisbericht.

Das letzte Mal war noch einfacher. Da absolvierte ich gerade ein Austauschjahr in Barcelona, wohnte zufällig neben dem MACBA, dem Museu d?Art Contemporani de Barcelona, dem traditionellen Austragungsort des Tages-Sónar, hatte also keine Anreise- und Unterkunftsscherereien und spazierte einfach aus der Wohnung frisch geduscht zum Festival. Diesmal, oder natürlich sonst immer, muss man sich Monate vorher um Flugtickets und Unterkunft bemühen, den Koffer für alle Eventualitäten packen und genügend Alka Seltzer einkaufen. Geld abheben, sich wieder an die U-Bahn-Modalitäten erinnern, den Zeitplan mit den alten Freunden koordinieren, sich in Sonnencreme baden, Biertickets erstehen, dann ist es aber so weit.

Beer and fun under the sun
Der amerikanische Chill-Pop-Verwischer Toro y Moi und seine Band werden für uns auf der SónarVillage-Stage zum Eröffnungsact des Festivals. Es lässt sich hier ganz gut aushalten, im Hof zwischen MACBA und dem angrenzenden CCCB (Centre de Cultura Contemporània de Barcelona), dem Wiener Museumsquartier nicht ganz unähnlich, ein paar schattenspendende Bäume gibt es auch. Das Band-Setup besteht aus Gitarre, Schlagzeug, Bass und Chaz Bundick selbst an Synthies und Samplern. Man kommt nicht umhin, in die Umschreibung ihrer Performance irgendwo das Wort »Sommer-« als Präfix einzuflechten; und warum sich überhaupt gegen die Zuschreibung »Chillwave« wehren? Nichts passt an diesem Nachmittag besser auf diese Bühne als diese entspannte, sommerliche Erfrischung. Das Tempo der Songs bleibt beständig gedrosselt, Bundick mit der Stimme stellenweise einen charmanten Tick daneben, ich zwinkere im Geiste Brian Wilson zu und werde locker in den Knien. Bei »Still Sound« kommt eine leichte Brise auf und ich denke wieder einmal, wie gut es sein kann, wenn ein Song von der Bassline lebt.
Der Brite Floating Points, an diesem Tag leider »nur« mit DJ-Set und nicht mit sechzehnköpfigem Ensemble vertreten, beginnt sein anschließendes Set mit Musik, die einen gerne an Gilles Petersons Worldwide-Show erinnern darf, World Jazz oder so, wird dann aber zum Glück bald verschwurbelter. Einige leichte Probleme scheint er mit den Plattenspielern zu haben (dazu an anderer Stelle noch mehr), insgesamt spielt er aber ein sehr rundes, schön verhatschtes Synth-Glitch-Hop-Set. Es nähert sich der Höhepunkte des heutigen Tages, der im Nachhinein betrachtet auch aus unserer Sónar Best-Of-Liste weit oben stehen sollte. Der blutjunge New Yorker/Chilene/Literaturstudent Nicolas Jaar ist mit Band angereist. Die Vorteile der SónarHall-Bühne sind ihre Lage im Keller des CCCB und die demnach im Vergleich zu den Open-Air-Bereichen etwas optimaleren akustischen Bedingungen. Nicht zu verkennen jedoch ihr Nachteil, der begrenzte Raum und die raubtierhaften Gebärden der Menschen beim Kampf um die Plätze im Saal. Wir stehen anscheinend an einer halbwegs günstigen Position in der Menschenmasse und werden mit dem zweiten Schwall eingelassener Besucher die Rampe hinunter gespült, aber dieses Gefühl des Kontrollverlustes in der Menge möchte ich in einem Leben nicht mehr oft erleben müssen. Gottseidank lässt uns das halbe Jaar-Konzert, das wir noch mitbekommen, alle Schmach in Sekunden vergessen. Trotz einiger einzeln veröffentlichter Dancefloor-Hits hat Jaars diesen Frühling erschienenes Debütalbum »Space Is Only Noise« mit dem Club praktisch nichts mehr zu tun, ist vielmehr eine beeindruckende Sammlung von Autoren-Electronica-Studien des Künstlers, zersetzt mit Einsprengseln aus Downtempo-Electropop. Sein Band-Setup bestand aus Schlagzeug, Gitarre (auf Wüsten-Tarantino-Hall gestimmt), Jaar selbst an Mikro, Keys und elektronischem Gerät, dazu ein Saxophon, manchmal Daniel-Lanois-mäßig hauchend, manchmal auch mehr Druck machend. Dass das so fabelhaft funktioniert, und durch einen durchgehenden, schleppenden Beat auch ordentlich groovt, hatten wir uns irgendwie nicht vorgestellt und waren umso mehr begeistert.
spi1096_5335_16_sonardome_tthebrandtbrauerfrickensemble_byoscargarcia2.gifIm SonarDôme hatte das arme Brandt Brauer Frick Ensemble seine Schwierigkeiten, das volle Zelt in seinen wohlverdienten Bann zu ziehen. Nachdem Poirier und kidkanevil sowohl die Luft als auch die Menschen vor der Bühne im wahrsten Sinne des Wortes aufgeheizt hatten, vollführte das deutsche Trio plus Musikeranhang quasi einen kleinen Rückschritt von der Peaktime. Immerhin treten Brandt Brauer Frick in dieser Live-Konstellation neben ihren Maschinchen mit mehreren Streichern, »echtem«, präpariertem Piano, Schlagzeug und einer Harfe auf, was vom Publikum ungleich mehr Lauschen und Aufmerksamkeit und weniger Herumhopsen erfordert als die vorangegangenen Acts. Bitte nicht falsch verstehen, dafür können weder diese noch Brandt Brauer Frick noch das Publikum etwas, auch das Festival konnte das im Vorhinein vielleicht nicht korrekt einschätzen, so sei die vielleicht etwas unglückliche zeitliche Programmierung hier nur als vorsichtiger Tipp fürs nächste Mal angemerkt. Fein und ausgeklügelt war der Auftritt des Trios natürlich trotzdem. San Soda, seit jeher schon schillerndes Pferd im Stall von We Play House Recordings, spielt House von Platte, und das richtig gut. Leider nur ein paar Tracks lang, denn die Kluft zwischen Laptop- bzw. CD-DJ und good old Vinyl-Junkie wird ihm, der zu letzterer Kategorie zählt, zum Verhängnis. Die Monitor-Boxen sind so eingestellt und die Plattenspieler so schlecht abgefedert, dass das Bassbrummen seine Nadeln permanent zum Springen bringt. Einmal, dreimal, der Techniker kommt viel zu spät, kann aber auch nicht wirklich etwas an der Situation verändern. Das Set ist hin, es tut uns fast weh, so zerrissen und zerstückelt steht es da. San Soda nimmt es mit Humor, immerhin. Heute ist noch kein Sónar by Night, deshalb schauen wir noch kurz auf eine der unzähligen Off-Events des Festivals, eine Rooftop-Party am Dach eines Hotels. Pool und Whirlpool, Blick bis zum Meer, Beats von Will Saul, hier stimmt alles.

A-t-m-o-s-p-h-e-r-e is just a ten letter word
spI1121_3167_17_sonarvillage_atmosphere_byoscargarcia.gifTag 2, wir spüren bereits erste Erschöpfungserscheinungen und trotten erst gegen 17 Uhr zum Festivalgelände. Bekommen noch den Schluss des DJ-Sets von Agoria mit, der wohl eine eklektische Auswahl traf und wie immer eine große Schar jubelnder Menschen vor seiner Kabine versammelte. Francesco Tristano, Entdeckung seines eigenen Labels Infiné, als Abschlussnummer, und dann kommt schon einer unserer persönlichen Highlights des Festivals, der eigentlich mit dem Rest des Bookings recht wenig zu tun hat. Atmosphere sind in town, die großen HipHoper aus Minneapolis. Head-MC Slug hatte selbst seine Bedenken, ob er und seine Crew beim Elektronik-geeichten Publikum landen können würden, zeigte sich aber ebenso wie wir erleichtert über das gute Feedback. Auf ihre rockigen »crossover«-Momente können wir gerne verzichten, ein paar gibt es im Laufe des Konzerts aber doch, wie leider auch vermehrt auf ihren letzten Platten. Ist es denn so verwerflich, sich besonders über Hits zu freuen? »God Loves Ugly« war ein wichtiges Album meiner Jugend, und als Atmosphere einige Nummern daraus spielen, bin ich im siebenten Himmel, objektiv ist da nichts mehr im eigenen Kopf. Insgesamt gesehen ist ihr Gig wohl als »sehr ordentlich« zu bezeichnen, wir plädieren aber trotzdem für »extremely dope«.
Nachdem unsere Schultern vom Arm-Bouncen taub sind, verziehen wir uns in den Schatten und sammeln Kräfte für Four Tet. Kein DJ-, ein Live-Set, was soll man dazu denn noch groß sagen außer: groß! Großartig, natürlich. Ein bisschen mehr lächeln könnte er, aber wahrscheinlich verliert er sich gerade selbst in seinen zehnminütigen Epen, Dramen, Verspinnungen von Atmosphäre und verschwurbelten Beats. »Love Cry« wird in diesem Moment zum besten Song der Welt, und alles fühlt sich so natürlich an, als müssten wir alle genau heute an diesem Ort sein. Kitschig, ich weiß, aber wer Kieran Hebden schon einmal live erlebt hat, weiß vielleicht wie das gemeint ist.
spi1138_1877_17_sonarhall_ghostpoet_byjuansala01_1.gifKaty B, Bengas neuesten, tollen Dubstep-goes-Mainstream-Streich, haben wir leider verpasst, dafür aber Ghostpoet auf der Bühne im Keller gesehen, diesmal auch ohne Massenpanik, weil wir rechtzeitig dort waren. Sein Album »Peanut Butter Blues & Melancholy Jam« ist für Leute wie uns, also nicht ganz dem rohen HipHop zugetane, sondern auch für poppigere Acts wie Roots Manuva sehr aufgeschlossene Fly Girls, das lang ersehnte neue Futter. »I heard that in a TV program, so it must be right« - der Mann geht gerade ordentlich durch die Decke, auch durch unsere Schädeldecke. Live wird er auch von kleiner Band begleitet, der Hauptteil seiner Musik kommt aber aus dem Macbook. Das gegen Ende der Performance eingeht, und auch nach mehreren Neustarts seinen Dienst nicht mehr so richtig erfüllen will. Dem Poeten ist es sichtbar unangenehm, die Katalanen hören auch nicht so gerne »What?s up, Spain? So many beautiful Spanish people around here«, aber sonst war das Konzert schon sehr, sehr gut. Wir gehen ins Hotel und legen die Füße für den Abend hoch.

Bonkers werden in der Messehalle
spI1143_9591_17_sonarclub_mia_byoscargarcia3.gifRichtig groß ist unsere Lust nicht, in die unpersönlichen Riesenhallen der Barcelona Fira, des Messezentrums, zu fahren. Tatsächlich gleicht das Sónar by Night einem gänzlich anderen Festival, gefühlte dreimal so viele Leute, kalte und auch, man darf das ruhig sagen, drogengeschwängerte Atmosphäre - Spanien liegt immer noch am Meer und genug Partytouris sind auch da. M.I.A. spielt dennoch eine mitreißende Show, die auch einem Einzelkonzert zur Genüge reichen würde. Tänzerinnen, Kostümwechsel, gefaktes Rednerpult auf der Bühne, alle Hits, Hindu-Kitsch-Visuals inklusive, in der großen Halle mindestens zehntausend euphorische Fans. Schon groß. Von Dizzee Rascals Gig auf der SónarPub Outdoor Stage erwischen wir genau noch die Zugabe, »Bonkers«, also genau den wichtigsten Track, und springen wie wild. Stillstehen ist tatsächlich unmöglich, wenn der Bass reinkickt, und lässt uns mit einem fast ebenso guten Gefühl zurück, als hätten wir das ganze Konzert gesehen. Aphex Twin werkt drinnen indessen an seinem lebenslangen Projekt, mit absolut brachialen Beatsalven sämtliche Synapsen seines Publikums zu zerlegen und neu zusammenzusetzen, auch ohne die Hilfe der Luft zersägenden Laser der Halle hätte er das problemlos geschafft. Ein Set wie eine Katharsis, wahrscheinlich auch für ihn selbst.
spi1153_6963_17_sonarpub_dieantwoord_byjuansala_02.gifLeicht einzuordnen sind die südafrikanischen artsy Vorstadt-Electro-HipHop-Ironisierer Die Antwoord ja nicht, wie man im letzten Jahr an den zahlreichen unterschiedlichen Beurteilungen ihres Fake-?ber-Proll-Styles im Feuilleton ablesen konnte. Live ist der Diskurs nicht wichtig. Ninja, Yo-Landi Vi$$er und DJ Hi-Tek haben Mikrophone in Penisform, eine riesige Dildo-Puppe auf der Bühne und kein Blatt vor dem Mund. Yo-Landi geht in ihrer Rolle als neureiche Rich Bitch vollends auf, Ninja gibt ihren Macker, und irgendwie spürt man genau, dass diese beiden ganz genau wissen, was sie tun. Bester Moment ist eindeutig ihre Cover-Version von »Orinoco Flow« der unsäglichen Enya. »Sail Away, Sail Away, Sail Away« singt das Publikum, »Sail Away Mothafokkers« gibt Ninja zurück. Besser geht Ironie nicht.

Believe the hype!

spi1231_7912_18_sonarcomplex_hype_williams_byjuansala02.gifVerdammt, noch ein Tag. In Wirklichkeit freuen wir uns natürlich, aber ich greife ernsthaft wieder meine langjährige, geniale Businessidee auf, bei einem Festival für Besucher ab Mitte Zwanzig einen Tag Pause einzubauen, an dem auf keinen Fall ein guter Act spielen darf. Zur Erholung. Wie auch immer, am Sónar geht es wie gehabt vollgepackt weiter und gute Konzerte stehen ja auch auf dem Programm. Nach seiner langweiligen Performance am Spring Festival verzichten wir gerne auf Apparat und Band und streben gleich gen Cosmin TRG. Fantastisch, wie dieser deepen Techno mit ebensolchem House und Dubstep kurzschließt - ein Set ohne Lücken, aber mit genügend Ecken und Kanten. »Hitek House« nennt der Rumäne seinen Sound, wir nennen ihn: den Klang der Zukunft. Anders kann es eigentlich gar nicht weitergehen in der Dancefloorwelt, aber das soll an anderer Stelle erörtert werden. Apropos Zukunft: Wunderbar ist mitanzusehen, wie sich die Londoner Band Hype Williams, benannt nach einem MTV-Moderator, Presse-Zuschreibungen und, genau, Hypes verwehrt. Dabei würden wir nur allzu gerne in den Tenor der Underground-Musikpresse einsteigen, der die Hipsterpartie als heißen Zukunfts-Scheiß ausruft. LoFi-Pop-Psychedelik sagt die DeBug dazu, schön psychedelisch war ihr Sónar Gig im wahrsten Sinne des Wortes. Allem voran wurde das Konzert vom Stroboskop bestimmt, das beständig und hartnäckig ab zehn Minuten vor dem Gig bis weit nach dem Ende die Luft auf der kleineren Indoor-Bühne in weiß und schwarz unterteilte. Nichts für Epileptiker! Am Anfang joggt jemand mit Todestrakt-Maske auf der Stelle, eine gefühlte Ewigkeit, bis sich die zwei Protagonisten des Projekts auf der Bühne zeigen. Mehr als ihre Silhouetten kann man aber nicht erkennen, der Strobo flickert unnachgiebig, gesungen wird in fremden Zungen und die Beats kommen unberechenbar um die Ecke. »The missing link between Ariel Pink and Aphex Twin« sagt der »Guardian« über die Band, wir gehen verstört aus dem Saal, froh darüber, das Erlebnis unbeschadet überstanden zu haben und dabei gewesen zu sein.

We march all around til the sun goes down

spi1226_4071_18_sonarpub_janelle_monae_byjuansala01.gifDie Nacht beginnt mit drei so fantastischen Konzerten, dass man die Müdigkeit gerne vergisst. Erste Erkenntnis: Janelle Monáe ist (neben Beyoncé) die neue, unbestrittene Pop-R'n?B-Soul-Queen unserer Dekade, das sagen wir als ebenso ergebene Beyoncé-Fans. Janelle macht es eben noch einen Tick perfekter. Statt Glitzer- und Power-Arrangements setzt sie auf eine Extraportion Soul. Schon in ihren Live-Coverversionen positioniert sich die Künstlerin zwischen Johnny Mathis (eine in jeder Hinsicht makellose a-cappella-Version von »Smile«) und Jackson 5 (»I want you back«). Den Moonwalk hat sie sowieso im Schlaf drauf. Das wahre Starpotential dieser Frau wird für uns in jeder Sekunde ihres eineinhalbstündigen Konzerts fast physisch spürbar, und dass hier kein kurzlebiges Popsternchen auf der Bühne steht, dürfte jedem einzelnen der 12.000 Menschen am Platz bewusst sein.
Schon längst hat sich die Sónar-Reise mehr als ausgezahlt, und doch bekommen wir mit einem ausgezeichneten Dubstep-Set von Shackleton und den eklektischen Eskapaden des Gaslamp Killers (von Radiohead bis Aphex Twin und zurück) noch zwei Bonusschmankelrn serviert. Fein, wenn man auch nach einigen Jahren intensiven Musik- und Livemusikkonsums und unzähligen journalistischen Konzertbewertungen in drei Tagen noch so bewegt werden kann. Diese Momente wiegen ungute Vorkommnisse tausendmal auf, und lassen uns die Underground-Polizei auslachen, die das Sónar Festival bereits als zu stressig und kommerziell abtut. Steve Aoki, Paul Kalkbrenner, Boys Noize, sollen sie ruhig buchen, wen sie wollen, so lange das nächste Mal wieder so viele vereinzelte, gute Konzerte dabei sind.


Text: Katharina Seidler | 11.07.2011

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